Presseschau 25.07.: Zum Tod von Amy Winehouse

Der vorzeitige Tod von Amy Winehouse am Samstag beherrscht weiterhin große Teile der Musikpresse. Ausführliche Nachrufe gibt es bei BBC 6music, beim Daily Telegraph, bei der Zeit, und, besonders lesenswert, bei der Neuen Zürcher Zeitung. Der Rolling Stone fasst die Reaktionen verschiedener Musikerkollegen auf Amys Tod zusammen. Der NME und die Süddeutsche Zeitung berichten, dass die Verkaufszahlen der beiden Winehouse-Alben, „Frank“ und „Back To Black“ nach der Nachricht ihres Todes sprunghaft angestiegen sind.

Auch musikalische Tribute an Amy Winehouse haben einige ihrer Kollegen gepostet. Dazu gehört zum Beispiel dieser Song namens „27“, den MIA in die Soundcloud geladen hat. Auch hörenswert ist diese Version des Winehouse-Songs „Love Is A Losing Game“ von Prince und Andy Allo. Mehr zum Leben von Amy Winehouse im ByteFM Magazin mit Friederike Herr ab 15 Uhr.

Craig McLean nimmt im Guardian die gegenwärtig alle Rekorde brechende Comeback-Tournee von Take That zum Anlass, um zu fragen was passiert, wenn Boybands erwachsen werden. Ehemalige Teeniestars wie Tony Mortimer von East 17 und Charlie Simpson von Busted berichten ausführlich über Höhen und Tiefen des Boyband-Daseins und geben dabei Einblicke in das Leben zwischen 20.000 hin- und herschwenkenden Feuerzeugen und Nervenzusammenbrüchen in deutschen Hotelzimmern.

Der ehemalige Oasis-Gitarrist Noel Gallagher veröffentlicht mit „The Death Of You And Me“ den ersten Track von seinem im Oktober erscheinenden Soloalbum „Noel Gallagher’s High Flying Birds“ – und wagt sich damit musikalisch ein ganzes Stück weiter heraus aus vertrauten musikalischen Gefilden als sein Bruder Liam.

Schon nen Tag oder zwei älter, aber trotzdem lesenswert: Die Redaktion von Pitchfork präsentiert die Liste der „Overlooked Records“ der ersten Jahreshälfte. Was overlooked in diesem Zusammenhang bedeutet? „Some of these records have been celebrated in their sphere but didn’t really cross over. Some received a low-key release. Some are cherished by one or two of our contributors but haven’t been listened to by many of the others. And some are just excellent records that deserve more than to be lost amidst the endless deluge of new music.“

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