Otis Redding

Otis Redding Otis Redding

Otis Redding (*9. September 1941 - 10. Dezember 1967) war ein US-amerikanischer Soulsänger und Songwriter, der zu den einflussreichsten Musiker*innen des Genres zählt. Sein Debütalbum „Pain In My Heart” ist 1964 erschienen.

Otis Redding wurde in Dawson, Georgia in eine Farmerfamilie hineingeboren und begann bereits im Kindesalter, im Kirchenchor zu singen und diverse Instrumente zu spielen. Seine musikalische Karriere kam Ende der 1950er-Jahre durch die Teilnahme an einem Talentwettbewerb ins Rollen, bei dem er mit seiner virtuosen Gesangsstimme Blues-Gitarrist und Jimi-Hendrix-Vorbild Johnny Jenkins überzeugen konnte. Die beiden fingen anschließend an, gemeinsam zu performen, unter anderem als Mitglieder der Gruppe Pat T. Cake And The Mighty Panthers. 1960, nach seinem Umzug nach Los Angeles, nahm Redding seine erste Single „She’s All Right” auf. Seinen ersten Hit produzierte der Musiker jedoch unverhofft: 1962 fuhr er Johnny Jenkins, der keinen Führerschein besaß, zu einer Aufnahmesession bei Stax Records. Da Jenkins’ Session gemeinsam mit Booker T. & The M.G.’s früher als geplant endete, bekam Redding die Möglichkeit, zwei Stücke zu performen. Reddings gefühlvoller Gesang beeindruckte Stax-Records-Gründer Jim Stewart derartig, dass er sofort einen Vertrag mit dem jungen Sänger unterzeichnete und seine Single „These Arms Of Mine” veröffentlichte. Diese wurde zu einer der erfolgreichsten seiner gesamten Karriere, die von da an steil bergauf ging. Bald sang Redding in einigen der angesagtesten Clubs des Landes. Sein Konzert im sagenumwobenen Whiskey A Go Go im Jahr 1966 wurde sogar von Bob Dylan besucht. Nur kurze Zeit später fand Otis Reddings Leben ein jähes Ende: Am 10. Dezember 1967 kam der Künstler bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Er wurde nur 26 Jahre alt.

Grateful Dead, Aretha Franklin, Marvin Gaye und Janis Joplin sind nur einige der prominenten Musiker*innen, die von Otis Redding beeinflusst wurden. Christian Tjaben widmete sich dem Musiker 2016 in seiner Sendung School Of Rock. Reddings Stück „Pain In My Heart” war im November 2018 ByteFM Track des Tages.



Otis Redding im Programm von ByteFM:

Zum 50. Todestag von Otis Redding

Von ByteFM Redaktion
(10.12.2017)
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Zum 50. Todestag von Otis Redding
Dass er eines Tages ein Flugzeug besitzen würde, hätte sich der Farmersjunge Otis Redding wahrscheinlich nicht in seinen kühnsten Träumen vorstellen können. Und doch stieg der 26-jährige Sänger und Songwriter am 10. Dezember 1967 in seine eigene Beechcraft H18 – und stürzte vom Himmel. Der Tag, an dem der Soul eines seiner größten Talente verlor, jährt sich nun zum 50. Mal. // Nach einigen Aufnahmen für das kurzlebige Label Confederate (darunter der Song „Shout Bamalama“, auf dem der kürzlich verstorbene „White Knight Of Soul“ Wayne Cochran Bass spielte) lernte Redding 1962 dann das Label kennen, mit dem er bis zu seinem Tod zusammenarbeiten sollte: Stax Records aus Memphis, Tennessee. Hier erschien sein selbstbewusstes Debüt „Pain Of My Heart“, der frühe Klassiker „Otis Blue: Otis Redding Sings Soul“ und eine seiner bekanntesten Singles: „Try A Little Tenderness“, ein sehnsüchtiges Stück Soul-Musik, das von Stanley Kubrick über John Hughes bis Kanye West und Jay-Z allerlei prominente Verehrer für sich beanspruchen konnte bzw. kann. 1967 nahm er einen weiteren wegweisenden Song auf: „(Sittin' On) The Dock Of The Bay“, das Lied, in dem Redding die Langsamkeit neu entdeckte. Die rohe Energie von „Try A Little Tenderness“ war etwas anderem gewichen, einer kontemplativen Ruhe. Das Instrumental erinnerte mehr an Paul McCartneys Barock-Pop als an James Brown, mehr an Brian Wilson als an Sam Cooke. Es war gleichermaßen Working-Class-Lied und Kunst-Musik, die möglicherweise größte Leistung Otis Reddings. Zu diesem Zeitpunkt war er erst 26 Jahre alt, und man kann sich leider nur ausmalen, was für großartige Musik auf „(Sittin' On) The Dock Of The Bay“ hätte folgen können. Denn Otis Redding stieg drei Tage nach der Aufnahme seines Meisterwerks in seine Beechcraft H18, und kam nicht mehr lebend auf den Boden zurück.

