Sleaford Mods

Sleaford Mods Sleaford Mods (Foto: Duncan Stafford)

Sleaford Mods sind ein im Jahr 2007 gegründetes Musik-Duo aus Nottingham, das aus Frontmann Jason Williamson und Produzent Andrew Fearn besteht. Die in verschiedenen Musikszenen sozialisierten Künstler fusionieren Punk- und HipHop-Einflüsse und brachten zunächst im DIY-Verfahren ihre Musik heraus, die ab 2014 vor allem in Großbritannien ein großes Publikum erreicht.

Ursprünglich aus der Mod-Subkultur stammend, betätigte sich der 1970 geborene Williamson musikalisch zunächst relativ erfolglos in Bands und als Singer-Songwriter und arbeitete als Session-Musiker; zumeist für lokale Bands, aber auch für die Gruppen Spiritualized und Bent. Sleaford Mods gründete er mit seinem Freund Simon Parfrement, der die Produktion 2012 an Fearn abgab, dessen minimalistische Grime-Tracks Williamson in einem Club in Nottingham gehört hatte.

Zentrales Element der Songs von Sleaford Mods sind Williamsons ausufernde Texte, die in ihrem missgelaunten, gesprochenen Vortrag an Mark E. Smith erinnern, inhaltlich aber weniger kryptisch sind. Durch volksnahe politische Themen, eloquent zur Schau getragene Wut und die Verwendung von Dialekt und Umgangssprache füllten Sleaford Mods eine Marktnische. Das hohe Identifikationspotential lässt die Band, die in Pubs ihren Anfang genommen hatte, große Hallen füllen. „Key Markets“ (2015) und „Spare Ribs“ (2021) waren ByteFM Alben der Woche.



Sleaford Mods im Programm von ByteFM:

Die ByteFM Jahrescharts 2014

(29.12.2014)
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Ibeyi – River. Christa Herdering (Pharmacy) Alben (ohne Reihenfolge): Owen Pallett - In Conflict Sleaford Mods - Divide And Exit Lowlakes - Iceberg Nerves Rodrigo Amarante - Cavalo Ty Segall - Manipulator Jungle - Jungle School Of Language - Old Fears Perfume Genius - Too Bright King Creosote - From Scotland With Love Courtney Barnett - A Sea Of Split Peas. // Christoph Büscher (ByteFM Blog) Alben (ohne Reihenfolge): Ja, Panik - Libertatia Caribou - Our Love Jungle - Jungle Ratking - So It Goes Candy Hank - Demons Driftmachine - Nocturnes Mouse On Mars - 21 Again Stephen Malkmus And The Jicks - Wig Out At Jagbags Jens Friebe - Nackte Angst Zieh Dich An Wir Gehen Aus Farben & James DIN A4 - Farben Presents James DIN A4. Songs (ohne Reihenfolge): 206 - Geist + Fahrer Sleaford Mods - Under the Plastic and NCT Ratking feat. King Krule - So Sick Stories Clipping - Work, Work On+Brr - In de Desert (Very Strange) Schlammpeitziger - Schneid ein Stück aus der Zeit DJ Rashad - We On 1 Mutter - Wer hat schon Lust so zu leben? // Iceage - Plowing Into The Field Of Love 5. Einstürzende Neubauten - Lament 6. xBomb Factory - No 7. Sleaford Mods - Divide And Exit 8. Shiny Darkly - Little Earth 9. Pixies - Indie Cindy 10. Morrissey - World Peace Is None Of Your Business. // Clipping. - CLPPNG 7. Conrad Schnitzler – (Grün) (Reissue) 8. Datashock - Keine Oase in Sicht 9. Sleaford Mods - Divide And Exit 10. Sven Kacirek - The Nutcracker Sessions 11. V/A - Black Fire! New Spirits! // Mo Kolours - Mo Kolours 8. Flying Lotus - You're Dead 9. Benjamin Booker - Benjamin Booker 10. Sleaford Mods - Divide And Exit. Songs (ohne Reihenfolge): Sara Renberg - Assimilation Blues Dean Blunt - 100 Globelamp - Breathing Ritual Tony Allen - Go Back (ft.

„Shortcummings“: Politiker-Bashing von Sleaford Mods

(05.12.2020)
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„Shortcummings“: Politiker-Bashing von Sleaford Mods
Sleaford Mods Jason Williamson, der Shouter von Sleaford Mods, hat in „Shortcummings“, der neuen Single seiner Band, schlechte Laune. Nun ist das im Hause Sleaford Mods nichts Ungewöhnliches. Denn weit aus dem Fenster lehnt man sich nicht mit der Behauptung, alle Tracks des Duos seien miesepetrige Tiraden. // Aber es gibt eben auch genügend gute Gründe, wütend zu sein. Was hingegen immer überrascht, ist der Umstand, dass sich der Sleaford-Mods-Style nicht abnutzt. Das hängt vermutlich auch mit Williamsons enormer Wortgewandtheit zusammen. // Aber nach glatter produzierten oder bombastisch arrangierten Sleaford-Mods-Tracks sehnt sich vermutlich ohnehin kaum jemand. Nach „Mork N Mindy“ ist das Stück die zweite Single vom kommenden Longplayer der Band. Das Album „Spare Ribs“ von Sleaford Mods erscheint am 15.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

