13.11.: Kommendes und Vergangenes


Der polnische Komponist Henryk Górecki ist gestorben. Wie die Zeit berichtet, wurde der Komponist weltweit bekannt durch seine 3. Sinfonie, die Sinfonie der Klagelieder. Nun starb er nach schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren in Oberschlesien. Musikalisch rechnete man den Komponisten der polnischen Avantgarde zu. National erlangte er früh Bekanntheit mit seinem Werk Scontri. Für seine Verdienste erhielt Górecki 1997 den Kulturpreis des Landes Niedersachsen, zwei Jahre später wurde er mit dem Herder-Preis ausgezeichnet.

Wie der Freitag mitteilt, möchte die Band Pulp einen Neuanfang wagen. Nachdem das Interesse an der Band vor einigen Jahren gesunken war und sich erscheinende Alben stetig schlechter verkauften, beschlossen sie eine Pause einzulegen. Jetzt will man sich für neue Taten zusammenraufen. Das Interesse an der Band ist wieder gestiegen, nicht zuletzt aufgrund Jarvis Cockers preisgekrönter Radiosendung, Sunday Service für BBC 6 Music. Für die Band ergibt sich so nach ihrem unglücklichen Ausstieg vor ein paar Jahren, die Möglichkeit das Ende ihrer Geschichte umzuschreiben.

Freud und Leid liegen nah beieinander. Das Ende der Geschichte von Heath Ledger ist besiegelt und so konnte dieser seine Auszeichnung bei den Oscars als beste Nebenrolle für „The Dark Knight“ nicht mehr miterleben. Unschön ist, dass nun ein Streit innerhalb seiner Familie über die Verteilung des Erbes stattfindet. Mitursache für den Streit ist, dass Ledger sein Testament vor der Geburt seiner Tochter verfasst hatte, weshalb diese im Testament nicht erwähnt ist. Damit diese trotzdem einen Teil des Erbes enthält, kümmert sich der Vater Ledgers um einen angemessenen Verlauf. In aller Ausführlichkeit berichtet jetzt.de.

Für unangemessen befinden Fans die neu veröffentlichte CD-Box Helge Schneiders. Diese enthält neben einigen bekannten Alben aus den Neunzigern eine Bonus CD mit vermeintlich rarem und zuvor unveröffentlichtem Material. Für Fans scheint diese ist diese aber eine Enttäuschung. Gerade mal zehn Stücke durften die Schneider-Archive verlassen. Diese seien aber hauptsächlich nur neue Versionen altbekannter Songs. Schneider Fans hatten sich natürlich gänzlich neues Material gewünscht. In aller Ausführlichkeit wird dies im Magazin der Süddeutschen Zeitung angeprangert.

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