Steve Earle wird 60

Steve Earle
Steve Earle (Foto: GoldVE)

Kurz nachdem Steve Earle, der am 17. Januar 1955 geboren wurde, im Alter von 11 Jahren seine erste Gitarre geschenkt bekommen hatte, meisterte er das Instrument schon. Mit 13 gewann er einen Talentwettbewerb und bald hielt ihn nichts mehr in der Schule. Die Musik wurde zur Priorität im Leben des unangepassten Teenagers. Mit 16 schmiss er die Schule, mit 19 zog er nach Nashville, Tennessee, fing verschiedene Jobs an und spielte nachts in Clubs.

In Nashville traf Earle auch auf sein Idol, Townes Van Zandt. Die beiden teilten ihre Liebe für Country, aber Earle brachte auch immer eine große Portion Rock in seine Musik ein, was dazu führte, dass er lange zwischen den Stühlen der Musikszenen stand. Sein Debüt „Guitar Town“ landete 1986 dann trotzdem auf Platz 1 der US-Country-Charts.

In den frühen 90er Jahren machten Steve Earle die Drogen zu schaffen. Er war in schlechter Form und wurde straffällig, doch er rappelte sich wieder auf. „Train a Comin’“ aus dem Jahr 1005 markierte das Comeback des Musikers. In den 2000ern erhielt er Grammys für drei seiner Platten: „The Revolution Starts…Now“, „Washington Square Serenade“ und „Townes“.

Steve Earle machte nie einen Hehl aus seinen politischen Ansichten. 2002 geriet er in die Schlagzeilen wegen des Songs „John Walker’s Blues“, der von einem US-Amerikaner handelt, der sich den Taliban angeschlossen hatte. Der Musiker verurteilt den sogenannten „Krieg gegen den Terror“, außerdem setzt er sich für die Abschaffung der Todesstrafe in den Staaten ein.

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