20.01.: Es ist vorbei, bye bye!

Revolutionsstimmung herrscht nicht nur in Tunesien, auch auf dem Bundeswehrausbildungsschiff Gorch Fock scheinen Soldaten den Aufstand zu proben. Warum genau es dazu kam, ist bisher nicht bekannt, allerdings kursieren Gerüchte von zu hohem Ausbildungsdruck auf die Kadetten bis hin zu sexueller Belästigung an Bord. Weiterer Ärger steht der Bundeswehrpressestelle ins Haus, denn außerdem berichtet die Zeit, dass der im Dezember getötete deutsche Soldat nicht wie bisher angenommen beim Reinigen seiner Waffe durch einen sich versehentlich lösenden Schuss ums Leben kam, sondern der Schuss aus der Waffe eines Kameraden stammen soll. Und wen wundert es da noch, dass man es im Augenblick mit dem Briefgeheimnis auch nicht so genau nimmt… Rette sich, wer kann!

Rio Reisers sterbliche Reste auf Reisen, so oder so ähnlich könnte man betiteln, was gerade im Schleswig-Holsteinischen Fresenhagen vor sich geht. Der Bruder vom deutschen Liedermacher muss sich nämlich aus finanziellen Gründen vom Gutshof und früheren Wohnsitzs Reisers trennen und somit dessen letzte Ruhestätte nach Berlin verlegen lassen. Erstmal ist man aber vorort mit der Verlagerung der Hinterlassenschaften Reisers beschäftigt, dessen Sichtung viel Zeit beansprucht. Ein Teil des Nachlasses soll in das Rio Reiser Archiv nach Berlin umziehen, anderes wird der Mülltonne überantwortet. Der Hof, der bisher Fans als Pilgerstätte diente, soll zukünftig als Stätte eines Betreuten Wohnens für Jugendlichen fungieren, meldet die taz.

Etwas lebendigerer Art gestaltet sich die Reise von Amy Winehouse. Nach längerer Pause um ihre Person tourt die englische Sängerin durch Südamerika. Die Zeit hat eines ihrer Konzerte in Recife, Brasilien besucht und gleichzeitig die Sensationslust der brasilianischen Presse an Rockstarskandalen untersucht. Amy schlug sich derweil nach Meinung des Autors tapfer, ohne sichtlichen Drogeneinfluss und mit kraftvoller Stimme.

Neue Musik wird angekündigt, frisch Veröffentliches fleissig besprochen: Franz X. A. Zipperer lobt in der taz das vierte Album von Joan As Police Woman „The Deep Field“ als „zeitloses Entdeckungsparadies“. Und die Intro meldet ein neues Album von Times New Viking für 25. April. Auch die New Yorker Wavetruppe Cold Cave fröhnt nicht dem Müßiggang, sondern liefert sogar noch vor Times New Vikings ab: „Cherish the Light Years“ soll Anfang April erscheinen, besonders zu erwähnen die Riege der einspielenden Musiker mit ehemalien Mitgliedern von Moss Icon, Yeah Yeah Yeahs und Hatebreed.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    DONOVAN22Nancy
    Apr 15, 2011 Reply

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