„Hard To Handle“: Zum 80. Geburtstag von Otis Redding

Von ByteFM Redaktion
(09.09.2021)
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„Hard To Handle“: Zum 80. Geburtstag von Otis Redding
Der Soul-Sänger Otis Redding wäre im September 2021 80 Jahre alt (Foto: WME) Unser Track des Tages „Hard To Handle“ war ein posthumer Hit für Otis Redding, der heute vor 80 Jahren geboren wurde. Als der Soul-Sänger 1967 starb, war er ein großer Star, auch im Mainstream. Der mehr Platten verkaufte als Frank Sinatra und Dean Martin zusammen. Er hatte das Jahr mit seiner größten Hit-Single zu Lebzeiten begonnen: „Try A Little Tenderness“. Auch sein Duett-Album „King & Queen“ mit Carla Thomas schaffte es in die Top 40. Er gehörte wie Sam Cooke zu einer neuen Generation afroamerikanischer Musiker*innen, die auch erfolgreiche Unternehmer*innen waren. Wie Cooke starb auch Otis Redding viel zu jung und auf dem Höhepunkt seines Erfolgs. Ende 1967 bestieg er bei schlechtem Wetter ein Flugzeug, dessen Absturz nur Ben Cauley überlebte, der Trompeter der Bar-Kays, Reddings Backing-Band. // Der US-amerikanische Soul-Sänger Otis Redding wurde am 9. September 1941 in Dawson, Georgia geboren und starb im Dezember 1967 bei einem Flugzeugabsturz. Anlässlich seines 80. Geburtstags ist Reddings Song „Hard To Handle“ heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Otis Redding – „Pain In My Heart“

Von ByteFM Redaktion
(10.11.2018)
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Otis Redding – „Pain In My Heart“
Otis Redding und Allen Toussaint // Allen Toussaint war einer der befähigsten und beschäftigsten Songwriter und Produzenten der 60er- und 70er-Jahre, der mit Songs wie „I Felt It Like That“ oder „Fortune Teller“ Hits für Acts wie The Rolling Stones, The Who oder The Dave Clark Five schrieb. Was nicht immer hieß, dass er angemessen ausgezahlt wurde: 1963 verarbeite Soul-Legende Otis Redding Toussaints Stück „Ruler Of My Heart“ in „Pain Of My Heart“ – ohne dabei den ursprünglichen Songwriter zu erwähnen. Toussaint gewann vor Gericht eine gute Summe Geld und die Welt gewann mit Reddings Version einen unverwüstlichen Soul-Klassiker.

Gute Vorsätze: „New Year’s Resolution“ von Otis Redding & Carla Thomas

Von ByteFM Redaktion
(31.12.2022)
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Gute Vorsätze: „New Year’s Resolution“ von Otis Redding & Carla Thomas
König und Königin des (Memphis-)Soul: Otis Redding und Carla Thomas (Fotos: WME, Stax Museum of American Soul Music) Gute Vorsätze fürs neue Jahr gibt es wie nur im Januar gültige Rabattcoupons für Fitnessstudios, sprich: ziemlich viele. Doch wenn die Königin und der König des (Memphis-)Soul ihre gemeinsamen Post-Silvester-Besserungspläne teilen, dann sollte man zuhören. So geschah es im Jahr 1968, in einem Duett von Carla Thomas und Otis Redding. „New Year’s Resolution“ hieß eine damalige B-Seite ihrer gemeinsamen Single „Lovey Dovey“, in der das von den beiden US-Soul-Ikonen gespielte Liebespaar seine guten Vorsätze in himmlische Musik verwandelt. // „New Year’s Resolution“, das Duett von Otis Redding und Carla Thomas, ist zum Jahresausklang unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

ByteFM Magazin

I Break Horses, slowthai, Smith & Mighty und Otis Redding

(11.05.2020 / 10:00 Uhr)
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Johnny('s) Heartbreak: Vom vermeintlichen Schwerenöter Johnny hatten Otis Redding und Arthur Alexander unterschiedliche Vorstellungen und unterschiedliche Songs. Wir hören uns das mal an.

