Talking Heads

Talking Heads Bild: Talking Heads auf dem Rücktitel ihres Albums „Little Creatures“

Talking Heads waren eine zwischen 1975 und 1991 aktive New-Wave-Band aus New York City. Die Gruppe bestand aus David Byrne (Gesang, Gitarre), Tina Weymouth (Bass), Jerry Harrison (Keyboard, Gitarre) und Chris Frantz (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Talking Heads: 77“ veröffentlichte sie im Jahr 1977.

Gegründet wurde die Band von ehemaligen Kunststudent*innen. Ihren ersten Gig unter dem Namen Talking Heads spielten sie 1975 als Vorband von Ramones im Club CBGB. Ihr Debütalbum, das mit „Psycho Killer“ einen ihrer bekanntesten Songs enthält, wurde mit positiven Reaktionen aufgenommen. Zwischen 1978 und 1980 arbeitete das Quartett mit Brian Eno zusammen, der mit „Fear Of Music“ (1979) und „Remain In Light“ (1980) unter anderem die beiden Alben produziert hat, die häufig als die besten Talking-Heads-Releases bezeichnet werden. Mit ihrer Vermischung von Elementen aus Punk, Pop, Funk und diversen traditionellen afrikanischen Stilen gilt das Quartett bis heute als eine der originellsten Formationen der 1970er- und 80er-Jahre.

Nach der Auflösung von Talking Heads im Jahr 1991 widmenten Tina Weymouth und ihr Ehemann Chris Frantz vollständig ihrer 1981 gegründeten New-Wave-Band Tom Tom Club. David Byrne war als Solokünstler erfolgreich. Im Rahmen der Aufnahme von Talking Heads in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 2002 spielten die vier ehemaligen Mitglieder gemeinsam drei ihrer Songs.



Talking Heads im Programm von ByteFM:

Was ist Musik

Baby, baby, baby, where did our fear go? Jonathan Lethem und die Talking Heads

(03.08.2014 / 19 Uhr)
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The Name Of This Band Is Talking Heads. Das ist der mit doppeltem Boden selbstreferenzielle Titel eines Live-Albums der späten Talking Heads. Der Name war Talking Heads, nicht David Byrne Band. Diese Erkenntnis bestätigt „Fear Of Music – ein Album anstelle meines Kopfes“, das neue Buch von Jonathan Lethem. // Lethem erzählt vom 15-jährigen Jonathan, der 1979 in New York City eine Stimme aus dem Radio hört: »Talking Heads have a new album. It’s called Fear Of Music.« Die Stimme gehört David Byrne, dem Songwriter, Sänger und Kopf der Heads. // Fear Of Music erwischt Lethem in einer Übergangsphase. Er wird vom Jungen zum Mann und erwischt auch die Talking Heads in einer Übergangsphase. Mit ihrem dritten Album wächst die Band aus dem New Yorker Clubformat heraus, »This ain ́t no Mudd Club, no CBGBs« lautet die berühmte Zeile aus »Life During Wartime«. // Kurze Zeit später startet Byrne mit Eno sein erstes Projekt außerhalb der Band, My Life In The Bush Of Ghosts. So gesehen hat Lethem Recht, wenn er Fear Of Music als das letzte Band-Album der Talking Heads bezeichnet. Es folgt die Afro-Funkifizierung mit Remain In Light, dafür rekrutiert Byrne Bernie Worrell von Funkadelic/Parliament und Nona Hendryx als zweite Stimme. // Aus einem Manhattan-Quartett wird ein von David Byrne kuratiertes Projekt mit wechselnden Programmen und Protagonisten. Aus heutiger Sicht liegt es nahe, hier den Anfang vom Ende zu sehen, das Ende der Talking Heads als Band und das Ende von David Byrne als erratisch sprechendem Kopf dieser Band. Lethem liebt Byrne und Band zu sehr, um sich so einer Verfallsgeschichte hinzugeben.

