19.04.-25.04.

We Have Band – „WHB“
VÖ: 23.04.2010
Web: myspace
Label: naive
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Sie haben die Band, wir den Spaß: Thomas, Dede und Darren werden mit ihrem Debüt in diesem Jahr sicher für volle Tanzflächen und durchgeschwitzte T-Shirts sorgen. Mit sehr an Talking Heads erinnernden Elektropop stehen die Chancen für die Wahl des besten Newcomers für die Drei aus London ebenfalls nicht schlecht. Dabei behauptete der Guardian bereits 2008: „Wenn die keiner signt, machen wir es!“

Hole – „Nobody’s Daughter“
VÖ: 23.04.2010
Web: myspace
Label: Island Records
Kaufen: ”iTunes"

Endlich macht Courtney Love wieder mit Musik, und nicht nur mit billigen Statements auf sich aufmerksam. Anfang 2010 gibt sie bekannt, dass es ein neues Album ihrer Band Hole geben wird, 12 Jahre nach „Celebrety Skin“. Warum uns Courtney Love „Nobody’s Daughter“ allerdings als Hole-Album verkaufen will, ist nicht ganz klar: Von der ursprünglichen Besetzung ist bei Hole keiner mehr übrig. Stattdessen lässt Frau Love sich jetzt von drei jungen Männern unterstützen. Und von viel Musikprominenz aus den 90ern, wie z.B. Billy Corgan und Linda Perry. Sie verhalfen „Nobody’s Daughter“ zu einer straighten Rockplatte – und vielleicht Frau Love zum Comeback des Jahres.

Ty – „Special Kind Of Fool“
VÖ: 23.04.2010
Web: myspace
Label: BBE
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Beim Briten Ben Chijioke aka Ty ging es immer schon um mehr als nur Hip Hop. Seine Schwäche für alle möglichen Arten von Musik war schon immer seine Stärke; und sie verhalf ihm nicht nur in der Hip Hop Szene zu seinem Ausnahmeruf. Im zehnten Jahr seiner Karriere stellt Ty sein viertes Album „Special Kind of Fool“ als eine Art Zwischenzäsur dar, was sich musikalisch ganz gut widerspiegelt: durch den Einfluss von Afrosoul und Funk wirkt das Album warm und entspannt, durch Tys Sprechgesang und Lyrics aber dennoch sehr tight: Ty eben!

Gisbert zu Knyphausen – „Hurra! Hurra! So nicht.“
VÖ: 23.04.2010
Web: myspace
Label: PIAS
Kaufen: ”iTunes"

Als „Special Kind of Fool“ kann man wohl auch Gisbert zu Knyphausen bezeichnen, geht es doch auch in seiner Musik vor allen Dingen um eins: Authentizität. Sein zweites Album „Hurra! Hurra! So nicht.“ offenbart schon im Titel ein Teil von Gisberts Philosophie: Den Erfolg im Scheitern sehen. Das Album wurde wieder mit kompletter Band aufgenommen, dennoch ist es erneut Gisberts Ausdrucksweise, die der Musik ihre einzigartige Stimmung gibt. Eine Stimmung, die mal traurig, aber nicht verzweifelt ist, mal trotzig, aber nie zynisch. Aber vor allen Dingen: gut beobachtet.
Das sagen die anderen: Plattentests

Matthew Herbert – „One One“
VÖ: 23.04.2010
Web: myspace
Label: Accidental Records
Kaufen: ”iTunes"

„One One“ ist das erste von drei Alben, die sich Matthew Herbert für 2010 vorgenommen hat. Nach seinem sehr experimentellen Jazz-Orchester-Ausflug mit der „Matthew Herbert Big Band“ klingt das neue Album sehr reduziert und entspannt. Wie es sich für ein richtiges Soloalbum gehört, hat Herr Herbert alle Songs selber geschrieben, gespielt und aufgenommen. Sogar die Lyrics hat er selber aufgenommen – im Matthew Herbert-Kosmos ein Novum.

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