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Kramladen SIYOU „Signs Of Love” (20.09.2018)

ByteFM: Kramladen vom 20.09.2018

Ausgabe vom 20.09.2018: SIYOU „Signs Of Love”

Siyou, die Gospel- und Soul-Sängerin, der auch Rhythm’n’Blues, Funk, Jazz und Pop nicht fremd sind, veröffentlichte Ende August ihr erstes Soloalbum „Signs Of Love“, das in dieser Stunde in einem ausführlichen Gespräch mit Siyou vorgestellt wird. Ihre Musik und ihre Stimme sind ähnlich facettenreich, farbig und höchst individuell wie ihr Name Siyou Isabell Carola Ngnoubamdjum.

Geboren in Kamerun als Tochter eines afrikanischen Pastors und einer deutschen Entwicklungshelferin kam Siyou schon im Alter von 2 Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland und lernte, ihr afrikanisches, lebensfrohes Temperament mit preußischer Disziplin und schwäbischem Fleiß zu verbinden. Ihre natürliche Musikalität und beseelte Stimme entfaltete sich schon in jungen Jahren in den Gottesdiensten ihres Vaters, der in Deutschland für Mission und Ökumene in der evangelischen Kirche tätig war. In der Besinnung auf ihre westafrikanischen Wurzeln beschäftigte sie sich als junge Frau mit der schwarzen Musik, der Geschichte der Sklaverei und der Tradition der Gospelmusik.

Sie gründete ihr „Siyou Gospel Project“, gab Gospel-Workshops und arbeitete als Chorleiterin. Sie trat als Moderatorin von Afrika-Festivals in Erscheinung und engagierte sich in der Kommunalpolitik, saß für Bündnis90/Die Grünen von 2009 bis 2011 im Gemeinderat ihrer Heimatstadt Ulm. Sie veröffentlichte 1996 und 1998 zwei Alben mit ihrem Siyou Gospel Project und galt in Baden-Württemberg seitdem als Gospel-Königin.

2008 traf sie auf den Super-Bassisten Hellmut Hattler, der deutsche Rockgeschichte mit seinen Bands Kraan, Tab Two und Hattler geschrieben hat und dies noch immer tut. Zwischen den beiden entwickelte sich eine kreative musikalische wie private Partnerschaft. Sie gründeten das eigenwillige und hoch originelle Duo Siyou’n’Hell, das mittlerweile 3 bemerkenswerte Alben veröffentlicht hat.

Der wortwitzig clevere Duoname spielt phonetisch mit der englischen Bedeutung von „see you“, verkürzt Hellmut Hattlers Vornamen auf Hell, verkürzt weiterhin das „and“ auf „n“ – in Anführungszeichen – wie in Rock’n’Roll oder Rhythm’n’Blues und weckt mit „Siyou’n’Hell“ die Assoziation „Wir sehn uns in der Hölle“. Nach dem Duo-Debüt-Album „Siyou meets Hellmut Hattler“ von 2010 folgte „two-to-one“ 2012 und „Soulscape Sreenshots“ 2015.

Und nun also das Solo-Album von Siyou „Signs Of Love“, bei dem Hellmut Hattler nachhaltig Schützenhilfe geleistet hat und als Musiker und Ko-Songschreiber bei 4 Titeln beteiligt war. Über dieses Album habe ich mit Siyou Ngnoubamdjum ein ausführliches Gespräch geführt, das neben den Albumsongs im Mittelpunkt der Sendung steht.

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Playlist

1.  L. Shankar / Darlene (Kramladen-Themamusik)
Touch Me There / Zappa Records
2.  Siyou’n’Hell / A Lovely Place
Two2one / Bassball Recordings, 36music, Brokensilence
3.  Siyou / Kothbiro
Signs Of Love / 36music
4.  Siyou / Wade In The Water
Signs Of Love / 36music
5.  Siyou’n’Hell / Baby Love
Siyou Metts Hellmut Hattler / 36music
6.  Siyou / Precious Lord
Signs Of Love / 36music
7.  Siyou / I Will Sing Hallelujah
Signs Of Love / 36music
8.  Siyou / Signs Of Love
Signs Of Love / 36music
9.  Siyou / Count On Me
Signs Of Love / 36music
10.  Siyou / Signs Of Love (Duo Version)
Signs Of Love / 36music