(22.12.2015)
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Mile Me Deaf - Eerie Bits Of Future Trips 21. Maribou State - Portraits 22. Django Django - Born Under Saturn 23. Sleaford Mods - Key Markets 24. Jacco Gardner - Hypnophobia 25. Shamir - Ratchet. Die persönlichen Top-Alben und -Tracks des ByteFM-Teams: Alice Peters-Burns (Kaleidoskop) Alben (ohne Reihenfolge): C Duncan - Architect Submarine Lights - The Dangerous Pleasures Of Uncommon Curiosity Tom Carter - Long Time Underground Orphan Boy - Coastal Tones Heather Woods Broderick - Glider Kurt Vile - B’lieve I’m Goin Down Marika Hackman - We Slept At Last Patrick Watson - Love Songs For Robots Downpilot - Radio Ghost Dave Heumann - Here In The Deep. // Dennis Witjes (Disorder) Alben: Ceremony - The L-Shaped Man Thee Oh Sees - Mutilator Defeated At Last Viet Cong - Viet Cong Ra - Scandinavia Sleaford Mods - Key Markets Mile Me Deaf - Eerie Bits Of Future Trips Jaakko Eino Kalevi - Jaakko Eino Kalevi Deerhunter - Fading Frontier Rats On Rafts - Tape Hiss Membranes - Dark Matter/Dark Energy. // Moritz von Oswald Trio – Sounding Lines 11. Protomartyr – The Agent Intellect 12. Future - DS2 13. Viet Cong – Viet Cong 14. Sleaford Mods – Key Markets 15. Arca – Mutant 16. Beach House – Depression Cherry 17. Bilal – In Another Life 18. // Frank Spilker (Frank-A-Delic) Alben: Courtney Barnett – Sometimes I Sit And Think And Sometimes I Just Sit Father John Misty – I Love You, Honeybear Die Nerven – Out Tame Impala – Currents Ezra Furman – Perpetual Motion People Fehlfarben – Über... Menschen Schnipo Schranke – Satt Sleaford Mods – Key Markets Snøffeltøffs – Hokus Pokus. Songs: Courtney Barnett – Pedestrians At Best Mini Mansions – Any Emotion Peaches – Rub The Monochrome Set – Fantasy Creatures Fehlfarben – Untergang The Chemical Brothers – Go Blur – Ther Are To Many Of Us Sleater-Kinney – A New Wave. // Nils Frahm - Them Rocko Schamoni & Mirage - Was kostet die Welt Panda Bear - Selfish Gene Jib Kidder - In Between Deerhunter - Breaker Sleaford Mods - Tarantula Deadly Cargo Yo La Tengo - All your Secrets Tom Brosseau - Landlord Jackie. Karsten Frehe (Forward The Bass) Alben (ohne Reihenfolge): The Skints - FM Macka B - Never Played A 45 Jr.

Weltexklusiv bei ByteFM: Sleaford-Mods-Song-Premiere

(20.04.2015)
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Sleaford Mods - "Talk Bollocks / No Ones Bothered" Sleaford Mods werden mit ihrer Mischung aus minimalistischen Beats aus der Drummachine und einem an Mark E. Smith (The Fall) erinnernden Sprechgesang als späte Heilsbringer des britischen (Post-)Punk gefeiert. // Der Track erscheint auf einer 7"-Single bei Salon Alter Hammer und wird - ab Freitag - ausschließlich bei Konzerten von Sleaford Mods verkauft. Auf folgenden Konzerten wird wieder Blut und Galle gespuckt: 24.04.15 Bochum - Bahnhof Langendreer 25.04.15 Wiesbaden - Schlachthof 26.04.15 Köln - Gebäude 9 28.04.15 München - Milla 29.04.15 Salzburg (A) - Rockhouse 30.04.15 Wien (A) - Chelsea 29.05.15 Düdingen (CH) - Bad Bonn 19.06.15 Berlin - SO36 20.06.15 Leipzig - Werk 2 22.06.15 Bremen - Lagerhaus 23.06.15 Münster - Gleis 22 24.06.15 Hamburg - Hafenklang 25.06.15 Lärz - Fusion Festival

Sleaford Mods: neuer Song und neue EP

(01.08.2018)
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Sleaford Mods: neuer Song und neue EP
Sleaford Mods (Foto: Duncan Stafford) In diesen stürmischen Zeiten ist es schön, dass man sich immer noch auf Sleaford Mods verlassen kann: Seit 2011 ist kein Jahr ohne ein neues Release des Punk-Rap-Duos aus Nottingham vergangen. // Damit 2018 da keine Ausnahme bleibt, haben Sänger Jason Williamson und Beatbastler Andrew Fearn eine neue EP angekündigt: Die „Sleaford Mods EP“ wird bereits im September erscheinen. Die Vorabsingle „Stick In A Five And Go“ beweist mal wieder, dass Sleaford Mods nicht nur in ihrer Veröffentlichungsfrequenz, sondern auch in ihrer Musik eine der verlässlichsten Bands dieser Zeit sind. // In der zweiten Strophe bricht er plötzlich in eine schräge Kurzgeschichte aus, in der ein Postbote ein riesiges Paket an einen dubiosen Mr. Twitter, ähm, Mr. Trees überbringen muss. Mit diesen kleinen Überraschungen schaffen Sleaford Mods es (wie immer), trotz unveränderter Grundformel nicht nach Stagnation zu klingen. Jason Williamson war am 11. // Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Sendung in unserem Archiv nachhören. „Sleaford Mods EP“ wird am 14. September auf Rough Trade Records erscheinen. Hört Euch „Stick In A Five And Go“ hier an:

