12.10.: Bob Dylan, der Weihnachtsmann und Polyneuropathen

Über Michael Jacksons neuen Song, den man auf seiner Homepage als Stream anhören kann, schreiben wir heute nichts!
Anstattdessen konzentrieren wir uns lieber auf die wichtigen Nachrichten des Tages.

Bob Dylan (Star unserer Popkultur) zum Beispiel hat ein ganzes Album mit Weihnachtsliedern aufgenommen. Doch was uns Europäern als ungewöhnlich erscheint, ist in Amerika eine ganz normale Tradition. Dylans mittlerweile 48. Album wird in der Berliner Zeitung unter die Lupe genommen: „Doch noch ehe der Song zu Ende ist, beginnt man zu begreifen, dass das gar keine Parodie ist. Es handelt sich bei dieser Interpretation um eine durchaus seriöse Aneignung dieses freundlichen Kinderliedes durch einen ebenso freundlichen Kinderschreck.“

Übermorgen beginnt die Frankfurter Buchmesse und China verhängt allerorts Autoren-Ausreise-Verbote. Auf Welt online erklärt Autor Yan Lianke, warum er nicht zur Buchmesse darf. Yu Hua wiederum darf nach Frankfurt kommen (die taz berichtet). Aber auch er kann die Zensur in China nicht erklären.

Die taz schreibt außerdem unter dem prägnanten Titel „Er schöpft die Nebelschwaden mit dem Eimer ab“, wie das schwedische Elektropopduo The Knife in Dresden eine Oper über Charles Darwin aufführt. Oder es zumindest versucht.

Mit viel Humor und Charme treffen sich Übersetzer Harry Rowohlt und Ralf Sotscheck, Irland Korrespondent der taz, und reden über Polyneuropathen. Was das genau ist, wird hier erklärt.

Auch Jay-Z muss mal zu Wort kommen. Der „Rap-Megastar“ wird vom Spiegel interviewt. Unter anderem erfahren wir, was Rapper mit Wallstreet-Bankern gemeinsam haben.
Und wenn wir schonmal bei „Megastars“ sind. Google, Kontrolleur des Internets, lehnt sich mal wieder weit aus dem Fenster. Das neue Produkt „Sidewiki“ ermöglicht es dem Benutzer jede Internetseite der Welt zu kommentieren. Kritiker sehen dadurch den freien Diskurs gefährdet. Die Sueddeutsche berichtet.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    Malte Landwehr
    Okt 12, 2009 Reply

    Im Artikel der Süddeutschen steht meiner Meinung nach auch viel Unfug. Bei Sidewiki von „Graffiti auf der eigenen Website“ zu sprechen ist doch wirklich lächerlich. Es ist bei weitem nicht der erste Dienst dieser Art und wie alle seine Vorgänger kann man ihm wohl eines prophezeien: Keinen Erfolg.

  2. posted by
    07.01.: Bands to watch und Rio Reiser : ByteFM Magazin
    Jan 7, 2010 Reply

    […] berichtet derweil über den “Inszenierten Darwinismus” von The Knife. Im Oktober berichteten wir bereits über die Oper, die das Geschwisterpaar u.a. in Dresden aufführte. Nun erscheint eine DVD, […]

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