Urban Landmusik

(12.02.2014 / 14:00 Uhr)
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Urban Landmusik
Also: Heute mit Musik, ist ja klar, mit Musik von Eric Church (Country) und Otis Redding (Soul). Was will man mehr? (Foto: Otis Redding | Warner Music Entertainment)

Zum 75. Geburtstag: Booker T. Jones in fünf Songs

Von ByteFM Redaktion
(12.11.2019)
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Zum 75. Geburtstag: Booker T. Jones in fünf Songs
Booker T. Jones als etwas anderes als ein Urgestein zu bezeichnen, grenzt an Untertreibung. Denn die unnachahmlich warmen Orgel-Töne des US-Amerikaners oszillieren durch einige der bekanntesten Songs des letzten Jahrhunderts. Unzählige MusikerInnen schworen auf den Sound seines Instruments und seiner Band The M.G.‘s. Von Otis Redding bis zu Bill Whiters, von Bob Dylan bis zu Willie Nelson, von The Roots bis zu Hozier. Von den Dutzenden Hits, die er für seine eigene Band (und für andere!) schrieb, ganz zu schweigen. // Otis Redding – „Try A Little Tenderness“ (1966) Mit The M.G.‘s ist Jones auf einigen der größten Hits des Stax-Labels zu hören. Dies beinhaltet auch die fast komplette Diskografie des „King Of Soul“, Otis Redding. In Songs wie „Try A Little Tenderness“ bildet Jones‘ Band den perfekten Kontrapunkt zu Reddings Stimme. Seine Orgel lamentiert in Harmonie mit Reddings Jauchzen. Jones und The M.G.‘s waren härter, treibender als ihre zeitgenössischen Konkurrenten (wie beispielsweise die Motown-Hausband The Funk Brothers) – und waren dennoch in der Lage, den Himmel aufzureißen.

School Of Rock

Zum 75. Geburtstag von Otis Redding

(28.08.2016 / 11:00 Uhr)
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Zum 75. Geburtstag des großen Otis Redding, der mit nur 26 Jahren verstarb, widmet ihm die School Of Rock eine Sendung.

taz.mixtape

Andreas Spechtl, Festival Transmusicales, Otis Redding, Poll

(15.12.2017 / 17:00 Uhr)
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Die Seele Amerikas retten. Matthias Klein würdigt den vor 50 Jahren bei einem Flugzeugabsturz verstorbenen Otis Redding. Mit seiner Bühnenpräsenz verkörperte er Soul und gewann die Herzen, besonders der Frauen.

School Of Rock

Carla Thomas

(22.08.2021 / 11:00 Uhr)
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School Of Rock - Carla Thomas
Die Musik auf ihren Platten wurde oft von denselben Musikern gespielt, die als Booker T. & The M.G.'s auch eine der wichtigsten Instrumentalgruppen der Popgeschichte wurden, und sie sang viele Stücke der Stax-hauseigenen Autoren wie Isaac Hayes & David Porter oder Steve Cropper, aber das Stax-Label ist ohne Carla Thomas nicht denkbar, die dem Label nicht nur 1960 mit ihrer Debüt-Single, einem Duett mit Vater Rufus, die R&B-Richtung gab, sondern auch als Pendant zu Label-Superstar Otis Redding die ethnisch durchmischte Familie der Südstaaten-Musik aus Memphis mitdefinierte. Eine School Of Rock zu Otis Redding gab es bereits zu dessen posthumen 75. Geburtstag vor ziemlich genau fünf Jahren, höchste Zeit für 60 Minuten mit Carla Thomas, die ihren 80. in zwei Jahren hoffentlich noch mitfeiern wird.

