Vier Lieblingssongs von Kevin Hamann (ClickClickDecker)

Foto von ClickClickDecker

ClickClickDecker-Gründer Kevin Hamann bei der Aufnahme des ByteFM Mixtapes mit Diviam Hoffmann

Kevin Hamann einen Singer-Songwriter zu nennen, wirkt wie eine Untertreibung. Die Musik, die er seit Mitte der 00er-Jahre mit seiner Band ClickClickDecker macht, war und ist sowohl abenteuerlustiger als auch feinsinniger als der Großteil ihrer Indie-Folk-KollegInnen. Ein Beweis: die aktuelle ClickClickDecker-Platte „Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten“, die im November ByteFM Album der Woche war.

Genauso abenteuerlustig wie Hamanns Songwriting ist auch sein Musikgeschmack. Bei ByteFM moderierte er lange Zeit eine klanggewordene Schatzkiste mit dem Namen Initiative „Herz Statt Kommerz“, in der einmal im Monat die schönsten Perlen aus dem unergründlichen Meer der Blogosphäre zu Tage brachte. Und, so das Konzept: Sie musste gratis verfügbar sein.

Welche Musik ihn in der Zwischenzeit begeistert hat, was er nie in Herz Statt Kommerz unterbringen konnte und welche Songs ihn aktuell bewegen, hat er uns in einem ByteFM Mixtape verraten.
Hier findet Ihr vier Lieblingssongs von Kevin Hamann, die für ihn mit speziellen Videos überzeugen. Seine komplette Playliste hört Ihr am 22. Dezember um 18 Uhr auf ByteFM. Durch die Sendung und Kevin Hamanns Musikwünsche führt Diviam Hoffmann.

Rauchen – „Je suis auto“

Kevin Hamann: Ich weiß noch, es war ein Feierabend im Januar, ich kochte grad Suppe und entdeckte dieses Video bei einem Freund in der Timeline. Ich habe die EP, die das Video präsentiert, an dem Abend gefühlte 15 Mal gehört (sie geht auch nur gute zehn Minuten). In meinem Zimmer gibt es einen Schrank mit 7-Inches, die voll mit solcher Musik aus den 90ern sind, Bands wie Lebensreform, Malva, Carol, Acme usw. Die Hamburger Band Rauchen traf diesen Nerv bei mir. Konzerte auschecken!

Petula – „Juno“

Anfang 2019 erscheint endlich das neue Album von Petula (das Soloprojekt von ClickClickDecker-Drummer Sebastian Cleemann), es trägt den süßen Namen: „Fuck This Shit“. Ich durfte es schön hören und finde, es ist neben all seinen anderen besten Alben das beste von Ihm. Ich freu mich auf die gemeinsamen Shows. Das Video ist, wenn mich nicht alles täuscht, von seiner Nachbarin gemacht. Es ist so minimalitisch supermegaschön.

Tropical Fuck Storm – „You Let My Tyres Down“

Als ich das Video das erste Mal sah, war ich platt von der Zusammenkunft dieser Energie und starken ästhetischer Bildgewalt. Seit dem ersten Future-Island-Konzert oder dem zweiten Wolf-Parade-Album hat mich auf der Ebene wenig so berührt und gefesselt. Und ich liebe Pasta!

Erdmöbel – „Tutorial“

Neben den Videos von 187 Straßenbande das kunstvollste, ideenreichste und schönste Video des Jahres für mich. Für die Gang!

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