Botschaft – „Sozialisiert in der BRD“

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Botschaft (Foto: Dennis Dirksen)

Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor.

Wenn im deutschsprachigen Raum Indie-affine Männer zusammenfinden und gemeinsam Gitarrenmusik austüfteln, dann geht das heutzutage meistens in eine von zwei Richtungen: Sturm-und-Drang-Post-Punk oder Rock (mit Betonung auf „R“). Dass das auch anders geht, demonstrieren Botschaft. Das aus einigen ehemaligen Mitgliedern von Station 17, Tusq und The Robocop Kraus zusammengesetzte Quintett spielt mit drei Gitarren, Bass und Schlagzeug Pop-Songs, die gleichzeitig sanfter und schlauer sind, als vieles, was man derzeit gewohnt ist. Die strahlenden Melodiebögen ihrer Single „Sozialisiert in der BRD“ klingen beim ersten Hören betont uncool, nach Yacht-Rock, Steely Dan und Distelmeyer – ohne ironische Distanz. Die zwischen Berlin und Hamburg pendelnde Band meint das ernst – und spätestens bei der ersten Wiederholung glaubt man es ihnen.

„Sozialisiert in der BRD“ ist im September 2018 auf Kleine Untergrund Schallplatten erschienen. Das Debütalbum von Botschaft „Musik verändert nichts“ folgt am 8. Februar bei Tapete Records. Hört Euch unseren Track des Tages hier an:

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