09.12.: Star-Crossed

Im britischen House Of Commons geht es ab und an ganz launig zu. Nachdem Morrissey und Johnny Marr dem britischen Premierminister und bekennenden Smiths-Fan David Cameron schon ausdrücklich verboten hatten, ihre Band zu mögen, war das nun auch bei einer Debatte um die Erhöhung der Studiengebühren ein Thema. Kerry McCarthy von der Labour-Partei zitierte bei der Diskussion mehrere Songstitel der Smiths, worauf Cameron seinerseits ebenfalls mit ein paar Smiths-Referenzen antwortete.
Hier könnt Ihr das Video dazu sehen.

Wen die Briten außer den Smiths so mögen, zeigt jetzt eine Analyse von Google mit dem schönen Namen Zeitgeist: Kim Kardashian, Nicki Minaj Justin Bieber und Katy Perry. Diese Namen gehören dieses Jahr neben Tiger Woods zu den meistgesuchten Begriffen britischer Internetuser. Aber nicht nur nach Berühmtheiten wird in Großbritannien gerne gesucht, auch Sätze wie „I feel lonely,“ „I want love“ und „I hate love“ gehören zu den Top-Suchbegriffen. „Das Internet ist wie ein Freund, mit dem wir sprechen und von dem wir Antworten erwarten“, sagt Dr. Mark Graham vom Oxford Institut für Internetforschung dazu. Und noch eine andere Vorliebe haben die Briten (und sicher nicht nur die) im Netz, wie die Forschungsfirma Nielsen berichtet: „27% of UK web traffic […] goes to pornographic sites.“

Wieviel Traffic insgesamt auf Twitter entfällt, ist leider nicht bekannt. Dabei bietet der Service unglaubliche Möglichkeiten: Eine Fragestunde mit David Lynch zum Beispiel. So hatten Menschen wie der Twitter-User robdabank die Chance, Lynch zu fragen, ob er Kirschkuchen mag. Dessen Antwort: Ja, ich liebe Kirschkuchen. Dieses und weiteres Interessantes aus der Fragestunde mit David Lynch könnt Ihr hier nachlesen.

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, was eigentlich nach dem Ende vom Video zu (You Gotta) Fight For Your Right (To Party!) der Beastie Boys passiert? Nach der Essenschlacht, wenn die Eltern nach Hause kommen? Laut Pitchfork dreht Beastie Boy Adam Yauch gerade an einem Kurzfilm namens „Fight For Your Right Revisited“, der am Ende des Videos zu (You Gotta) Fight for Your Right (to Party!) ansetzt und nächstes Jahr beim Sundance Festival laufen soll. Und der Kurzfilm ist prominent besetzt: Dabei sein werden u.a. Elijah Wood, Danny McBride, Seth Rogen, Will Ferrell, John C. Reilly, und Jack Black.

Ebenfalls jede Menge Prominenz gibt es in Owen Palletts „14 Actors Acting“ zu sehen. 14 Schauspieler, darunter Tilda Swinton, Matt Damon, Natalie Portman und Javier Bardem, schauspielern 14 Kurzfilmen zu Palletts Musik. Zu sehen gibt es die Kurzfilme hier

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