05.02.: Tiefenentspannt

Von ByteFM Redaktion, 5. Februar 2011

Frontex aufgepasst: Tagesschau.de berichtet, Ägyptens Noch-Staatschef Hosni Mubarak setzt Segel Richtung Deutschland. Aber kein Grund zur Sorge, auch wenn sich viele Deutsche immer noch vorstellen könnten von einem Diktator (the good kind, versteht sich) regiert zu werden, haben ägyptische Diplomaten nur Mubaraks Gesundheit im Sinn. Damit dieser im Falle eines Rücktrittts sein Gesicht (die Redaktion grübelt: verlorener Bruder Berlusconis und Chiracs?!) wahren kann, soll die in aller Welt gerühmte deutsche Medizin zu Hilfe eilen: Denn wer zur Kur fährt, kann nicht regieren (erinnern wir uns an Wolfgang Schäuble) und kann elegant den Rückzug antreten, schließlich hat der alternde Körper nachgelassen und nicht etwa der Geist. In Mubaraks etwaiger Abwesenheit übernähme dann der Vizepräsident die Amtsgeschäfte und die so sehr herbei gesehnte Ruhe könnte endlich am Nil einkehren. Wie Thilo Sarrazin auf diesen Nachschub ohne deutsche Sprachkenntnisse und Demokratieverständnis reagiert?

Dr. Conrad Murray hat offensichtlich seine Ausbildung nicht in Deutschland genossen. Dem ehemaligen behandelnden Arzt Michael Jacksons wird ab März 2011 wegen fahrlässiger Tötung seines prominentesten Patienten der Prozess gemacht. Mutter Kathrine Jackson hingegen wendet sich an die, denen man besser in die Tasche fassen kann: Ihre Klage gegen den Tour Promoter AEG Live wird ebenfalls im März angehört. Sie wirft AEG vor, verantwortlich für die Wahl des Arztes gewesen zu sein und darüber hinaus den sich verschlechternden Gesundheitszustand ihres Sohnes ignoriert zu haben, meldet BBC.

Gendertrouble: In Zeiten der Geschlechtergleichheit und dem dringenden Bedürfnis p.c. zu sein, wird nicht mal mehr vor den alten Meistern halt gemacht. Wie Dieter Bartetzko in der FAZ berichtet, soll Italiens berühmtestes Frauenportrait einer gewissen Mona Lisa in Wirklichkeit den Spielgefährten des Schöpfers Leonardo Da Vinci zeigen. Neueste Interpretationen eines italienischen Kunsthistorikers haben die These aufgeworfen, es handle sich um den realexistierenDEN Meisterschüler Da Vincis Gian Giacomo Caprotti alias Salai. Der Louvre will davon nichts wissen, Franzosen…

Bob Geldof hat eine neue Mission, besser gesagt ein neues Album, das auf den schönen Namen „How To Compose Popular Songs That Will Sell“ hört. Ob das die Plattenindustrie retten wird, wissen wir nicht. Wer sich dennoch Tipps und Tricks der Hitkomposition vom Guardian holen möchte, der klicke hier.

Das könnte Dich auch interessieren:

  • Madonna – „Like A Virgin“ (Album der Woche)
    „Like A Virgin“, die vor 40 Jahren erschienene zweite Platte von Madonna, ist nicht ihr bestes Album, aber vielleicht ihr wichtigstes: Denn es steht für den Moment, als aus der US-Künstlerin eine der größten Ikonen der modernen Pop-Musik wurde. Das ByteFM Album der Woche!...
  • Quincy Jones ist gestorben
    28 Grammys, etliche Nummer-eins-Alben und eine mehr als 60 Jahre andauernde Karriere: Mit Quincy Jones ist einer der legendärsten und wichtigsten Produzenten der Musikgeschichte gestorben. Er wurde 91 Jahre alt....
  • „Die Beatles waren die schlechtesten Musiker der Welt“ – aus dem Nähkästchen von Quincy Jones
    Michael Jackson war ein Dieb und die Beatles schlechte Musiker: In einem neuen Interview teilt der 84-jährige Musik-Mogul Quincy Jones kräftig aus – und erzählt von seiner Affäre mit Ivanka Trump und seinen persönlichen Verschwörungstheorien zum Kennedy-Attentat. ...


Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    Karsten aus Oldenburg
    Feb. 7, 2011 Reply

    Mag sein, dass Sir Bob aus einem irischen Dorf bei Dublin stammt – aber er heißt immer noch Geldof. Nicht Geldorf.

  2. posted by
    ByteFM
    Feb. 11, 2011 Reply

    Lieber Karsten,
    oh ja !
    Peinlich.
    Danke

Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert