Intime Introspektion: Hater mit „Bad Luck“ (Videopremiere)

Foto der schwedischen Band Hater, die mit „Bad Luck“ eine neue Single samt Musikvideo veröffentlicht hat.

Haben eine neue Single namens „Bad Luck“ samt Musikvideo herausgebracht: Hater (Foto: Dino Muftic)

Die schwedische Indie-Pop-Band Hater meldet sich mit einer neuen Single namens „Bad Luck“ zurück. Ein Track, der in etwa vier Minuten die Erfahrung rekapituliert, dass zwischenmenschlich einiges schiefgelaufen ist. Und die Frage aufwirft, was man mit dem Erkenntnisgewinn einer solchen Untersuchung überhaupt anfängt. Ein Thema, dessen leicht melancholische Stimmung sich ausgesprochen gut mit dem verträumten Shoegaze-Vibe der Band verträgt. Diesen hatte die Gruppe zuletzt auch mit ihrem 2020er Track „Sift“ demonstriert.

Fremde Gesichter, große Bühne

Caroline Landahl, Sängerin der Formation aus Malmö, drückt den Inhalt des Stücks so aus: „Der Song handelt von einer Art sozialer Unbeholfenheit zwischen mir und neuen Gesichtern. Ich fühle mich ausgeschlossen, weil ich nicht weiß, wie man eine Situation liest, aber auch nicht mehr wissen möchte, als ich sollte.“ Derart tiefe und intime Introspektion kann durchaus unangenehm sein, und findet meist im stillen Kämmerlein statt, oder im Gespräch mit guten Freund*innen. Doch im Musikvideo zu „Bad Luck“ machen Hater ein ganz anderes Fass auf. Landahl performt nämlich ganz allein und exponiert auf der großen Bühne des Palladium-Theaters in Malmö. Scheinwerferlicht im Gesicht, eine Ansammlung unbekannter und nicht erkennbarer Gesichter im Auditorium – ein mutig gewählter Ort, um sich verletzlich zu zeigen.

Aufgenommen wurde „Bad Luck“ im Januar dieses Jahres im Tonstudio Sickan, das sich ebenfalls in Malmö befindet. Die Single ist bei Fire Recordings erschienen und der Video-Clip dazu feiert heute Premiere im ByteFM Blog. Hier könnt Ihr ihn Euch ansehen:

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