Presseschau 13.05.: Grizzlybären und Festivals

Heute ist Freitag, der 13. Dass dieser ganze Quatsch mit dem Unglückstag überhaupt nicht stimmt, seht Ihr schon daran, dass wir heute überhaupt keine schlechten Nachrichten haben. Im Gegenteil – gute Neuigkeiten können wir nämlich den Fans der amerikanischen Band Grizzly Bear mitteilen: Wie beim Paste Magazine zu lesen ist, arbeiten die vier jungen Männer aus New York an einem neuen Album. Bereits am Montag teilte die Band via Facebook mit, dass sie Ende Mai nach Texas reisen werde, um dort weiter an neuen Songs zu arbeiten und mit den Aufnahmen für ein neues Album zu beginnen.

Viele werden sich freuen, dass die Festivalsaison mittlerweile kurz bevorsteht. Andere hingegen hassen Festivals und können einfach nichts damit anfangen, dass Bands auf irgendwelchen Feldern auftreten, wo es vielen Besuchern doch eher darum zu gehen scheint, ein möglichst alkoholintensives Partywochenende zu durchleben und die Musik einfach eine nette Zugabe ist. Das dachte auch Garry Mulholland vom Guardian. Doch der Besuch des Sziget Festivals in Ungarn hat ihn eines Besseren belehrt. Für ihn fühlte sich das Sziget sogar wie „Paradise City“ an. Am Ende des Artikels findet sich eine Auswahl der besten europäischen Festivals, in der sich auch das deutsche Haldern Pop befindet.

Ein ebenfalls aus der sonstigen deutschen Festivallandschaft herausragendes Ereignis ist das Immergut Festival, das bereits in zwei Wochen über die Bühne gehen wird. Der Rolling Stone liefert einen kleinen Bericht zur anstehenden Eröffnung der Festivalsaison.

Rabea Weihser von Zeit Online beschäftigt sich mit der Frage, ob die Begeisterung für Pop altersabhängig ist. Anlass für die Auseinandersetzung mit dieser sehr spannenden Frage war der amerikanische A.V. Club, dessen Autoren Steven Hyden (33) und Noel Murray (40) äußerst ausführlich besprechen, warum Popkulturfans denn nun aufhören, sich für neue Musik zu interessieren je älter sie werden. Obwohl nur sieben Jahre zwischen den beiden Autoren liegen, nimmt Hyden die Position des jungen Hörers ein, Murray die des gesetzten Musikliebhabers. Weihser fasst die zentralen Argumente des Gesprächs zusammen und wirft am Ende zwei neue Fragen in den Raum: „Dürfen junge Popkritiker den Ballast der Geschichte abstreifen und sich ohne historischen Referenzrahmen ihrem Thema widmen? Ist der Vergleich aktueller Musik mit schon dagewesener sinnvoll oder müßig?“

Der NME berichtet, dass Quentin Tarantino gerne Lady Gaga als Protagonistin seines neuen Films gewinnen würde. Derzeit halten sich beide beim Film Festival in Cannes auf, wo Lady Gaga am Mittwochabend einen Auftritt hatte. Kürzlich bestätigte Tarantino, dass sein neuestes Werk den Titel „Django Unchained“ tragen werde. Die Geschichte wird sich um die Rache eines befreiten Sklaven an seinem früheren Meister drehen. Welche Rolle genau Lady Gaga dabei spielen soll, ist bislang unklar. Die Chancen dafür, dass es tatsächlich zur angestrebten Zusammenarbeit kommt, stehen nicht schlecht, da Gaga ein bekennender Fan von Tarantino ist.

Außerdem vermeldet der NME noch, dass die Band The Cribs sich mit dem Produzenten David Richards treffen wolle, der mit niemand geringerem als David Bowie und Queen zusammengearbeitet hat. Richards hat bereits sein Interesse verlauten lassen. Wahrscheinlich im Juli wollen die Cribs dann in die Schweiz reisen, wo Richards sein Studio hat, um die Details zu besprechen.

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