Der mit der Lampe tanzt - zum 60. Geburtstag von David Byrne

(14.05.2012)
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Foto: Chris Buck (via Warner Music Group) Der schottisch-amerikanische Musiker und Künstler David Byrne erforscht seit 35 Jahren die Neurosen der westlichen Gesellschaft und begegnet ihnen mit Ironie und afrikanischen Rhythmen. Als Sänger der Post-Punk Ikonen Talking Heads hat er den popkulturellen Bildungskanon einer ganzen Generation geprägt und sich anschließend um die Vermittlung insbesondere der brasilianischen Musik verdient gemacht. // Als Sänger der Post-Punk Ikonen Talking Heads hat er den popkulturellen Bildungskanon einer ganzen Generation geprägt und sich anschließend um die Vermittlung insbesondere der brasilianischen Musik verdient gemacht. Byrne hat seit der Auflösung der Talking Heads 1989 diverse Soloplatten veröffentlicht und arbeitet in NewYork als Künstler und konzeptueller Fotograf. // Anschließend ein Studium an der Rhode Island School Of Design und dem Maryland Institute College of Art. Dort trifft Byrne Chris Frantz und Tina Weymouth, mit denen er 1974 Talking Heads (zunächst als „The Artictics“) gründet. Die Band, als deren Sänger er heute noch bekannt ist, obwohl sie sich bereits 1989 aufgelöst hat. // Neben der Musik arbeitet Byrne auch mit Photographie, Performance und Video Produktion, macht Kunst. Verstärkt um Jerry Harrison beginnt 1977 die Karriere von Talking Heads (ein “the“ gehörte nie zum Namen) als eine der aufregend neuen Bands der New Yorker Boheme, als Intellektuelle unter den New Wave Prototypen, als eine der Bands, die das CBGBs zur Legende machen. // Verstärkt um Jerry Harrison beginnt 1977 die Karriere von Talking Heads (ein “the“ gehörte nie zum Namen) als eine der aufregend neuen Bands der New Yorker Boheme, als Intellektuelle unter den New Wave Prototypen, als eine der Bands, die das CBGBs zur Legende machen. Auf „77“, dem Debut von Talking Heads befindet sich mit „Psycho Killer“ einer der Songs, die Byrne nie wieder losgelassen haben. „I can't seem to face up to the facts / I'm tense and nervous and I / Can't relax“.

Talking Heads – „Fear Of Music“ wird 40

(03.08.2019)
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Talking Heads – „Fear Of Music“ (Sire) Was braucht der moderne urbane Mensch? Diese Frage scheinen Talking Heads auf ihrem dritten Album „Fear Of Music“ zu stellen. Die Antworten lesen sich in den Songtiteln: Rauschgift. // „Find yourself a city to live in“ Nachdem die Singles des Vorgängers „More Songs About Buildings And Food“ (im speziellen das Al-Green-Cover „Take Me To The River“) der Band erste eindrucksvolle Charterfolge bescherte, wollten Talking Heads klarstellen, dass sie mehr als eine Hit-Maschine waren. Ihre ersten beiden LPs waren Post-Punk, verklärt mit Disco- und R&B-Elementen; sowie Byrnes gesellschaftskritischen Texten. // Dystopische Disco, hysterischer Funk Getanzt wird auf diesem Album trotzdem. Gemeinsam mit ihrem Produzenten Brian Eno schufen Talking Heads Groove-Monster wie das hysterisch funkige „Animals“ oder den niemals endenden Drive von „Life During Wartime“.

Was ist Musik

Baby, baby, baby, where did our fear go? Jonathan Lethem und die Talking Heads, Part II.