Album der Woche: Sleaford Mods - „Key Markets“

(20.07.2015)
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Juli 2015 Web: sleafordmods.com Label: Harbinger Sound Kaufen: artistxite-Shop Sleaford Mods: "Key Markets" - unser Album der Woche. "Key Markets" heißt das dritte Album, das das englische Duo Sleaford Mods auf Harbinger Sound veröffentlicht. // Der Vorgänger "Divide And Exit" hat nicht nur in Großbritannien, sondern auch hierzulande sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Die kleinen Clubs, durch die die Deutschland-Tour von Sleaford Mods vor etwa einem Jahr ging, waren an jedem Abend zum Bersten voll. Warum? Vielleicht weil sich Jason Williamson und Andy Fearn in puncto Ärger keine Blöße geben. // "Key Markets" ist ein großes Stück üble Laune in zwölf Akten, das sich weder um Trends noch um Traditionen schert. Von der Dringlichkeit der Sleaford Mods können sich einige Popper eine Scheibe abschneiden. Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. // Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff "Sleaford Mods" und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm. ByteFM-Moderator Klaus Walter hat Sleaford Mods für die taz interviewt. Das Interview gibt es auf der taz-Website zum Nachlesen.

Sleaford Mods - „English Tapas“ (Rezension)

(03.03.2017)
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Sleaford Mods - „English Tapas“ (Rezension)
Sleaford Mods - „English Tapas“ (Rough Trade) Veröffentlichung: 3. März 2017 Web: sleaford-mods.myshopify.com Label: Rough Trade 7,0 Als vor etwas mehr als eineinhalb Jahren das letzte Sleaford-Mods-Album „Key Markets“ erschien, hieß es im ByteFM Blog: „Das Prinzip wurde seit der letzten Platte nicht groß verändert, doch das kümmert nicht. // Bei den meisten Bands heißt Stillstand in der Entwicklung von Album X zu Album Y nicht Tod, aber zumindest Langeweile. Nicht so bei Sleaford Mods. Die wütende Energie, die hinter ihren Tracks steckt, würde sich in keinem anderen Format besser – sprich explosiver – lenken lassen. // Form follows function – jede musikalische Spielerei würde Williamsons Tiraden aus dem Fokus rücken, verwässern. Für „Just Like We Do“, ihre Abrechnung mit kleinkarierten Kritikern, dichten Sleaford Mods „Punk’s not dead / Well, it is now or does no one care about you? / Given half the chance you walk around like a twat / Just like we do“ über eine heruntergepitchte Version der Melodie vom Devo-Song „Mongoloid“. // Und wenn das Duo in „B.H.S.“ nebenbei den Ausspruch „going down like BHS“ prägt, fragt man sich, wer denn hierzulande mal Sätze wie „untergehen wie Schlecker“ dichten kann. Alles beim Alten also. Die westliche Welt kollabiert und Sleaford Mods haben die treffenden Worte dafür. Ohne Umschweife, kein Pardon.

Ab sofort in Hamburg: die November-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

(01.11.2016)
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Ab sofort in Hamburg: die November-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder
Vorne ganz groß: Kunst, ein Holzschnitt des Hamburger Künstlers Thorsten Passfeld, und auf der Rückseite Konzertempfehlungen für Hamburg. Die Vorderseite der aktuellen Ausgabe schmückt ein Konterfei von Sleaford Mods. Mit seinen minimalistischen Tracks zwischen Elektro, Punk und HipHop hat sich das Duo aus Nottingham in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Feuilleton erspielt. // Das musikalische Konzept ist dabei schnell erklärt: Während Andrew Robert Lindsay Fearn am Computer die Beats baut, lässt sich Frontmann Jason Williamson mit nordenglischem Akzent im wüsten Stakkato über die Beschissenheit der Dinge aus. Mit ihrer neuen EP „T.C.R.“ im Gepäck kommen Sleaford Mods am 25. November nach Hamburg in die Fabrik. Den Folder „Kunst und Konzerte“ bringen wir gemeinsam mit unserem Partner „Jever Live“ heraus.

HörerInnen-Charts 2015

(31.12.2015)
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Beach House - Depression Cherry 17. Wanda - Bussi 18. Julia Holter - Have You In My Wilderness 19. Sleaford Mods - Key Markets 20. D'Angelo - Black Messiah 21. Tame Impala - Currents 22. Sophie Hunger - Supermoon 23. // Beach House 2. Courtney Barnett 3. Sufjan Stevens 4. Kendrick Lamar 5. Julia Holter 6. Kurt Vile 7. Sleaford Mods 8. Tocotronic 9. Wanda 10. Sleater-Kinney Eure Newcomer 2015 1. Courtney Barnett 2. Ibeyi 3.

