The Cure

The Cure Bild: The Cure

The Cure, gegründet 1976 in West Sussex, Großbritannien, gelten bis heute als Paradeband des Gothic Rock, auch wenn sich Sänger und Gitarrist Robert Smith (*01.04.1959), das einzige permanente Gruppenmitglied, immer wieder gegen diese Zuschreibung gewehrt hat. In der Tat hat die Band immer wieder bewusst gegen dieses Image angespielt, indem sie zum Beispiel einen Fernsehauftritt als Hausfrauen verkleidet bestritt. Einige der größten Hits von The Cure waren leichtfüßige Popsongs wie „Just Like Heaven“, „Why Can’t I Be You“ (beide 1987) oder „Friday I’m In Love“ (1992).
 
Insbesondere die ersten beiden Alben, „Three Imaginary Boys“ (1979) und „Seventeen Seconds“ (1989) gelten bis heute als Post-Punk-Klassiker. The Cure unterschieden sich von anderen Bands ihrer Richtung von Beginn an durch Smiths ausgeprägtes Gespür für Popsongs und den bisweilen schelmischen Humor, der auch auf den düstereren Alben immer wieder hervorblitzte.
 
Ihre größten Erfolge feierten The Cure in den 1980er-Jahren mit den Alben „Pornography“, „Head On The Door“, „Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me“ und „Disintegration“. Bis heute veröffentlicht Robert Smith unter dem Namen The Cure Alben, mit denen er zum Teil gezielt die Erwartungen des Publikums unterläuft.
 



The Cure im Programm von ByteFM:

Schlagzeuger Andy Anderson (The Cure, Iggy Pop) ist gestorben

(27.02.2019)
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Andy Anderson (rechts) spielte unter anderem von 1983 bis 1984 bei The Cure Andy Anderson ist tot. Der britische Musiker ist am 26. Februar 2019 im Alter von 68 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. // Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er in der britischen Jazz-Fusion-Szene, als Schlagzeuger für den Saxofonisten Nik Turner und den Gitarristen Steve Hillage. 1983 wurde er Mitglied der Band, mit der er am meisten assoziiert wird: The Cure. Anderson begleitete die Post-Punk-Band für ein Jahr. Zu hören ist sein Spiel auf den Alben „Japanese Whispers“ und „The Top“. // Nebenbei spielte er auch in Robert Smiths Nebenprojekt The Glove, eine Supergroup mit dem Bassisten Steven Severin (Siouxsie And The Banshees). Musikalisches Chameleon Nach seinem kurzen Mitwirken bei The Cure nahm Andersons Session-Musiker-Karriere volle Fahrt auf: 1985 spielte er auf „Wildweed“, dem Soloalbum von The-Gun-Club-Frontmann Jeffrey Lee Pierce. // Auch Peter Gabriel, Isaac Hayes, The Last Poets, Mike Oldfield und Sham 69 vertrauten auf sein Schlagzeugspiel. Einer seiner letzten musikalischen Auftritte war in der The-Cure-Tribute-Band The Cureheads. Am 17. Februar 2019 machte er seine Krankheit in einem Facebook-Post publik, in dem Anderson sich optimistisch und humorvoll zeigte: „Seid einfach positiv, für mich ist das nur eine weitere Lebenserfahrung, eine weitere Hürde, eine weitere Entscheidung, die man in seinem Leben treffen muss.“