(31.08.2014 / 19 Uhr)
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The Name Of This Band Is Talking Heads. Das ist der mit doppeltem Boden selbstreferenzielle Titel eines Live-Albums der späten Talking Heads. Der Name war Talking Heads, nicht David Byrne Band. Diese Erkenntnis bestätigt „Fear Of Music – ein Album anstelle meines Kopfes“, das neue Buch von Jonathan Lethem. // Lethem erzählt vom 15-jährigen Jonathan, der 1979 in New York City eine Stimme aus dem Radio hört: »Talking Heads have a new album. It’s called Fear Of Music.« Die Stimme gehört David Byrne, dem Songwriter, Sänger und Kopf der Heads. // Fear Of Music erwischt Lethem in einer Übergangsphase. Er wird vom Jungen zum Mann und erwischt auch die Talking Heads in einer Übergangsphase. Mit ihrem dritten Album wächst die Band aus dem New Yorker Clubformat heraus, »This ain ́t no Mudd Club, no CBGBs« lautet die berühmte Zeile aus »Life During Wartime«. // Kurze Zeit später startet Byrne mit Eno sein erstes Projekt außerhalb der Band, My Life In The Bush Of Ghosts. So gesehen hat Lethem Recht, wenn er Fear Of Music als das letzte Band-Album der Talking Heads bezeichnet. Es folgt die Afro-Funkifizierung mit Remain In Light, dafür rekrutiert Byrne Bernie Worrell von Funkadelic/Parliament und Nona Hendryx als zweite Stimme. // Aus einem Manhattan-Quartett wird ein von David Byrne kuratiertes Projekt mit wechselnden Programmen und Protagonisten. Aus heutiger Sicht liegt es nahe, hier den Anfang vom Ende zu sehen, das Ende der Talking Heads als Band und das Ende von David Byrne als erratisch sprechendem Kopf dieser Band. Lethem liebt Byrne und Band zu sehr, um sich so einer Verfallsgeschichte hinzugeben.

Johnny Marr wird 55: Fünf hörenswerte Gastauftritte

(31.10.2018)
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Oktober 2018 wird er 55 Jahre alt. Darum haben wir an dieser Stelle fünf hörenswerte Gastauftritte von Johnny Marr versammelt. Talking Heads – „Nothing But Flowers“ Während andere Gitarristen der Post-Punk-Ära Feedback-Lärm und Verzerrung verehrten, war Marrs Spiel immer deutlich versierter: Von der zweistimmigen Melodie, die fröhlich durch die zweite Smiths-Single „This Charming Man“ tanzt, bis zu dem von rechts nach links oszillierenden Stereo-Experimenten von „How Soon Is Now“. 1988, ein Jahr nach der Auflösung von The Smiths, zeigte er als Gastmusiker auf der Talking-Heads-Single „Nothing But Flowers“ eine weitere Facette: Hier steuerte er eine verwinkelte Melodie bei, die mehr nach den gut gelaunten Gitarrenfanfaren des ghanaischen Highlife klingt als nach dem depressiven Lärm Manchesters. // Talking Heads – „Nothing But Flowers“ Während andere Gitarristen der Post-Punk-Ära Feedback-Lärm und Verzerrung verehrten, war Marrs Spiel immer deutlich versierter: Von der zweistimmigen Melodie, die fröhlich durch die zweite Smiths-Single „This Charming Man“ tanzt, bis zu dem von rechts nach links oszillierenden Stereo-Experimenten von „How Soon Is Now“. 1988, ein Jahr nach der Auflösung von The Smiths, zeigte er als Gastmusiker auf der Talking-Heads-Single „Nothing But Flowers“ eine weitere Facette: Hier steuerte er eine verwinkelte Melodie bei, die mehr nach den gut gelaunten Gitarrenfanfaren des ghanaischen Highlife klingt als nach dem depressiven Lärm Manchesters. // Marr lässt mit seiner Gitarre die Sonne aufgehen – ein perfider Kontrapunkt zum gesellschaftskritischen Gesang von Talking-Heads-Frontmann David Byrne. Billy Bragg – „Greetings To The New Brunette“ Ein weiteres Element, dass The Smiths von ihren MitstreiterInnen abhob, war Marrs Tendenz, möglichst viele Gitarren übereinander zu schichten.

