
American Night, 2008/2009 (Foto: Julian Rosefeldt, VG Bild-Kunst, Bonn, 2025)
Er sammelte Aufnahmen von Gebäudesprengungen, demontierte mit der Kamera den Mythos vom „Deutschen Wald“ oder dem US-amerikanischen Western oder ließ Cate Blanchett in 13 verschiedene Rollen schlüpfen, um künstlerische Manifeste zu rezitieren: Julian Rosefeldt. Der in Berlin lebende Künstler hat sich mit seinen aufwändig inszenierten Film- und Videoinstallationen international einen Namen gemacht – und bespielt damit mittlerweile Theatersäle und Kinos ebenso wie museale Räume oder riesige postindustrielle Areale.
Seinem facettenreichen Schaffen widmet C/O Berlin, das Ausstellungshaus für Fotografie und visuelle Medien, vom 23. Mai bis zum 16. September 2025 eine umfangreiche Werkschau: Julian Rosefeldt. Nothing Is Original. Im Fokus stehen dabei nicht nur seine filmischen Arbeiten, sondern auch Einblicke in seinen kreativen Prozess – mit bislang unveröffentlichten Storyboards, Skizzen, Set-Fotografien und Making-of-Dokumentationen.
Neue Ausgabe von Chats & Tracks
Im Vorfeld der Eröffnung hat unsere Moderatorin Leonie Möhring mit Julian Rosefeldt gesprochen – über den Titel der Ausstellung, seinen Weg von der Architektur zur Filmkunst, Jim Jarmusch und seinen Blick auf die Zukunft unseres Planeten.
Das Gespräch könnt Ihr heute, am 23. Mai um 20 Uhr, in einem ByteFM Container hören. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Sendung nach Erstausstrahlung jederzeit in unserem Archiv nachhören. Ebenfalls zu hören ist das Interview mit Julian Rosefeldt in der aktuellen Ausgabe von Chats & Tracks, dem gemeinsamen Podcast von C/O Berlin und ByteFM.