Presseschau 21.07.: Die schöne Oberfläche

Von ByteFM Redaktion
(21.07.2011)
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Auch Jay-Z als gebürtiger New Yorker hat es sich nicht nehmen lassen, in McCartneys Dokumentation in Erscheinung zu treten. Der Rapper hat nun seinen zweiten Song zusammen mit Kanye West veröffentlicht, der die Zeit auf das mit Spannung erwartete gemeinsame Album "Watch The Throne" der beiden Hiphop-Größen verkürzen soll. Der NME stellt den Song "Otis", auf dem auch Otis Redding zu hören ist, auf seiner Seite zur Verfügung.

All Samples Cleared!?

Kings & Queens

(17.09.2011 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Kings & Queens
Wobei: Den Titel "The King" beanspruchen auch andere Künstler, Otis Redding beispielsweise hat 1967 zusammen mit Carla Thomas ein Album mit dem Titel King & Queen veröffentlicht - zu sehen sind auf dem Cover Spielkarten, die Otis und Carla als King und Queen zeigen.

Rock-Ola

1964

(25.03.2019 / 14:00 Uhr)
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LP-Meilenstein: Otis Redding: Pain in my heart

„It's You“: LA Priest kündigt neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(26.03.2023)
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„It's You“: LA Priest kündigt neues Album an
Zur Ankündigung seiner neuen LP hat LA Priest mit diesem Rezept einen Sofortohrwurm geschaffen. Über einem Yacht-Rock-Groove ruft seine Gitarrenarbeit zugleich Erinnerungen an Otis Redding und Jimi Hendrix wach. Ohne die Lo-Fi-Ästhetik und die hohe Kunst der Untertreibung könnte man dem Song gar eine gewisse Nähe zu 70er-Pop à la Hall & Oates unterstellen. Doch im Gegensatz zu deren Hochglanz-Studio-Ästhetik klingt bei Sam Eastgate alles eher nach Bedroom-Artist-Schluffigkeit. Und zwar im positivsten Sinne. Die Geschichte, die der Song erzählt, ist nicht minder eigenbrötlerisch. Denn laut Eastgate handelt dieser von „einem Typen, der sich in eine Meerjungfrau oder einen Wassergeist verliebt und sich zwischen dem Leben auf dem Land und dem Ozean entscheiden muss“.

Inside Music

(29.12.2009 / 19:00 Uhr)
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Inside Music
Heute spielen Siri Keil und Goetz Steeger eine kleine Sammlung von Songs und Musiken, über Träume, featuring: Tom Waits, Finn, Otis Redding u.v.a.

Hello Mellow Fellow

(25.02.2008 / 21:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow
Diesmal unter anderem mit Pete Molinari der fast wie Patsy Cline klingt, einem tollen Song des Schweden Jens Lekman der darin auf wundervolle Weise »subject« auf »object« reimt, der Country Sängerin Barbara Mandrell die sich eines Otis Redding Klassikers annimmt und noch mehr Musik aus Schweden mit El Perro Del Mar und Paul Mac Innes & T.B.O.I.

50. Todestag von Jim Morrison: „Runnin' Blue“ von The Doors

Von ByteFM Redaktion
(03.07.2021)
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50. Todestag von Jim Morrison: „Runnin' Blue“ von The Doors
Morrison hatte eine enorme Ausstrahlung, ein Problem mit Autoritäten und eine zugleich wilde und romantische Aura. Damit war er in den 60ern in Los Angeles zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und hatte zudem in Robby Krieger, Ray Manzarek und John Densmore experimentierfreudige und versierte Musiker im Rücken. Morrison war nicht nur charismatisch, sondern auch stimmlich so präsent, dass er eigentlich keine gesangliche Unterstützung brauchte. Ein einziges Mal teilte er sich das Mikro mit dem Gitarristen Robby Krieger, und zwar in unserem heutigen Track des Tages. Aber eigentlich hört man doch nur Morrison so richtig zu. The Doors waren tief verwurzelt in Blues und R&B. Das zeigten sie vor allem live in langen Blues-Passagen. Aber auch „Runnin' Blue“ ist eine Hommage an Künstler wie den Bluesman Lead Belly und den Soul-Sänger Otis Redding. Zugleich steckt es aber auch voll psychedelischem Humor.