Ab sofort in Hamburg und München: die September-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

(02.09.2019)
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Ab sofort in Hamburg und München: die September-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder
Die aktuelle Ausgabe kommt diesmal mit zwei verschiedenen Covermotiven: In Hamburg ziert Solange unseren Folder, in München sind es Sleaford Mods. Zwei Städte, zwei Cover Spätestens mit ihrem 2016er Album „A Seat At The Table“ ist Solange Piaget Knowles endgültig aus dem Schatten ihrer großen Schwester Beyoncé getreten. // Ebenfalls von Helmut Kraus gestaltet ist das Motiv für München: Sleaford Mods. Mit seinen minimalistischen Tracks zwischen Elektro, Punk und HipHop haben sich Sleaford Mods aus Nottingham in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Feuilleton erspielt. // Das musikalische Konzept ist schnell erklärt: Während Andrew Fearn am Computer die Beats baut, lässt sich Sänger Jason Williamson mit nordenglischem Akzent im wüsten Stakkato über die Beschissenheit der Dinge aus. Für unseren Konzertfolder wurden Sleaford Mods von Helmut Kraus im Stil klassischer Arbeiterbilder des Industriezeitalters in Szene gesetzt. Den Folder „Kunst und Konzerte“ bringen wir gemeinsam mit unseren Partnern fritz-kola und Jever Live heraus.

Sleaford Mods kritisieren in einer alternativen Weihnachtsansprache britische Politik

(03.01.2015)
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Andrew Fearn und Jason Williamson alias Sleaford Mods Sie sind das schlecht gelaunteste und zugleich hoffnungsvollste Musik-Duo Englands. Mit ihrem sympathischen Hybrid aus radikal unterproduziertem Lofi-Punk, Grime und der in lakonischem Sprechgesang maskierten Sozialkritik treffen Sleaford Mods in das Herz einer zunehmend unpolitischen Generation und stehen als genuine Vertreter einer fast vergessenen Arbeiterklasse vor allem für die Wiederbelebung politischer Inhalte in zeitgenössischer Popmusik – sowie für eine Renaissance des F-Worts. // Mit ihrem sympathischen Hybrid aus radikal unterproduziertem Lofi-Punk, Grime und der in lakonischem Sprechgesang maskierten Sozialkritik treffen Sleaford Mods in das Herz einer zunehmend unpolitischen Generation und stehen als genuine Vertreter einer fast vergessenen Arbeiterklasse vor allem für die Wiederbelebung politischer Inhalte in zeitgenössischer Popmusik – sowie für eine Renaissance des F-Worts. // Dass das Duo vom britischen Magazin NME eingeladen wurden, eine Weihnachtsansprache als Alternative zur traditionellen "Christmas Speech" der Queen zu halten, dürfte nicht nur ihre Fans, sondern alle Gegner der aktuellen politischen Lage gefreut haben. In dem Video, in dem Williamson, den Live-Performances der Sleaford Mods nicht unähnlich, im Vordergrund steht und den Text vom Handy abliest, während sein Kollege und Produzent Andrew Fearn hinter ihm den wie zufällig herumstehenden Typen mimt, wimmelt es jedenfalls nur so von "Fucks". // Not these fucking jesters selling you a bowl of twinkie delights with soya milk for £3.50.” Musik aus dem aktuellen Album der Sleaford Mods "Divide & Exit":

Sleaford Mods – „Eton Alive“ (Rezension)

(19.02.2019)
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Sleaford Mods – „Eton Alive“ (Rezension)
Sleaford Mods – „Eton Alive“ (Extreme Eating) 7,5 Seitdem Sleaford Mods 2014 mit ihrem siebten Album „Divide And Exit“ in die Feuilletons einzogen, liest sich ein Großteil der Rezensionen über das Duo aus Nottingham ähnlich: Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 spuckt Jason Williamson wütend profane Textzeilen im authentischen East-Midlands-Dialekt aus, während Andrew Fearn stoische Post-Punk-HipHop-Beats aus seinem Laptop abfeuert. // Wer mit dieser Grundformel nichts anfangen kann, lässt sich auch nicht von neueren Platten wie „Live Tonight“ oder „English Tapas“ überzeugen. Doch wer Sleaford Mods mag, der erwartet von ihnen auch keine Shoegaze-Platte. Fans dieser höchst produktiven Band werden von ihr im Jahresrhythmus mit neuer Musik belohnt, die zwar nie ganz frisch riecht, aber trotzdem stets eine starke Dosis ihrer wichtigsten Zutat enthält: ansteckende, reinigende Wut. // Fans dieser höchst produktiven Band werden von ihr im Jahresrhythmus mit neuer Musik belohnt, die zwar nie ganz frisch riecht, aber trotzdem stets eine starke Dosis ihrer wichtigsten Zutat enthält: ansteckende, reinigende Wut. Sleaford Mods laden dazu ein, sich gemeinsam an den aktuellen Frustrationen abzureagieren. Umso überraschender, dass sich die Band auf „Eton Alive“ musikalisch nun doch etwas weiter denkt: Ihr Sound ist elektronischer und tiefenlastiger geworden. // Subtile Überraschungen wie diese halten einen während den auch hier ab und an etwas stagnierenden Stücken (etwa das richtungslos vor sich hin schaukelnde „Big Burt“ oder das auch für eingefleischte Fans ziemlich altersmüde daherkommende „Firewall“) bei der Stange. Neue Fans werden Sleaford Mods mit „Eton Alive“ nicht gewinnen. Doch wer ein Herz für die britischen Chef-Nörgler hat, wird mit einem überraschend frischen Album belohnt.

