Wilson Pickett zum Jubiläum

Aretha Franklin und Otis Redding mögen facettenreicher gewesen sein, doch für viele Soulfans auf der Suche nach dem raueren Sound war Wilson Pickett die richtige Alternative. Das machte ihn zu einem der wichtigsten Soulsänger der 60er Jahre. Sich selbst nannte Pickett manchmal „The Wicked Pickett“, sprich: der böse oder gefährliche. Wenn der einstige Gospel-Star seine dunkle (und extrem sexualisierte) Seite in Noten packte, kamen dabei Hits wie „In The Midnight Hour“ oder „Everybody Needs Somebody To Love“ heraus.

Abseits davon machte der „Rock’n’Roll-Hall-of-Famer“ vor allem von sich reden, wenn er Bandmitglieder und seine Freundin verprügelte oder mit geladenem Gewehr, zugekokst oder sturzbetrunken Auto fuhr.

Heute wäre Wilson Picket 70 Jahre alt geworden, wäre er nicht am 19. Januar 2006 gestorben. Götz Bühler nimmt das Jubiläum zum Anlass, um an mindestens 40 Jahre Pickettsche Wickedness zu erinnern – im ByteFM Container, am 18.03., ab 18 Uhr.

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