03. 12.: Von Rechthaberei und Zombie-Manie


Es herrscht mal wieder Zombie-Alarm in Amerika – und der ist bekanntlich auch nicht tot zu kriegen. Die neue US-Gruselserie „The Walking Dead“, die an Halloween gestartet ist, schlägt mit großem Erfolg ein und begeistert regelmäßig fünf Millionen Menschen vor den Fernsehern. Was diese sich damit antun, ist natürlich eigentümlich brutal: „Blutrünstige Szenen mit überästhetisierten Kopfschüssen und einfallsreichen Fluchtstrategien wechseln sich […] ab mit Geschichten über die Schicksale der Übriggebliebenen. Es geht um das Überleben in der maximalen Krisensituation.“ Diese ganze Story ist dabei nicht originell, sondern basiert auf einer Comic-Reihe von Robert Kirkman, die schon seit 2003 an Popularität gewonnen hat. Was es mit der Zombie-Bewegung auf sich hat, darüber berichtet die taz.

Von Comics und Zombies ist Lady Gaga nicht weit entfernt. Wie die Frankfurter Rundschau angibt, tritt der Popstar nun als Knetfigur in einer Internet-Kurzfilmserie auf. Darin wollen die Trickfilmer der Frankfurter Scopas Medien AG ein eher ungewöhnliches Porträt der Madame im Fleischköstum geben. Gespannt können wir auf die heutige Erstausstrahlung auf Youtube sein. Denn darin soll die flippige Knetpuppe Gaga gegen ein Knet-Double der Pop-Ikone Madonna kämpfen. Damit ist viel Spaß auf dem Play-Doh Spielplatz garantiert!

Im Kampf befindet sich zur Zeit auch Angelina Jolie. Der Hollywood-Star ist in Bosnien daran gehindert worden, einen Film über die Massenvergewaltigung von Frauen im Bosnienkrieg zu drehen. In diesem Streifen verliebt sich ein Vergewaltigungsopfer in ihren Täter. Jedoch ohne das Skript vorher gelesen zu haben, legte Bosniens Kulturminister Grahovac Widerspruch ein. Dieser habe mit der Zensur auf die Beschwerden der Vereinigung „Frauen als Kriegsopfer“ reagieren wollen. Doch inwiefern ist eine Zensur in diesem Falle gerechtfertigt? Dies diskutiert die NNZ in ihrem Artikel „Bosniens Scham und Schande“.

Um von diesem harschen Thema in eine etwas leichtere Richtung zu lenken, richten wir unseren Blick auf das hart umstrittene Google Streeview. Spiegel Online befasst sich dabei mit einem ganz besonderen Fall: Auf der Fahrt durch Washington im Streetview-Mobil übersah Google ein Verbotsschild und bog prompt in einen Privatweg ein, um Haus und Garten der Bewohner abzulichten. Ein amerikanisches Ehepaar wollte sich dies nicht gefallen lassen und verlangte Schadensersatz. Diesen bekamen sie auch, und zwar in Form eines Dollars. „Dieser eine Dollar zeigt, dass wir recht haben“, erklärte das glückliche Pärchen. Herrlich zu wissen, dass sich so mancher Aufwand wirklich lohnt!

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