
Night Swimming haben prominente Fans wie The Cure (Foto: Derek Bremner)
„Poison Berry“ ist eine neue Single der britischen Band Night Swimming. Vor einem halben Jahrzehnt gründete sich die Indie-Pop-Band in Bath in der südwestenglischen Grafschaft Somerset. Dort und im nicht weit entfernten Bristol leben die fünf Mitglieder noch immer und machen Dreampop, der gelegentlich ins Shoegazige geht und machmal auch düster unterspült daherkommt. Überraschend wäre es, wenn Night Swimming keine The-Cure-Platten aus den 80er mögen sollten. Andersherum jedenfalls ist die Liebe sogar verbürgt. So lud The-Cure-Sänger Robert Smith die Newcomer*innen kürzlich persönlich zu einem Konzert seiner Band ein. Als Song darüber, was Beziehungserfahrungen mit Männern bei ihr ausgelöst haben, beschreibt Sängerin Meg Jones unseren Track des Tages. Zugleich aber auch als Reflexion ihrer Eigenverantwortung bezüglich der Beziehungsdynamik, die sie anzieht. „Solch einen trockenen und auch etwas betäubten Grundton hatte noch keiner meiner Texte“, erklärt Jones. Dadurch möchte sie den Zustand abbilden, „in dem man sich der Gefühle seines Partners trotz dessen Distanziertheit sehr bewusst ist.“ Zugleich geht es um „die Einsamkeit (oder Verbitterung), die man empfindet, wenn diese Gefühle nicht erwidert werden“.
Die EP „Melting, Sometimes Bleeding“ von Night Swimming erscheint am 22. Mai 2026 auf dem Label Venn Records. Der vorab als Single veröffentlichte Song „Poison Berry“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an: