15.02.-21.02.


Efterklang – „Magic Chairs“
VÖ: 19.02.2010
Web: myspace
Label: 4AD
Kaufen: ”iTunes"

Piano, Streicher, Glockenspiel, Schlagzeug, Bläser: Die Liste der Instrumente auf „Magic Chairs“ist endlos. Nicht zu vergessen die Handclaps, die auch schon mal den Rhythmus vorgeben. Und applaudieren möchte man auch als Hörer: Hier wird mit soviel Liebe zum Detail und mit soviel Gespür für den richtigen Augenblick musiziert, dass es einfach sehr viel Freude macht. „Magic Chairs“ ist das dritte Album von Efterklang und ihr erstes beim britischen Qualitätslabel 4AD. 
Das sagen die anderen: Plattentests

Shearwater – „The Golden Archipelago“
VÖ: 19.02.2010
Web: myspace
Label: Matador
Kaufen: ”iTunes"

Applaudieren möchte man auch Shearwater für ihr drittes Album, das nach „Palo Anto“ und „Rook“ die Album-Trilogie über das Verhältnis von Mensch und Natur komplettiert. Auf „The Golden Archipelago“ geht es um die Isolation des Insellebens, und so wirkt auch das ganze Album wie eine Auseinandersetzung mit den mal ruhigen, mal stürmischen Gezeiten. Lediglich das Abdriften in etwas zu orchestralen Rock schmälert den Gesamteindruck eines imponierenden Albums der Band um Jonathan Meiburg (ehemals Keyboarder bei Okkervil River), dessen Gesang wahrscheinlich die Geister scheiden wird.
Das sagen die anderen: Skinny

We vs. Death – „A Black House, A Coloured Home“
VÖ: 19.02.2010
Web: myspace
Label: Sinnbus
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Dicht und elegisch klingt das zweite Album der Post-Rocker von We vs. Death. Die Band aus Utrecht spielt vorrangig instrumental, auf ihrem neuen Werk meldet sich aber immer mal wieder eine zurückhaltende Stimme zu Wort. Der mal träumerische, mal düstere Klang wird untermalt von einer Trompete, die den ohnehin schon anmutigen Songs noch mehr Glanz verleiht.

La Stampa – „Pictures Never Stop“
VÖ: 19.02.2010
Web: myspace
Label: Staatsakt
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La Stampa kommen zu Teilen aus Berlin und Hamburg und beschreiben ihre Musik selber als „Third Order Postpostpoppunk“. Gut beschrieben: Der Sound hat Schmiss und schubst einen mit zwinkerndem Auge auf die Tanzfläche. Dazu wird mal auf englisch, mal auf deutsch gesungen, aber auf jeden Fall in ironisch-kratzbürstiger Art und Weise. Produziert hat das ganze Thies Mynther (Stella, Phantom/Ghost). 


Enno Bunger – „Ein Bisschen Mehr Herz“
VÖ: 19.02.2010
Web: myspace
Label: PIAS
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Ursprünglich als Soloprojekt gestartet, ist aus Enno Bunger mittlerweile ein Trio geworden. Im Zentrum der Band aus Leer stehen die Pianokompositionen von Sänger und Songschreiber Enno Bunger, die dank Nils Dietrich am Schlagzeug und Bernd Frikke am Bass zu melodiösen Indie-Pop-Perlen wachsen. Produzent ihres Debüts war Oliver Zülch (Notwist, Slut).

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