The Cure: „Disintegration“ wird 30 Jahre alt

(02.05.2019)
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The Cure – „Disintegration“ (Fiction Records) Maren Ades 2016er Tragikomödie „Toni Erdmann“ ist ein sehr leiser Film. Bis auf eine genauso emotionale wie peinliche Performance zu Whitney Houstons „The Greatest Love Of All“ gibt es so gut wie keinen Soundtrack. // Doch dann, nach über zweieinhalb Stunden Spannungsaufbau, schallt im Abspann plötzlich „Plainsong“ von The Cure in voller Lautstärke aus den Boxen. Mit der Wucht eines brechenden Damms kommen auf einmal all die angestauten Emotionen ans Tageslicht – und man kann nicht viel anderes tun als zu weinen. // Mit der Wucht eines brechenden Damms kommen auf einmal all die angestauten Emotionen ans Tageslicht – und man kann nicht viel anderes tun als zu weinen. Robert Smith, der Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter von The Cure, war 1989 auch in einem komplexen emotionalen Zustand. Seine Band startete Ende der 70er-Jahre mit vier düsteren, introvertierten Post-Punk-Platten ihre Karriere.

School Of Rock

The Cure 1978-1982

(16.12.2018 / 11 Uhr)
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Als The Cure im Dezember 1978 ihre erste Session für John Peel aufnehmen und kurz vor Weihnachten ihre erste Single, „Killing An Arab“, veröffentlichen, beginnt die bis heute erfolgreiche Karriere der Band um Sänger und Gitarrist Robert Smith. // In den frühen Jahre mit Smiths Kindergartenfreund Laurence „Lol“ Tolhurst an den Drums und zunächst Michael Dempsey und dann Simon Gallup am Bass (sowie für sozusagen 17 Sekunden Matthieu Hartley an den Keyboards) durchlaufen The Cure die rasante Entwicklung von einer ambitionierten Ex-Schulband aus einem gesichtslosen Vorort im Speckgürtel Londons zur international gefeierten Gruppe am Rande der Zersetzung nach zahllosen Live-Shows und schlaflosen Nächten im Studio (Alkohol und Drogen inklusive). // Die School Of Rock versenkt sich nochmal in die Frühgeschichte der Band von den „Three Imaginary Boys“ bis kurz vor der Cure-Neuerfindung auf den Singles wie „The Love Cats“ , von ersten Post-Punk Popsongs über das Finden einer minimalistische New Wave Sound-Identität bis zum genial-destruktiv-düsteren Album „Pornography“, das klinge, „wie Phil Spector in der Hölle“ (Dave Hill, NME 1982). Während The Cure nach 1982 noch viele große Erfolge feiern konnten und weitere Generationen von Musikern inspirierten, bleiben die ersten Alben das Fundament, auf dem der Ruf der Band als einflussreiche Gothic Rock Überväter begründet ist.

ByteFM Magazin

The Cure, Shopping & The Muslims

(05.02.2020 / 19 Uhr)
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Zu viel Weltschmerz und Teenage Angst haben die drei Briten in diesen Song gepackt. Wohl einer der Gründe, warum ihre 1980er Compliation diesen Titel trug. Vor 40 Jahren starteten The Cure damit den Versuch, auch das US-Publikum für sich zu gewinnen. Außerdem: Musik aus unserem Album der Woche "All Or Nothing" von Shopping und aktuelle Tourankündigungen für u. a. die US-amerikanische queere Punk-Band The Muslims aus Durham, North Carolina.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: The Cure, Big Thief & Skepta

(05.05.2019 / 15 Uhr)
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Wir feiern in dieser Woche 30 Jahre „Disintegration“ von The Cure genauso wie das ganz neue Album "U.F.O.F." von Big Thief, unser ByteFM Album der Woche.

Champagne Supernova

Happy Birthday The Cure

(16.07.2018 / 22 Uhr)
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Vor ziemlich genau 40 Jahren fingen The Cure an, unter diesem Namen Konzerte zu geben - das hat die Band am 07. Juli 2018 bei einem Auftritt im Hyde Park in London gefeiert. Oder eher einem Festival; schließlich waren Pumarosa, Slowdive, Goldfrapp, Editors, Interpol, Ride und eine ganze Menge anderer toller Bands da. 65.000 Leute haben sich das angeschaut, unter anderem auch ein ganz beseelter Moderator Matthes Köppinghoff. // In der neuen Ausgabe von Champagne Supernova berichtet er davon - der Soundtrack ist wie üblich strictly British. Und diesmal vollständig von The Cure! Where were you while we were getting high?

