01.09. : Von Zweitverwertungen und der Indieindustrie

Unsere Presseschau startet politisch: „Beim Wahlsieg Obamas ging sehr viel von der Jugend aus und von Leuten, die für HipHop aufgeschlossen sind.“, meint der legendäre HipHop-Produzent Hank Shocklee im taz-Interview mit Jan Kage. Die kämpferische Vorarbeit von Public Enemy sollte man nicht unterschätzen.

Hank Shocklee mag zwar schon eine Weile im Geschäft sein, aber so erfolgreich wie die Beatles ist er noch lange nicht. Hier lohnt die Zweitverwertung: Die Toningenieure Allan Rouse und Steve Rooke haben den Musikkatalog der Beatles restauriert. Nörgler sollen sich zurücknehmen: „Wir haben keinen einzigen Song der Beatles neu abgemischt.“, erklärt Rouse in Die Welt, „Wir lassen die Beatles lediglich so klingen, wie man sie immer wahrgenommen hat, nur besser denn je.“

Neu ist auch die Platte „In And Out Of Control“ von den Raveonettes. Die erscheint dieser Tage in den USA – wir müssen uns noch gedulden. Aber einen kleinen Vorgeschmack spendiert schon mal stereogum.

Überm großen Teich scheint die Indiemusikindustrie eben doch noch zu laufen, meint man jedenfalls bei PopMatters, während der Guardian nach Gründen für die lahmenden Festivalumsätze im Vereinigten Königreich sucht. Liegt’s an der Rezession?

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