Klaus Voormann im Interview: „Man redet mich immer irgendwie irgendwo rein“

Klaus Voormann im Interview bei ByteFM

Klaus Voormann und ByteFM Moderator Michael Gehrig

Ob als Studiobassist, Produzent oder Artwork-Designer: Die Liste wichtiger Alben, bei denen Klaus Voormann involviert war, ist beeindruckend – selbst wenn man seine wichtigsten Wegbegleiter weglässt, The Beatles. Sowohl der melancholisch schleppende Bass von Lou Reeds „Perfect Day“ als auch das nervös groovende Intro von Carly Simons „You‘re So Vain“ wurden von Klaus Voormann eingespielt. Als Grafiker entwarf der in Berlin geborene Künstler über 100 Plattencover. Das berühmteste: Die ikonische Schwarz-Weiß-Collage auf der Hülle von „Revolver“, dem siebten Studioalbum von The Beatles. Mit zwei der Beatles lebte er zeitweise auch in London zusammen, wie er bei uns im Interview erzählt hat.

Im April ist Voormann 80 Jahre alt geworden. Seine umfangreiche Karriere soll dieses Jahr auf dem Reeperbahn-Festival mit der Werkschau „It Started In Hamburg“ gewürdigt werden. Als Gast im ByteFM Magazin sprach er mit Michael Gehrig über seinen aktuellen Lieblingssong („This Is America“) und warum er im vergangenen April den Echo für sein Lebenswerk abgelehnt hat. Außerdem erzählte er vom Hamburg der 1960er-Jahre, wo er erstmals mit der Musik der Beatles in Kontakt kam. Dabei blieb Voormann stets bescheiden: Angesprochen auf seine stetig Haken schlagende Karriere antwortete er „Man redet mich immer irgendwie irgendwo rein.“

Hier könnt Ihr das komplette Interview nachhören.

Die ganze Sendung vom 6. September 2018 sowie viele andere Interviews mit KünstlerInnen und Bands wie Lee Ranaldo, Sleaford Mods, Sophie Hunger oder Christiane Rösinger findet Ihr in unserem ByteFM Archiv, das für alle Mitglieder im Verein „Freunde von ByteFM“ freigeschaltet ist.

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