Jake Bugg wird 20

Jake Bugg by UniversalJake Bugg (Foto: Universal Music)

Der „Bob Dylan der East Midlands“ wurde Jake Bugg schon in einem Interview genannt. Dabei kann er mit dem berühmten Musiker gar nicht viel anfangen. Lieber lässt sich Bugg von der Musik der Beatles, Songs von Johnny Cash und den Everly Brothers inspirieren – allesamt nicht minder Klassiker als Dylan. Und das hört man den Stücken des jungen Engländers auch an.

Jake Bugg wurde am 28. Februar 1994 in der Nähe von Nottingham geboren. Sein Onkel schenkte ihm eine Gitarre als er 12 war. Von da an war Bugg Feuer und Flamme für das Instrument. Ein paar Jahre später hatte er seine eigenen Songs geschrieben. Und mit 17 trat er dann beim renommierten Glastonbury Festival auf der „Introducing“-Bühne auf, einer Plattform für Newcomer.

Dabei muss Jake Bugg schon sehr überzeugend gewirkt haben, denn kurz darauf hatte er einen Vertrag bei Mercury Records in der Tasche. Der Teenager spielte als Support von Noel Gallaghers High Flying Birds, da war sein Debüt noch gar nicht auf dem Markt. Für sein erstes Album schrieb er viele Stücke zusammen mit dem Songwriter Iain Archer, doch Bugg ist keine Plattenfirma-Marionette. Sein Talent ist unverkennbar.

Im November des letzten Jahres erschien „Shangri La“, die Bugg von Rick Rubin produzieren liess. Gerade soll der junge Musiker an Platte Nummer Drei arbeiten. Mit 20 Jahren steht Jake Bugg schon mitten in seiner Karriere.

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