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taz.mixtape

ByteFM: taz.mixtape vom 14.08.2015

Sendung vom 14.08.2015

Klassikbra(n)che, Schleifen, Chra und Alltagstalk "straight outta Compton"

"Nicht jede Einspielung mit gregorianischen Gesängen wird zwangsläufig zum Verkaufshit." – Die Klassikbranche in den USA liegt darnieder, sagt Tim Caspar Boehme.

"Öffnet sich hier gerade das Tor zur Hölle?" – Minimalistisch und unheimlich überwältigend, empfindet Andreas Hartmann die Konzerte der Drone-Gitarrenband Sunn O))).

"Man steigt nicht zweimal in den gleichen Loop. Oder doch?" – Christian Werthschulte liest Tilman Baumgärtels Buch "Schleifen. Zur Geschichte und Ästhetik des Loops."

"Weder wird „Compton“ die ewiggestrigen Dre-Fans zufriedenstellen, die einen Aufguss der G-Funk-Formel erwarten, noch will irgendwas an dieser Platte innovativ sein." – Stephan Szillus hört das erste Album von Dr. Dre seit 1999.

"Hier spricht die Bushaltestelle." – Die aktuelle Platte von The Maccabees lässt sich vom Alltagstalk beeinflussen und hat ihre Stärke in der Zurücknahme, findet Mirja Gabathuler.

"Urbane Einöden, von Menschen kontaminierte Landschaften und vergangene Klangsphären industriell bestimmter Arbeitsrhythmen." – Christina Nemec alias Chra evoziert die Poesie des Verfalls, meint Franziska Buhre.

"Alles außer Veränderung wäre nach enttäuschend gewesen." – Health verabschieden sich von dem, was früher mal Math- oder Noiserock genannt wurde, schreibt Matthias Manthe.



1.  Elvis Presley / Baby Let's Play House
Baby Let's Play House / RCA Victor
2.  SBTRKT / Ready Set Loop
SBTRKT / Young Turks
3.  The Maccabees / Marks To Prove It
Marks To Prove It / Fiction Records
4.  The Maccabees / Kamakura
Marks To Prove It / Fiction Records
5.  The Maccabees / Spit It Out
Marks To Prove It / Fiction Records
6.  Health / Dark Enough
Death Magic / Loma Vista
7.  Health / LA Looks
Death Magic / Loma Vista
8.  Berliner Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt / Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur, D. 200, IV Satz Presto Vivace
Nikolaus Harnoncourt dirigiert Schubert / Berliner Philharmoniker Recordings
9.  Sunn O))) / Alice
Monoliths & Dimensions / Southern Lord
10.  Sunn O))) & Boris / Etna
Altar / Southern Lord
11.  Dr. Dre / Issues Feat. Ice Cube, Anderson .Paak & Dem Jointz
Compton / Aftermath
12.  Dr. Dre / Genocide Feat. Kendrick Lamar, Marsha Ambrosius & Candice Pillay
Compton / Aftermath
13.  Helena Hauff / Break Force
Actio Reactio / Werk Discs
14.  RP Boo / Bang'n On King Drive
Fingers, Bank Pads & Shoe Prints / Planet Mu
15.  SBTRKT / Ready Set Loop
SBTRKT / Young Turks
16.  Chra / Abandoned House
Empty Airport / Editions Mego
17.  Chra / Empty Airport
Empty Airport / Editions Mego
18.  Shampoo Boy / Spalt
Crack / Blackest Ever Black
19.  Chra / Soca Valley
Empty Airport / Editions Mego

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klauswalter vor 4 Monaten
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor 4 Monaten
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor 8 Monaten
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor 8 Monaten
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor einem Jahr
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor einem Jahr
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 2 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 2 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 3 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

karstenfrehe vor 3 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
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