ByteFM Magazin

The Cure, Jamila Woods und Shonen Knife

(08.05.2019 / 19 Uhr)
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Heute u.a. mit einem Jubiläum: das Debütalbum "Three Imaginary Boys" von The Cure ist heute vor 40 Jahren erschienen. Außerdem hört Ihr wieder Musik aus unserem Album der Woche "Legacy!" von Jamila Woods.

ByteFM Magazin

30 Jahre „Disintegration“ von The Cure und das Debütalbum von The Stone Roses

(02.05.2019 / 10 Uhr)
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Vor genau 30 Jahren ist das achte Studioalbum der Band The Cure herausgekommen. „Disintegration“, mit Singles wie „Lullaby“ und „Lovesong“, ist das bisher kommerziell erfolgreichste Album der Gruppe in Deutschland.

Schnittstellen

The Cure Special Teil III mit Michael Nickel

(26.04.2012 / 22 Uhr)
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Diese Woche, wie versprochen, der dritte & letzte Teil des The Cure-Specials mit den Jahren nach 1992 bis heute... Michael Nickel ist schon voller Vorfeude!

Schnittstellen

The Cure mit Michael Nickel

(05.01.2012 / 22 Uhr)
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Das neue Jahr beginnt bei den Schnittstellen mit einem 2-teiligen Special über die erfolgreichste Alternative Band der Welt: The Cure!!! Der erste Teil beschäftigt sich mit ihrer Entstehungsphase und den ersten musikalischen Höhepunkten zwischen 1977 & 1982.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Happy Mondays, The Cure & Aldous Harding

(28.04.2019 / 15 Uhr)
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In dieser Woche mit Musik von Happy Mondays, The Cure und Neues von Aldous Harding.

ByteFM Magazin

Andy Anderson (The Cure) ist gestorben, Tierra Whack, XTC

(27.02.2019 / 19 Uhr)
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Andy Anderson, ehemaliger Schlagzeuger bei The Cure, ist gestern im Alter von 68 Jahren gestorben. Am 27. Februar 1989 erschien "Oranges & Lemons", das 11. Studio- und zweite Doppel-Album von XTC.

Le Monde diplomatique Mixtape

Orchestermusik, Arabien & The Cure

(11.01.2018 / 12 Uhr)
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Dre vorgenommen hat, sowie das wahnsinnige Duo Acid Arab. Die Zeichnerin des aktuellen Comics auf der letzten Seite, Nine Antico, mag wiederum Musik von The Cure sehr gerne und die gibt es auch zu hören, wenn auch in etwas anderer Form.

taz.mixtape

Kate Tempest, Morgan Delt, Gaga, The Cure u.a.

(21.10.2016 / 17 Uhr)
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Am Anfang stand Punk. Spinnennetze weinen nicht. Jens Uthoff erlebt die Hits-am-laufenden-Band-Show von The Cure in Berlin als Jungbrunnen für 17.000 Zuschauer: „You make me feel like I’m young again, you make me feel like I’m fun again“.

Vor dem Goth-Image: „Jumping Someone Else's Train“ von The Cure

(05.02.2020)
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The Cure Vor dem Goth-Image: Am Anfang ihrer Karriere waren The Cure noch nicht die Band, die so oft mit depressiven Teenagern verbunden wird. Das Klischee wird der Vielschichtigkeit der Band ohnehin nicht gerecht. // Die waren ganz offensichtlich zu gut und zu heiß, als dass sie aufs nächste Album hätten warten können. Das Album „Boys Don't Cry“ von The Cure ist am 5. Februar 1980, heute vor 40 Jahren, erschienen. Das Stück „Jumping Someone Else's Train“ daraus ist heute unser Track des Tages.

