28.10.: Twittern aus dem Jenseits

Medienabgabe pro Haushalt statt der geräteabhängigen GEZ-Gebühr? Die Minister der Bundesländer haben vor, die Finanzierung von ARD und ZDF zu überdenken, vermeldete das Handelsblatt in seiner gestrigen Ausgabe. Zur Debatte stehe eine pauschale Haushaltsabgabe. Bislang richtet sich die Höhe der GEZ-Gebühr nach Art und Anzahl der vorhandenen Geräte. Die Diskussion befindet sich aber noch am Anfang, heißt es.

111 Minuten Spielzeit aus 130 Stunden Videomaterial: Jacksons posthumes „This Is It“ läuft in den Kinos an. „Pressevorführungen gab es wohlweislich keine. Das ist erfahrungsgemäß ein schlechtes Zeichen, denn Filme, von denen der Verleih annimmt, sie würden bei der Kritik durchfallen und so den Ansturm auf die Kinokassen bremsen, werden vorab mal lieber nicht gezeigt“, schreibt Ulrike Mau kurz und bündig in der Welt Online. Ausführliche Filmkritiken finden sich trotzdem hier und hier. Was Michael persönlich von seinem Film hält, kann man ihn in der Nacht zum Samstag selber fragen. Dann twittert er nämlich zusammen mit Kurt Cobain, River Phoenix und Shakespeare aus dem Jenseits.

„Bewahren und Modernisieren, Schuldenmachen und Sparen“: Es sieht schlecht aus für die Besetzer im Hamburger Gängeviertel, einem der wenigen verbliebenen Zufluchtsorte für Künstler, Aussteiger und Arbeitslose. Ein Investor will nun doch zahlen, die Politik fährt einen gar undurchsichtigen Kurs. Über die Einzelheiten berichtet für die taz Christiane Müller-Lobeck.

Morrissey hat seine Tour wieder aufgenommen. Nachdem der Sänger ein Konzert am Samstagabend nach einem Kollaps abbrechen musste, stand er gestern wieder auf der Bühne, schreibt der NME. „The doctor said I shouldn’t smile. I told him I don’t“ , witzelte Morrissey während seines Auftritts.

Der Norweger Erlend Øye bewirbt weiterhin das neue Album der Kings Of Convenience, „Declaration Of Dependence“, und erklärt gegenüber PopMatters seinen Hass auf Flöten.

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