US-Rapper Nipsey Hussle ist tot

Foto von Nipsey Hussle

Nipsey Hussle

Ermias Davidson Asghedom einen HipHop-Newcomer zu nennen, fühlt sich nicht ganz richtig an. Unter dem Namen Nipsey Hussle veröffentlichte der Rapper aus Los Angeles bereits zwölf Mixtapes sowie zahlreiche Singles mit Größen wie Childish Gambino, Snoop Dogg, YG oder 2 Chainz. Doch erst im vergangenen Jahr schien seine lange Arbeit Früchte zu tragen: Mit „Victory Lap“ erschien sein gefeiertes Debütalbum, das direkt für einen Grammy Award nominiert wurde. Nun, gerade als seine Karriere richtig Fahrt aufnahm, wurde Asghedom in einer Schießerei getötet.

„Es ist ein Segen, starke Feinde zu haben“, twitterte Asghedom am 31. März 2019. Wenige Minuten später wurde er vor seiner Mode-Boutique Marathon Clothing erschossen. In dem Feuergefecht starben insgesamt drei Menschen.

Asghedom wurde am 15. August 1985 in Los Angeles geboren. Sein erstes Mixtape „Slauson Boy“ veröffentlichte er 2005, 2008 folgte die Trilogie „Bullets Ain‘t Got No Name“. Zu seinen frühen Supportern zählte Jay-Z, der von seinem 2013er Mixtape „Crenshaw“ 100 Einheiten à 100 Dollar kaufte. 2016 veröffentlichte Asghedom gemeinsam mit YG die Anti-Donald-Trump-Hymne „FDT“, deren Clip bis heute über 21 Millionen Mal angeschaut wurde. Er wurde 33 Jahre alt.

Ein ungewöhnliches Karriere-Highlight für Nipsey Hussle: Sein selbstironischer Gastauftritt in der Musical-Comedy-Serie „Crazy Ex-Girlfriend“, in dem er vom Macho-Rapper zum Simone de Beauvoir zitierenden Feministen bekehrt wird.

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