Die Magie des Musikmachens: „How It Feels“ von Barry Can’t Swim

Pressebild des Musikers Barry Can't Swim, dessen Song „How It Feels“ heute unser Track des Tages ist.

Denkt gerne über Songwriting nach: Barry Can’t Swim (Foto: Ninja Tune)

Schuster, bleib bei Deinem Leisten – eine Redensart, die sich Barry Can’t Swim scheinbar zu Herzen genommen hat: Denn „How It Feels“, seine neueste Single, ist ein Song über das Schreiben von Songs. Damit reiht sich der schottische Künstler in eine lange Reihe von Songwriter*innen ein, die in ihren Songs über die eigene Tätigkeit räsonieren. Diese Liste reicht von Bruce Springsteens „Dancing In The Dark“ bis Barry Manilows „I Write The Songs“. Bei Barry Can't Swim fällt das Ergebnis jedoch etwas anders aus – schließlich handelt es sich bei „How It Feels“ um einen House-Track.

„Ein Album zum ersten Mal zu schreiben, hat mich dazu gebracht, über das Schreiben von Musik auf eine andere Art und Weise nachzudenken“, sagt der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Joshua Mannie heißt. „Sie wie Puzzleteile zu behandeln, die sich zusammenfügen, um Etwas zu schaffen, das erst fertig ist, wenn man es als Ganzes hört.“ So war „How It Feels“ eigentlich als Brückentrack gedacht, der andere Tracks des Albums miteinander verknüpft. Doch irgendetwas machte beim Produzieren, Arrangieren und Basteln Klick – und plötzlich wurde aus einer Interlude Mannies Lieblingssong seines kommenden Debütalbums „When Will We Land“. Seine Begeisterung ist verständlich: Ein melancholischer Jazz-Piano-Loop wird von einem sanft nach vorne preschenden House-Beat angetrieben und erreicht gemeinsam mit dem euphorischen R&B-Vocal-Sample höchste emotionale Sphären. Grundverschiedene Elemente verschmelzen zu einem strahlenden Ganzen – schöner kann man die Magie des Musikschaffens nicht zusammenfassen.

„When Will We Land“, das lang erwartete Debütalbum von Barry Can't Swim, erscheint am 20. Oktober 2023 auf Ninja Tune. „How It Feels“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

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