Sleaford Mods - „Spare Ribs“ (Album der Woche)

(18.01.2021)
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Sleaford Mods - „Spare Ribs“ (Album der Woche)
Sleaford Mods - „Spare Ribs“ (Rough Trade) „I‘m not good with elocution“, sprechsingt Jason Williamson. Er ist nicht gut in Rhetorik, sagt er da, auf dem elften Album seines Duos Sleaford Mods. Eine Band, deren eindrucksvoller Erfolg zu mindestens 50 Prozent an seinen mit messerscharfen Takedowns gespickten Texten liegt. // Wozu also die falsche Bescheidenheit? Zurück zum Anfang: 2007 begann Williamson unter dem Namen Sleaford Mods Tracks zu produzieren. Seit 2012 ist DJ und Produzent Andrew Fearn sein partner in crime. Es folgten zahlreiche LPs, gefüllt mit einer wunderbar kratzigen Mischung aus Post-Punk und Grime. // Die Konzerthallen sind ausverkauft. Die LPs werden von Geheimtipps zu Klassikern. Jedes neue Release von Sleaford Mods wird sehnsüchtig erwartet. Ihre Fans zählen auf sie, als bissige Kommentatoren eines im Chaos versinkenden Großbritanniens. // „‘I'm also secretly hoping that by agreeing to talk about the importance of independent venues / I will then be in a position to move away from playing independent venues‘.“ Doppelmoral ist ein Gift. Gut, dass es Sleaford Mods gibt, um es immer mal wieder ein bisschen abzusaugen. Veröffentlichung: 15. Januar 2021 Label: Rough Trade

Farai – „Rebirth“ (Rezension)

(29.11.2018)
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Farai – „Rebirth“ (Rezension)
Songs wie „Love Disease“ und „National Gangster“ sind grimige Post-Punk-Bretter, irgendwo zwischen Ebony Bones und Sleaford Mods. Und mit „Space Is A Place“ beweisen Farai, dass sie all ihre Wut auch in astreine Hooks verpacken können.

„Spare Ribs“: Sleaford Mods kündigen neue Platte an

(30.10.2020)
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„Spare Ribs“: Sleaford Mods kündigen neue Platte an
Sleaford Mods (Foto: Simon Parfrement) Jason Williamson und Andrew Fearn aka Sleaford Mods haben mit „Spare Ribs“ ein neues Album angekündigt. Die erste Single daraus heißt „Mork N Mindy“ und ist eine Art Duett zwischen Jason Williamson und der britischen Newcomerin Billy Nomates. // Über einen Zeitraum von etwa drei Wochen hat die Band das neue Studioalbum eingespielt. Wie gewohnt teilen Sleaford Mods textlich ordentlich aus und klopfen unter anderem dem politischen Establishment wegen seiner Krisenpolitik während der Coronavirus-Pandemie an die Birne.

Sleaford Mods veröffentlichen neuen Song „Kebab Spider“

(07.01.2019)
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Sleaford Mods veröffentlichen neuen Song „Kebab Spider“
Sleaford Mods (Foto: Roger Sargent) Ein neues Jahr, eine neue Veröffentlichung von Sleaford Mods. Das Rap-Punk-Duo aus Nottingham hat seit 2011 kein Jahr ohne ein neues Album oder eine neue EP verstreichen lassen. // Das Musikvideo zur neuen Single versetzt das Duo in einen an die Boiler-Room-Sessions erinnernden Club. Die Location passt zur Musik: In „Kebab Spider“ hat Beatmeister Fearn der bekannten Sleaford-Mods-Erfolgsformel Post-Punk-Beats plus East-Midland-HipHop mit ein paar subtilen Dubstep-Wobs und Electronica-Sounds versetzt.

Ab sofort in Hamburg: die Mai-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

(02.05.2018)
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Ab sofort in Hamburg: die Mai-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder
Ab sofort in Hamburg: die Mai-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder mit Sleaford Mods auf dem Cover (Artwork: Helmut Kraus) ByteFM gibt es nicht nur zum Hören, sondern auch zum Lesen, Angucken und Anfassen – denn an vielen Orten in Hamburg liegt der ByteFM Konzertfolder aus, den wir produzieren und verteilen. // Vorne ganz groß: Kunst, auf der Rückseite Konzertempfehlungen für Hamburg. Unser Titelmotiv ist in diesem Monat das britische Duo Sleaford Mods, das sich mit seinen minimalistischen Tracks zwischen Elektro, Punk und HipHop in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Feuilleton erspielt hat. // Mai verbreiten die Briten ihre schlechte Laune im Uebel & Gefährlich, wobei sie von der Hamburger No-Wave-Band Noseholes unterstützt werden. Für unseren Konzertfolder wurden Sleaford Mods vom Berliner Künstler Helmut Kraus im Stil klassischer Arbeiterbilder des Industriezeitalters in Szene gesetzt.

Die besten Songs 2017

(04.12.2017)
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Die besten Songs 2017
Bachar Mar-Khalifé – "Ajmal Logha (Un beau langage)" Matias Aguayo & The Desdemonas – "Vocal Arranger" Kayso – "Your Type No Dey" Kxngs – "Tarof" Sevdaliza – "Shahmaran". Dennis Witjes (Disorder) Sleaford Mods – "I Feel So Wrong" The Fall – "New Facts Emerge" Protomatyr – "My Children" Mile Me Deaf – "Voyage" Queens Of The Stone Age – "Domesticated Animals" Aivery – "Don't Dare" Acid Pauli – "Nil" Metz – "Drained Lake" The Horrors – "Weighed Down" The National – "The System Only Dreams In Total Darkness". // Dirk Böhme (Verstärker) Kendrick Lamar – "Humble" Migos – "Bad And Boujee" Kamasi Washington – "Truth" Rolling Blackouts Coastal Fever – "French Press" Kelela – "Blue Light" Christiane Rösinger – "Was jetzt kommt" Sleaford Mods – "I Feel So Wrong" Stormzy – "Big 4 Your Boots" Gewalt – "So geht die Geschichte" Shabazz Palaces – "Shine A Light". // Markus Ortmanns (Knuspern) Joy Denalane – „Hologramm“ Rhiannon Giddens – „Julie“ Valerie June – „Shake Down“ Klein – „Tommy“ Amber Mark – „Lose My Cool“ Sleaford Mods – „Moptop“ Sparks – „I Wish You Were Fun“ St. Vincent – „Los Ageless“ SXTN – „Bongzimmer“ Vagabon – „Fear & Force“.

