Kramladen David Gilmour – zum 80. Geburtstag, Teil 1
Er werde nicht aufhören. Er wüsste nicht, was er mit sich anfangen sollte, wenn er nicht einen Großteil seiner Zeit mit Arbeit verbringen würde. Und seine größte Freude sei es, im Studio zu arbeiten, zu schreiben und neue Musik zu machen, sagte David Gilmour in einem Interview 2024.
Er ist einer der stilbildenden und einflussreichsten Gitarristen der Rockszene, hat mit Pink Floyd und als Solist Rockgeschichte geschrieben und will dies auch weiterhin tun. Er wurde als David Jon Gilmour am 6. März 1946 in Cambridge geboren, kann inzwischen auf eine 60-jährige Musikerkarriere zurückblicken und wird als Gitarrist, Komponist und Produzent allgemein hoch geschätzt. Man nannte ihn „Gitarrenmagier“ oder „Buddha an der Stratocaster“. Man verwies darauf, dass er kein artistischer Technik-Virtuose sei, der mit Highspeed-Läufen aufwarte, oder sich mit komplexen Griff-Variationen der Jazz-Elite hervortue. Er ist der Meister des Klangs und des emotionalen Ausdrucks. Wenn Roger Waters der Kopf und Stratege von Pink Floyd war, dann war David Gilmour das Herz und der Klanggestalter von Pink Floyd – neben Keyboarder Rick Wright, was die Soundgestaltung angeht. Doch der unverkennbare, ausdrucksstarke Gitarrenton und die emotionale Tiefe seiner Soli waren immer das herausstechende Merkmal der Musik von Pink Floyd.
Sein typischer melodischer, ausdrucksstarker Stil, geprägt von Bendings, Vibrato und einem perfekten, ästhetischen Ton sorgte dafür, dass einige seiner Soli, etwa in den Pink-Floyd-Songs „Comfortably Numb“ und „Shine On You Crazy Diamond“ zu den wichtigsten und ikonischsten Gitarrensoli der Rockmusik gezählt werden. Heerscharen von jungen Nachwuchs-Gitarristen haben von diesen und anderen prägenden Gilmour-Soli gelernt.
Er gilt als ein höchst individueller Gitarrist, der nie auf Virtuosität im sportlichen Sinn setzte, sondern auf Klang als Erzählform. David Gilmour ist kein Zirkusartist der schnellen Finger, sondern ein Architekt der Emotion: Seine Soli sind keine Unterbrechungen des Songs, sondern dessen verändert fortgeführte Stimme. Seine Soli, schrieb ein Kritiker, „funktionieren wie Monologe im Theater: Sie sagen, was Worte nicht mehr tragen können. Sie sind nicht nur gut gespielt, sondern dramaturgisch gebaut: sie haben Anfang, Entwicklung und Auflösung – wie kleine Kurzgeschichten.“
Im zweiten Teil geht es vorwiegend um besondere Songs aus seinen Soloalben.
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Playlist
| 1. |
L. Shankar / Darlene (Kramladen-Themamusik) Touch Me There / Zappa Records |
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| 2. |
Pink Floyd / Comfortably Numb The Wall / Harvest, EMI |
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| 3. |
Pink Floyd / Sorrow A Momentary Lapse of Reason / Columbia, EMI |
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| 4. |
David Gilmour / High Hopes Live from the Luck and Strange Concerts / Sony |
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| 5. |
Pink Floyd / Echoes Meddle / Harvest |
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| 6. |
David Gilmour / Mihalis David Gilmour / Harvest, EMI |
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| 7. |
David Gilmour / Blue Light About Face / Harvest, Columbia |
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| 8. |
Pink Floyd / Money Dark Side Of The Moon / Harvest, Capitol |
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