Von „Lady Marmelade“ bis „Girls“: Allen Toussaint wäre 80 Jahre alt geworden

Von ByteFM Redaktion
(14.01.2018)
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Von „Lady Marmelade“ bis „Girls“: Allen Toussaint wäre 80 Jahre alt geworden
1960 begann Toussaint für das lokale Label Minit Records als Manager und Produzent zu arbeiten. Hier begann seine Hochphase als Songwriter, zahlreiche von ihm geschriebenen Songs wurden in den Händen anderer KünstlerInnen zu großen Erfolgen: The Dave Clark Five machten sein „I Like It Like That“ zum Hit, genau wie Otis Redding mit „Pain Of My Heart“. Sein Song „Fortune Teller“ wurde sowohl von The Rolling Stones als auch von The Who und The Hollies erfolgreich gecovert.

Menschliches Theremin: „Oceanic Feeling“ von Molly Lewis

Von ByteFM Redaktion
(13.05.2021)
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Menschliches Theremin: „Oceanic Feeling“ von Molly Lewis
Überhaupt scheint Molly Lewis ein besonderes Verhältnis zum Film zu haben, denn ihre Musik ist inspiriert durch Soundtracks zu B-Filmen der 50er- und 60er-Jahre. Erkennbar sind etwa „Exotica“, Space-Age-Pop und die Musik aus Spaghetti-Western. Der Groove des Stückes erinnert zudem auch an das Outro eines klassischen Soul-Hits mit Pfeif-Feature: „(Sittin' On) The Dock Of The Bay“ von Otis Redding. Doch diese Parallele könnte auch dem Zufall geschuldet sein.

Bobby Oroza - „Get On The Otherside“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(13.06.2022)
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Bobby Oroza - „Get On The Otherside“ (Album der Woche)
Macht Orozas tatsächlicher Arbeiterklassen-Hintergrund ihn zu einem besseren Songwriter? Natürlich nicht. Aber zu einem authentischeren. „Get On The Otherside“ ist eine sehr zurückgelehnte Angelegenheit. Orozas Falsett-Crooning ist noch zarter als auf dem Vorgänger „This Love“. Seine Retro-Soul-Gitarrenzaubereien tänzeln um die Stimme, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die Oroza schon auf dem Vorgänger begleitende Rhythmusgruppe Cold Diamond & Mink spielt ähnlich bedacht, fast schon wie auf Zehenspitzen. Die musikalischen Referenzen stammen klar aus der alten Soul-Schule von Stax oder Motown. Doch das Feuer von Acts wie Otis Redding wird gegen eine sehr bedachte Zurückhaltung getauscht. Dieser sanfte Throwback-R&B; strahlt eine angenehme Bescheidenheit aus, die perfekt mit Orozas Poesie harmoniert. „I don’t need to make a mill’ for myself“, singt er später in „I Got Love“, „In a world that’s driven for the fame“. Das glaubt man ihm sofort.

That's Rhythm

It's Christmas Time

(11.12.2020 / 09:00 Uhr)
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That's Rhythm - It's Christmas Time
Weihnachten – das Fest der Liebe, des Konsums, der Nervenzusammenbrüche und der monothematischen Songs. Zum Jahresende spielt Carsten Stachowski unorthodoxe Weihnachtslieder. Unter anderem von Bob Marley & The Wailers, Otis Redding, Lee „Scratch“ Perry, The 5.6.7.8's und Holly Golightly.

Pop Goes The Weasel

Stax! - A Trip To Soulsville

(02.05.2012 / 13:00 Uhr)
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Pop Goes The Weasel - Stax! - A Trip To Soulsville
Meine ganz persönlichen Highlights aus der Goldenen Ära des Labels. Mit Tracks von Otis Redding, Eddie Floyd den Bar-Kays u.v.a.

Rock-Ola

(20.03.2009 / 21:00 Uhr)
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Nagelneue Soul-Singles aus den ersten 3 Monaten des Jahres 1964 u.a. von Otis Redding, Smokey Robinson & The Miracles, Marvin Gaye, The Temptations, The Impressions, Booker T. & The MGs, Bessie Banks u.a.

ByteFM Magazin

mit Stefanie Groth

(09.09.2014 / 15:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin erinnern wir an den großen Soul-Sänger Otis Redding sowie den französischen Chansonnier Claude Nougaro. Außerdem schauen wir zurück auf einen epischen Moment der Musikgeschichte: Nirvana bei den MTV Music Video Awards 1992.