Songs des Jahres 2018

(11.12.2018)
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Songs des Jahres 2018
Nicki Minaj)“ Cardi B – „Bartier Cardi“ Ozan Ata Canani – „Alle Menschen dieser Erde“ Dennis Witjes (Disorder) Amyl And The Sniffers – „Cup Of Destiny“ Suuns – „Baseline“ Iceage – „The Day The Music Dies“ Beak> – „Brean Down“ The Orielles – „I Only Bought It For The Bottle“ Shiny Darkly – „Perfect“ Protomartyr – „You Always Win (feat. Kelly Deal)“ Sleaford Mods – „Jokeshop“ Nine Inch Nails – „Over & Out“ Gus Gus – „Lies Are More Flexible“ Danny Steinmeyer (ByteFM Redaktion) 1. // Laura Jane Grace & The Devouring Mothers – „Apocalypse Now (& Later)“ 9. Hen Ogledd – „Problem Child“ 10. Sleaford Mods – „Stick In A Five And Go“ Matthes Köppinghoff (Champagne Supernova) Underworld – „Bells & Circles“ Interpol – „If You Really Love Nothing“ Kurt Vile – „Yeah Bones“ Die Nerven – „Dunst“ Isolation Berlin – „Melchiors Traum“ Unknown Mortal Orchestra – „Hunnybee“ Gaz Coombes – „Shit (I’ve Done It Again)“ Jorja Smith – „On Your Own“ Beach House – „Dark Spring“ Amen Dunes – „L.A.“ Markus Schaper (60minutes) Jerry Paper – „Grey Area“ Benny Sings – „Passionfruit“ José James – „Who Is He“ Kamaal Williams – „High Roller“ DJ Koze – „Illumination (feat.

Was ist Musik

We're not macho! – Sleaford Mods im Interview

(26.07.2015 / 19 Uhr)
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837 Aufrufe hat das Sleaford Mods-Video zu „Face To Faces“ am 30. Mai. Im Viertelsekundentakt blinkt formatfüllend der Union Jack auf, wenn er verschwindet, laufen verhüllte Gestalten in weißen Umhängen im Quadrat wie einst die hospitalistischen Eisbären im Frankfurter Zoo. // Das „unofficial video“ hat vermutlich ein Fan gebastelt, der die Idee hatte, die Streitschrift des Unsichtbaren Kommittees könnte für die Sleaford Mods sein, was Marx' Kommunistisches Manifest für, sagen wir, Floh De Cologne war, oder Timothy Learys „The Psychedelic Experience“ für The Grateful Dead: Der Text zur Band, der Überbau zum Werk. // Bei allen Zweifeln am „Kommenden Aufstand“ beschreibt die zitierte Passage zu Enteignung & Entfremdung ganz gut, was die Sleaford Mods in ihren Songs gröber, plastischer und poetischer formulieren: “We have lost our fucking mind… fokkin' pisstakers, everyone spits at you, even your wife…”, sprechsingt Jason Williamson gewohnt rabiat im Trademark-Midlands-Slang zum Trademark-Blechdosen-Beat von Andrew Fearn. // Bei allen Zweifeln am „Kommenden Aufstand“ beschreibt die zitierte Passage zu Enteignung & Entfremdung ganz gut, was die Sleaford Mods in ihren Songs gröber, plastischer und poetischer formulieren: “We have lost our fucking mind… fokkin' pisstakers, everyone spits at you, even your wife…”, sprechsingt Jason Williamson gewohnt rabiat im Trademark-Midlands-Slang zum Trademark-Blechdosen-Beat von Andrew Fearn. Der Dialekt der Sleaford Mods sei Ausdruck ihrer Wut über die britische Politik, sagt Mark Fisher. "Excremental anger", bescheinigt Fisher dem Duo. // Die Leute seien abgestumpft von Alkohol und Anti-Depressiva, sie würden umgeleitet in Kommentarspalten, wo sich ohnmächtige Wut artikuliert. Fisher fragt: "Wer wird die Wut und die Frustration der Sleaford Mods aufgreifen? Wer kann diese Wut in ein neues politisches Projekt konvertieren?" Exkrementell bleibt der Zorn auf „Key Markets“, Furzgeräusche inklusive, die fokkin'-Frequenz ist unvermindert hoch, ein politisches Projekt, das die Wut der Sleaford Mods für sich nutzen könnte, ist nach Camerons Wahlsieg weiter nicht in Sicht.