Zum 65. Geburtstag von Jerry Harrison

(21.02.2014)
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Jerry Harrison (2. v. r.) mit den Talking Heads (Foto: Palm Pictures) Milwaukee, Boston, Bermuda, und New York City - das waren Stationen, die Jerry Harrison zwischen 1967 und 1977 machte. In Milwaukee, Wisconsin wuchs Harrison auf. // Jerry Harrison widmete sich nach der Trennung wieder seinem Studium, doch nicht lang. Nachdem er 1976 die Talking Heads bei einem ihrer Konzerte kennenlernte, wurde er kurzerhand Keyboarder und Gitarrist der Band. Er ist schon auf ihrem Debüt "Talking Heads: 77" zu hören. Für die Talking Heads ging es schnell nach vorne. // Für die Talking Heads ging es schnell nach vorne. Ab ihrem zweiten Album "More Songs About Buildings And Food" arbeitete die Band mit Brian Eno als Produzenten zusammen - eine mehr als glückliche Fügung. // Ab ihrem zweiten Album "More Songs About Buildings And Food" arbeitete die Band mit Brian Eno als Produzenten zusammen - eine mehr als glückliche Fügung. Und nicht nur in der Rock- und Punkszene wurden die Talking Heads hochangesehen, sie hatten auch kommerziellen Erfolg. "Burning Down The House" landete 1983 in den Top 10 der Billboard Charts. // "Burning Down The House" landete 1983 in den Top 10 der Billboard Charts. Harrison blieb bis zur Auflösung 1991 bei den Talking Heads. Ohne Sänger David Byrne machten er und die verbleibenden zwei Mitglieder Tina Weymouth und Chris Frantz eine Weile als The Heads weiter. 1996 erschien ihr Album "No Talking, Just Head".

Black Midi – „Talking Heads“

(06.05.2019)
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Das Quartett gilt zur Zeit als meistgehypte Band Londons – und hört man das nervenzerfetzende Math-Rock-Ballett, dass sie in ihrer neuen Single „Talking Heads“ entfalten, versteht man schnell warum. Der Song beginnt mit nervöser Art-Rock-Tänzelei, nicht weit entfernt von der namensgebenden Band aus New York – mutiert aber binnen Sekunden in ein hyperaktives und doch irgendwie elegantes Post-Punk-Massaker. // Der Song beginnt mit nervöser Art-Rock-Tänzelei, nicht weit entfernt von der namensgebenden Band aus New York – mutiert aber binnen Sekunden in ein hyperaktives und doch irgendwie elegantes Post-Punk-Massaker. „Talking Heads“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Messer – „Der Mieter“ (Songpremiere)

(23.10.2019)
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Messer (Foto: Moritz Hagedorn) Ob The Clash oder The Slits, Public Image Ltd. oder Pere Ubu, Talking Heads oder Bad Brains: Unzählige englischsprachige Bands kontrastierten ihre kratzigen (Post-)Punk-Attacken mit den tiefgrabenden Basslines und nebligen Klangwolken des Dub. // Das (ehemals) Münsteraner Quartett veröffentlicht seit 2012 krautig-kaputten Post-Punk, doch 2019 scheint die Dub- und Reggae-Ära einzuläuten. Kürzlich erschien die „Anorak“-Doppelsingle, deren Titeltrack im slicken Talking-Heads-Gewand daherkam. Nun folgt die zweite Single „Der Mieter“, deren kriechender Bass-Groove und verhallt um den Beat herumtänzelnde Gitarren auch aus karibischen Soundsystems dröhnen könnten.

Brian Eno in sechs Songs

(15.05.2018)
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Bildender Künstler, Produzent, Musiker und Erfinder des Ambient: Brian Eno wird 70 Jahre alt (Foto: Shamil Tanna) Ob mit David Bowie, Talking Heads, U2 oder Grace Jones: Brian Enos Status als einer der wichtigsten Produzenten der letzten 50 Jahre ist unbestritten. // Ein wundervolles Klavierthema, gespielt vom deutschen Cluster-Gründer Hans-Joachim Roedelius, bildet die Grundlage für diese fragile Ballade, in der Eno in selten gehörter Verletzlichkeit einige seiner schönsten Textzeilen offenbart: „You talk to me as if from a distance / And I reply with impressions chosen from another time.“ Der Innovator: „Help Me Somebody“ (1981) Als Eno 1978 das zweite Talking-Heads-Album „More Songs About Buildings And Food“ produzierte, fand er im Frontmann David Byrne einen ebenbürtigen musikalischen Freigeist. Parallel zu den Arbeiten an der Talking-Heads-Platte „Remain In Light“ experimentierte das Duo mit von Fela Kuti inspiriertem Afrobeat, Bandmaschinen und im Radio aufgenommenen Sound-Schnipseln.

