Was man nicht sieht, muss man nicht sehen

Im Zeitalter von Videoportalen die vollgemüllt sind mit Handy- oder billigen Amateurvideos, stößt man immer seltener auf beruhigende Bilder. Oder noch besser, Kunst. Kunst zum Träumen.

Wenn man sich das neue Video von dem isländischen Künstler Ólafur Arnalds auf der vollen Breite und Höhe seines Monitors ansieht, wirkt es als würde man schwerelos. Während man dem Tanz der so vertrauten Farben zusieht und den Klängen Wärme abgewinnt. Musik und Bild verbunden miteinander zu etwas das alleinstehend bei weitem nicht so funktionieren kann.

Und dann die große Frage. Wie hat der Regisseur Esteban Diácono das gemacht? Wie aufwendig muss das gewesen sein? Spielt das ganze in einem Wasserbecken? Wie kommt die Farbe dort rein? Und wie verdammt nochmal schafft er es dass sie zur Musik tanzt? Haben die Isländer eigentlich sonst nichts zu tun?

Wenn man dann auf der Portalanbieterseite die Kommentare zu dem Video anschaut, wird jede noch so fantastische Idee erstickt. Aber diese Erfahrung sollten nur diejenigen machen, die das auch wirklich wollen.
Allen Anderen viel Spass beim träumen und fantasieren.

Ólafur Arnalds spielt am 26.09. in den Fliegenden Bauten auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg.

Und hier für alle Neugierigen.
Ólafur Arnalds – Ljósið (Official Music Video) from Erased Tapes on Vimeo.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    vimeo
    Sep 13, 2009 Reply

    vimeo ist offenbar ein Videohoster für Leute, die wollen, dass man ihre Videos nicht anschaut – kann man vergessen.

  2. posted by
    Radio LoungeFM: Entspannung für Augen und Ohren – Hören. Lesen. Entspannen.
    Sep 21, 2009 Reply

    […] via: ByteFM […]

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