Alben des Jahres 2019

(13.12.2019)
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Alben des Jahres 2019
And Other Hits!“ Pixies – „Beneath The Eyrie“ Amyl & The Sniffers – „ Amyl & The Sniffers“ Sleaford Mods – „Eton Alive“ Gong – „The Universe Also Collapses“ Prince – „Originals“ Adrian Belew – „Pop Sided“ Deerhunter – „Why Hasn't Everything Already Disappeared? // Andreas van der Wingen (Erdenrund) Plaid – „Polymer“ Die Goldenen Zitronen – „More Than A Feeling“ Mapstation – „Present Unmetrics“ Der Bürgermeister Der Nacht – „Viel Spaß in der Zukunft“ Rocko Schamoni – „Musik für Jugendliche“ Sleaford Mods – „Eton Alive“ Com Truise – „Persuation System“ Yvon – „Im Kreis der Liebe“ Boy Harsher – „Careful“ Warp – „WXAXRXP Box Set“.

Musik ist am besten: Bandporträts von Thorsten Passfeld (Ausstellung am 10. Dezember in Hamburg)

(02.12.2016)
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Musik ist am besten: Bandporträts von Thorsten Passfeld (Ausstellung am 10. Dezember in Hamburg)
Sleaford Mods Wer in Hamburg wohnt und gelegentlich das Haus verlässt, ist bestimmt schon mal über den ByteFM Konzertfolder gestolpert, der monatlich erscheint und in dem die ByteFM Redaktion zahlreiche Konzerttipps gibt. // Denn seit Jahresbeginn fertigt der Hamburger Künstler regelmäßig tolle Holzschnitt-Kunstwerke bekannter Musikerinnen und Musiker an, die das Cover des ByteFM Konzerfolders zieren. Die gesammelten Werke, darunter zum Beispiel Porträts von Jacques Palminger, Angel Olsen, Sleaford Mods und Bernd Begemann, präsentiert der Künstler nun erstmalig in der Ausstellung „Musik ist am besten“.

Was ist Musik

Sleaford & andere Mods

(20.04.2014 / 20 Uhr)
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„Damon Albarn hat einen silbernen Löffel im Arsch stecken.“ Mit diesen Worten wies kürzlich der englische Schlagersänger James Blunt darauf hin, dass Albarn wie viele andere britische Pop-Stars ein Kind der Upper Class ist und dieses Privileg zu kaschieren sucht, etwa mit einem vorgetäuschten Working Class-Akzent. Jason Williamson, der Sprechsänger der Sleaford Mods, dagegen steht zu seinem Midlands-Akzent, der in GB etwa so angesehen ist wie hierzulande der sächsische (danke, Christian Werthschulte). // “Whether they’re imitating someone from East London or Lou Reed, GG Allin...”. So Mark Fisher in seiner Besprechung der beiden Sleaford Mods-Alben in THE WIRE. Fisher, Autor von „Kapitalistischer Realismus“ und aktuell „Ghosts Of My Life“, kommt selbst aus den East Midlands, nicht weit von Sleaford, und berichtet von einem wohlmeinenden Dozenten, der ihn auf sein „Sprach- und Akzent-Problem“ hinwies. // “The excremental anger of Sleaford Mods is underscored by acute class consciousness of the failure of UK politics.” schreibt Mark Fisher im aktuellen WIRE-Magazin über „Divide And Exit“, das neue Album der Sleaford Mods. „Excremental anger“ - schön gesagt. // Auch nicht schlecht. Wenn sich exkrementaler und extramentaler Zorn addieren, dann sind wir bei den Sleaford Mods und müssen einmal mehr erkennen, dass die englische der deutschen Sprache überlegen ist. Mark Fisher: „Excremental is the right word: piss and shit course through Williamson´s rhymes, as if all the psychic and physical effluent abjected by Cameron's Britain can no longer be contained, and it's bursting upwards, exploding through all the deodorised digital commercial propaganda, the thin pretences that we're all in this together and everything's going to be all right.” // Und leere Entrüstung in Social Media: „All you Zombies, tweet tweet tweet.“ Es sei nicht immer die Aufgabe politischer Musik, mit Lösungsvorschlägen aufzuwarten, meint Fisher. „Wer wird die Wut und die Frustration der Sleaford Mods aufgreifen? Wer kann diese Wut in ein neues politisches Projekt konvertieren?“ Und die Musik?

Neue Acts bei Anstoß: Roller Derby und Dunkle Strassen

(02.11.2020)
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Neue Acts bei Anstoß: Roller Derby und Dunkle Strassen
Radikal, wütend, eindringlich und mit ein bisschen Humor prügeln sich Sänger Dominique und sein Mitbewohner Max durch das 20 Minuten lange Tape. Der Vibe darauf erinnert manchmal an das britische Pöbel-Duo Sleaford Mods oder an die Punkband Akne Kid Joe aber auch unverkennbar an Wave-Punk-Bands der 80er-Jahre wie zum Beispiel Fehlfarben, von denen Dunkle Strassen auch eine Cover-Version des Songs „Apokalypse“ aufgenommen haben.

Flow Festival 2016

(03.05.2016)
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Flow Festival 2016
Neben den oben bereits genannten Bands treten vom 12. bis zum 14. August 2016 u. a. auch auf: Four Tet, Savages, Sleaford Mods, Ben Klock, The Kills, Liima, Holly Herndon, Floating Points, Anohni, Thundercat, Thee Oh Sees, Daughter und Anderson .Paak.

