Nick Oliveri kehrt für ein Konzert zu den Queens Of The Stone Age zurück

Foto des ehemaligen Queens-Of-The-Stone-Age-Bassisten Nick OliveriNick Oliveri (Foto: Rod Hunt)

Der größte Feind einer erfolgreichen Band sind die Egos ihrer Mitglieder. Bei den Queens Of The Stone Age, den Schwiegervätern des Wüstenrocks, war es der Streit zwischen Frontmann und Sänger Josh Homme und dem exzentrischen Bassisten Nick Oliveri, der das Bandgefüge auf den Prüfstein stellte. Als Homme 2004 herausfand, dass Oliveri seine Freundin mehrmals gewalttätig misshandelt hatte, warf er ihn aus der Band. Eine Entscheidung, aus der Oliveri, der kurz darauf solo weitermachte, eigentlich keine Konsequenzen zog. Bis sein Gewaltpotenzial vor drei Jahren eskalierte. Ein SWAT-Team musste sein Haus in Los Angeles stürmen, nachdem er seine Freundin gewaltsam am Auszug hindern wollte. Dem Musiker, der mit einer geladenen Schrotflinte sowie hohen Mengen Kokain und Methamphetaminen festgenommen wurde, drohten 15 Jahre Gefängnis.

Trotz der turbulenten Badmankarriere haben die Queens ihren Ex-Bassisten eingeladen, sie bei einem exklusiven Halloween-Konzert zu begleiten. In einem Interview mit dem NME-Magazin sprach Oliveri über die Möglichkeit, wieder ganz bei den Queens einzusteigen. Er selbst wäre bereit, doch das läge in der Hand von Josh Homme. Auf dem Gebiet der Nachsicht könnte sich der Queens-Frontmann ein Beispiel an der US-Justiz nehmen. Oliveri musste nach seiner Festnahme nicht hinter Gitter. Stattdessen musste er über 52 Wochen einen Kurs für Gewaltprävention besuchen und 200 Sozialstunden leisten. Im Herbst erscheint mit „Leave Me Alone“ sein neues Soloalbum.

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