"She dares to be different": Janis Joplin wäre 75 geworden

Von ByteFM Redaktion
(19.01.2018)
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"She dares to be different": Janis Joplin wäre 75 geworden
Nach dem Ende von Big Brother And The Holding Company im Jahr 1968 musste sich Joplin eine neue, eigene Band zusammenstellen. Inspiriert vom treibenden R&B; von Otis Redding und ihrer bläserlastigen Vorband Chicago entwickelte sich der Sound ihrer Kozmic Blues Band in eine neue, Soul-inspirierte Richtung. Gemeinsam mit dieser Band spielte sie 1969 auf dem Woodstock-Festival. Doch genau bei diesem gefeierten Konzert wurden ihre Drogen-Probleme offensichtlich: Joplins Stimme brach mitten im Set - und dass bei Songs, die sie sonst im Schlaf beherrschte.

Alabama Shakes – „Boys & Girls“ (Album der Woche)

Von Diviam Hoffmann
(02.04.2012)
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Alabama Shakes  – „Boys & Girls“ (Album der Woche)
In „Be Mine“ schreit sie so bewegend verrotzt „be my baby“ ins Mikrofon, wie man es eher von den frühen Stones erwartet hätte. Der Vergleich liegt übrigens gar nicht so fern, auch nicht der mit einem männlichen Timbre. Weitere Vergleiche hat auch Susie Reinhardt in ihrer letzten Rumble-Sendung hier auf ByteFM angestellt, und zwar zu James Brown und Otis Redding, aber besonders zu Creedence Clearwater Revival – das ist alles zeitlich schon ein bisschen her.

Zum 80. Geburtstag von Joe Tex

Von ByteFM Redaktion
(08.08.2013)
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Joe Tex wurde zu Lebzeiten für seinen Stilmix aus Country und Soul bekannt. Er gilt als ein früher Vertreter des "Southern Soul" - jenem energiegeladenen Stil, der unter anderem mit James Brown, Ray Charles und Otis Redding in Verbindung gebracht wird.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Easy Rider, William Bell & Bleached

(21.07.2019 / 15:00 Uhr)
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William Bell aus Memphis Tennessee. Er sang in der Backup-Band von Rufus Thomas, war mit Otis Redding befreundet, hat zwei Grammys gewonnen und feierte viele Charterfolge. Bell hatte ein paar wegweisende Hits, wie z. B. Born Under A Bad Sign, eine Bluesballade die er 1969 zusammen mit Booker T. Jones schrieb und die u. a. von Künstlern wie Jimi Hendrix und Eric Clapton gecovert wurde. William Bell wurde am Mittwoch 80 Jahre alt.

Rock-Ola

King and Queen

(30.01.2024 / 12:00 Uhr)
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Damit sind Otis Redding und Carla Thomas gemeint, deren LP aus dem April 1967 das LP-Highlight der Sendung ist.

Idles – „Tangk“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(19.02.2024)
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Idles – „Tangk“ (Album der Woche)
Dass diese erfrischend euphorischen Texte nicht kitschig wirken, liegt am vom Godrich-Beats-Bowen-Triumvirat konstruierten Sound. Der bleibt im Verlauf von „Tangk“ immer überraschend, eine musikalische Kehrtwende folgt auf die nächste. Auf den romantischen Noise-Rock von „Gift Horse“ folgt der grimy Post-Punk von „Pop Pop Pop“ (mit der Zeile „Freudenfreude / Hot like fire“, Talbots hemmungslos optimistischer Variante auf Schadenfreude). Mit „Roy“ schießen Idles ihre Version einer Stax-Soul-Ballade hinterher, mit einem Sänger, der seine Reibeisenstimme in Richtung Otis Redding zieht – und dabei so frei singt wie noch nie. Die balladesken Streicher von „A Gospel“ gehen nahtlos über in die Disco-Geigen der Dance-Punk-Variation „Dancer“ (mit Genre-Expert*innen James Murphy und Nancy Whang von LCD Soundsystem an den Background-Vocals). Mit „Hall & Oates“ und „Gratitude“ gibt es nur zwei straighte Punk-Nummern, umringt von Experimenten wie dem Electro-Clash und Shoegaze mixenden „Grace“.