Darkstar - „Foam Island“ (Album der Woche)

(28.09.2015)
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Darkstar - „Foam Island“ (Album der Woche)
Zu einer ähnlichen fragwürdigen Popularität könnte es der amtierende Prime Minister David Cameron schaffen. Funken schlagen zum Beispiel aus Richtung Sleaford Mods. Das Duo Darkstar setzt die Thematik nun in eine ganz andere Atmosphäre, Eckpunkte R&B; und Electronica.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Sleaford Mods zu Gast bei Christa Herdering

(24.06.2015 / 15 Uhr)
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ByteFM Magazin - am Nachmittag: Sleaford Mods zu Gast bei Christa Herdering
Dreckig, rotzig, minimalistisch und immer ein Bier in der Hand: Sleaford Mods nennen sich die zwei Herren aus Nottingham, wenn sie gemeinsam ihren Punk-Hop performen. Jason Williamson spuckt dabei mit dem nötigen Grad an Angepisstheit die Texte in Richtung Publikum, während Andrew Fearn, der Mann für's Instrumentale, im Hintergrund am Laptop steht und mit einem stetigen Kopfnicken im Takt dem ganzen Geschehen zuzustimmen scheint. // Obwohl sie in der derzeitigen Zusammensetzung bereits seit 2012 ihre Musik veröffentlichen, brauchte es einige Jahre, bis auch die Fachpresse das wunderschön Abstoßende der Sleaford Mods loben und bewundern konnte. Heute ist das Duo bei uns zu Gast im Magazin. Mal sehen, ob die beiden im Gespräch mit Christa Herdering auch mildere Töne von sich geben... // Mal sehen, ob die beiden im Gespräch mit Christa Herdering auch mildere Töne von sich geben... Hier könnt Ihr Sleaford Mods live erleben: 19.06.2015 Berlin - SO36 20.06.2015 Leipzig - Werk 2 22.06.2015 Bremen - Lagerhaus 23.06.2015 Münster - Gleis 22 24.06.2015 Hamburg - Hafenklang 25.06.2015 Lärz - Fusion Festival

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Sleaford Mods zu Gast bei Michael Gehrig

(11.05.2018 / 15 Uhr)
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ByteFM Magazin - am Nachmittag: Sleaford Mods zu Gast bei Michael Gehrig
“ So lautet die Antwort von Jason Williamson auf die Frage, ob der (vorhandene) Humor bei Sleaford Mods bisher unterschätzt wurde. Tatsächlich geht man nicht auf ein Konzert von Sleaford Mods, um komödiantischen Texten zu lauschen, sondern eher um sich eine gute Stunde anpöbeln zu lassen und sich von Williamson im wüsten Stakkato über die Beschissenheit dieser Welt aufklären zu lassen. // Aber anscheinend steigt die Nachfrage nach politischen Texten und wütenden Stimmen, was die vielen ausverkauften Konzerte rund um den Globus belegen. Mit ihrem neuesten Album „English Tapas“ sind Sleaford Mods, präsentiert von ByteFM, an folgenden Terminen zu sehen: 11.05.2018 Hamburg - Docks 17.05.2018 Dresden - Beatpol 18.05.2018 Köln - Live Music Hall

Was ist Musik

Ewig unterschätzt: Pisse

(12.07.2015 / 19 Uhr)
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Definitely a source of cognitive dissonance for those whining about Kanye West’s `dignity´ in the days since his headlining set." Die naheliegendste Interpretation von Smiths Piss-Auftritt: er wollte den Sleaford Mods eins auswischen. Das gefeierte Duo aus den Midlands wird ja nicht nur immer wieder mit The Fall verglichen, in ihren mit „ecremental anger“ (Mark Fisher) vorgetragenen Tiraden wimmelt es auch von Pisse und Scheiße. // Zumal kurz vor dem Fall-Auftritt das Album „Mit Schinken durch die Menopause“ erschienen ist, von der Band Pisse. Zumal Machineyfied, ein Nebenprojekt von Sleaford Mods-Ranter Jason Williamson, gerade einen Track namens „Piss Business“ rausgebracht haben. Zumal Belp auf Schamoni Musik „Here Comes Pissy Milly“ ins Rennen schicken.

Baxter Dury – „Prince Of Tears“ (Rezension)

(25.10.2017)
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Baxter Dury – „Prince Of Tears“ (Rezension)
Zu anmutigen Geigen-Melodiebögen und Bläsern wirft die britische Sängerin Rose Elinor Dougall mit ihrer samtenen Stimme Durys Charakter Porcelain Boy stilvoll diverse Gemeinheiten an den Kopf. Als weiterer übellauniger Stargast schaut bei „Almond Milk“ Jason Williamson von Sleaford Mods vorbei. Überraschenderweise nur halb so aufbrausend wie gewohnt, passt er sich Durys legerem Duktus an und schimpft eher halblaut über fancy Milch-Ersatzprodukte und deren Einsatzorte.

Zimmer 4 36

Danger Dance (zu Gast: Noseholes)

(15.03.2018 / 14 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Danger Dance (zu Gast: Noseholes)
Noseholes live: 29.03.18 Hamburg – Westwerk (w Kurws, Duds) 03.05.18 Berlin – Columbia Halle (w Sleaford Mods) 11.05.18 Hamburg – Uebel und Gefährlich (w Sleaford Mods) 15.06.18 Berlin – Internet Explorer 16.06.18 Halle – Reil 78 20.06.18 Offenbach – Waggon am Kulturgleis 21.06.18 Bielefeld – Potemkin Bar 22.06.18 Duisburg – Djäzz 23.06.18 Köln – Privat Bild: Album "Danger Dance" (Noseholes)


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