Podcast Das ist Kunst: Heidi Specogna über Claudia Andujar

Von ByteFM Redaktion, 17. Juni 2024

Claudia Andujar, geboren 1931 als Claudine Haas in der Schweiz als Kind jüdischer Eltern und heute in Brasilien lebend, zählt seit vielen Jahrzehnten zu den bedeutendsten Vertreterinnen der dokumentarischen Fotografie Südamerikas. Ihr Engagement gilt seit den 70ern vor allem der indigenen Gemeinschaft der im Amazonas-Delta beheimateten Yanomami. Mit ihren Fotografien dokumentiert Andujar nicht nur das Leben im brasilianischen Dschungel, sondern ist auch wichtige Stimme für die Rechte der Ureinwohner*innen.

Über die heute 93-jährige Fotografin und Aktivistin Andujar hat die Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna nun einen Dokumentarfilm gedreht. Im Film „Die Vision der Claudia Andujar“ zeichnet sie ihren Lebensweg nach, in dem politisches Engagement und Kunst eng verbunden sind. Anhand von Archivmaterial und eigenen Aufnahmen zeigt Specogna, wie Claudia Andujar seit über 50 Jahren die Folgen von Brandrodungen, Plünderungen und Umweltzerstörungen im Amazonasgebiet anprangert und gleichzeitig den Kampf um die Aufrechterhaltung an die Traditionen und den Lebensraum der Yanomami dokumentiert. In der neuen Ausgabe von Das ist Kunst, dem Podcast der Deichtorhallen Hamburg in Kooperation mit ByteFM, spricht Jumoke Olusanmi mit Specogna über ihre erste Begegnung mit Claudia Andujar, die Flucht Andujars vor den Nazis und wie sie in ihrer Fotografie immer auch die Lebendigkeit gefeiert hat.

Die neue Ausgabe von Das ist Kunst ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

Die Ausstellung von Claudia Andujar – „The End Of The World“ – findet noch bis zum 11. August 2024 im PHOXXI statt, dem temporären Haus der Photographie in Hamburg.

Foto der Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna

Zu Gast im Podcast Das ist Kunst: die Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna (Foto: Anne Morgenstern)

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