Robert Smith wird 55

(21.04.2014)
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Robert Smith (rechts) mit The Cure (Foto: Andy Vella | Universal Music) Schwarze, dank Haarspray in alle Richtungen stehende Haare, blasse Haut, schwarzer Eyeliner, verschmierte, rote Lippen - mit diesem Aussehen hat Robert Smith ein Bild geschaffen, das in der Popkultur immer wieder zitiert wird, in den letzten Jahren zum Beispiel im Film "Cheyenne - This Must Be The Place". // Sein Auftreten brachte Smith in frühen Tagen den Ruf ein, eine Gallionsfigur der Goth-Subkultur zu sein. Der Musiker und seine Band The Cure sehen das jedoch nicht so. The Cure hat als Schulband angefangen, gegründet in den frühen 70ern im englischen Crawley. // The Cure hat als Schulband angefangen, gegründet in den frühen 70ern im englischen Crawley. Die erste Inkarnation hieß The Obelisk. Bevor die Gruppe zu The Cure wurde, trug sie auch die Namen Malice und Easy Cure. Der am 21. April 1959 geborene Smith wurde durch seinen Bruder Richard an Musik rangeführt. // ", die Debütsingle der Sex Pistols, hat ihn 1976 wie viele andere Jugendliche in Großbritannien schwer beeindruckt. Zwei Jahre später erschien "Three Imaginary Boys", das erste Album von The Cure. Die Band erfuhr über die Jahre diverse Line-Up-Wechsel, Robert Smith blieb die einzige Konstante. // Gemeinsam mit Steven Severin von den Banshees gründete er Anfang der 80er The Glove. Ihr einziges Album "Blue Sunshine" erschien 1983. Danach wurde der Erfolg von The Cure immer größer. Vier ihrer Alben erhielten in Folge in Großbritannien und den USA mindestens Goldstatus.

Bat For Lashes – „A Forest“

(29.11.2018)
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Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. „A Forest“, die 1980 veröffentlichte Single von The Cure, steht exemplarisch für all das, was diese Band in ihrer Frühphase auszeichnete: ein treibender Bass, ein stoisches, trockenes Schlagzeug und Robert Smiths verzweifelter Gesang, durchzogen von einer ungreifbaren, mysteriösen Melancholie. 28 Jahre später wagte Natasha Khan, besser bekannt unter dem Namen Bat For Lashes, sich an ein Raum und Zeit dehnendes Cover: Die Britin subtrahierte den ikonischen Basslauf, halbierte das Tempo und addierte eine gute Portion Hall, sowie geheimnisvoll klimpernde Akustikgitarren. // In ihren Händen klang „A Forest“ deutlich mehr nach der sphärischen, opulent arrangierten Musik, die The Cure auf späteren Platten wie „Disintegration“ oder „Kiss Me Kiss Me“ perfektionierten. Michael Stephen Dempsey, der Musiker, der von 1976 bis 1979 bei The Cure den Bass spielte, wird heute 60 Jahre alt.

Belgrad – „Belgrad“ (Rezension)

(31.08.2017)
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Das Debüt ist also als eine Momentaufnahme zu verstehen, welche sich zwischen Postpunk, New Wave und 80er-Pop einsortieren lässt und klingt, als hätten sich die Herren im besagten Jahrzehnt mit The Cure und DAF einen Proberaum geteilt. Textlich entpuppen sich Belgrad als aufmerksame Beobachter. Die giftige Kombination aus Empathielosigkeit und sozialer Isolation wird in „Eisengesicht“ behandelt. // Wem der Song zu ostalgisch ist, bekommt dafür Systemkritik in der Mikroperspektive bei „Schellack und Gewalt“. Dieser Song erzählt, begleitet von The Cure-Gedenk-Synthies und Stakkato-Geigen, die traurig-skurrile Geschichte einer Pianistin in der Sowjetunion.

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