School Of Rock

David Byrne wird 60

(13.05.2012 / 18 Uhr)
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Der schottisch-amerikanische Musiker und Künstler David Byrne erforscht seit 35 Jahren die Neurosen der westlichen Gesellschaft und begegnet ihnen mit Ironie und afrikanischen Rhythmen. Als Sänger der Post-Punk Ikonen Talking Heads hat er den popkulturellen Bildungskanon einer ganzen Generation geprägt und sich anschließend um die Vermittlung insbesondere der brasilianischen Musik verdient gemacht. // Als Sänger der Post-Punk Ikonen Talking Heads hat er den popkulturellen Bildungskanon einer ganzen Generation geprägt und sich anschließend um die Vermittlung insbesondere der brasilianischen Musik verdient gemacht. Byrne hat seit der Auflösung der Talking Heads 1989 diverse Soloplatten veröffentlicht und arbeitet in NewYork als Künstler und konzeptueller Fotograf.

Was ist Musik

Die Steelfrage, III: Ich bin viele Ölfässer

(07.02.2010 / 20 Uhr)
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Und wenn man dann noch in Betracht zieht, dass sich Robert Mitchum von Steeldrums begleiten liess, um zu erklären, warum die Frauen von heute – überhaupt die Frauen zu allen Zeiten – smarter sind als die Männer, wenn man dann noch in Betracht zieht, dass Van Dyke Parks anhand der Steelband Music die Geschichte von Fluch und Segen der US-amerikanischen Interventionspolitik in der Karibik erzählt, wenn man dann noch in Betracht zieht, dass Taj Mahal steeldrumbegleitet die Black Panther-Aktivistin Angela Davis würdigt, wenn man dann noch in Betracht zieht, dass Kid Creole seine panamerikanische Dancefloor-als-Schmelztiegel-Vision in ein steeldrumgestütztes Calypsogefäss gießt, wenn man dann noch in Betracht zieht, dass auch die Talking Heads…okay, genug. Die Talking Heads sind übrigens die leiblichen Eltern von Vampire Weekend, das als Information für alle, die zu jung sind für Neger und Ölfässer.

David Byrne - „American Utopia“ (Rezension)

(08.03.2018)
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Die Zeile stammt aus „Nothing But Flowers“, einer der letzten Singles seiner alten, bahnbrechenden Band Talking Heads. Die menschliche Indifferenz gegenüber der Katastrophe beschäftigte den US-amerikanischen Art-Pop-Neurotiker bereits, als Ronald Reagan noch Präsident seines Landes war. // Bei dem bedrohlichen Art-Funk der Vorabsingle „Everybody‘s Coming To My House“ funktioniert das noch sehr gut, genau wie bei der euphorischen Electronica-Ballade „This Is That“. Auch „It‘s Not Dark Up Here“ überzeugt mit seinen Afrobeat-Allüren, die angenehm an Talking-Heads-Meisterwerke wie „Fear Of Music“ erinnern. Doch immer wieder ruinieren halbgare Ideen den Fluss dieses Albums: Der alberne Robo-Rock des Openers „I Dance Like This“ macht direkt zu Beginn der Platte Bauschmerzen, das aufgesetzt dramatische „I‘m Always Doin‘ The Right Thing“ ist kitschig und unausgegoren.

Afrobeat aus New York City – das neue Album von Antibalas

(21.08.2012)
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Mit seinen Konzerten beeinflusste er damals viele New Yorker Bands, allen voran David Byrne und die Talking Heads. Für deren Album “Remain In Light” von 1980 waren Fela Kutis New Yorker Afrobeat-Konzerte wichtige Inspiration. Anders als die Talking Heads, die sich damals der Musik Kutis bedienten, um etwas Neues zu schaffen, klingt der Afrobeat von Antibalas traditionell.

Neue Platten: Arthur's Landing - "Arthur's Landing"

(03.02.2011)
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Ernie Brooks, Steven Hall, Peter Zummo, als Gastmusiker bei Gigs kommen manchmal Größen wie Jerry Harrison von den Talking Heads hinzu. Was? Arthur's Landing ist ein Coveralbum. Songs aus der gesamten Schaffenszeit Russells. // Bei Songs wie "Your Motion Says" hingegen gelingt es weniger gut, Russells eigene Note zu erhalten, der Track verliert den Talking-Heads-Charakter zugunsten einer an Ariel Pink erinnernden Lässigkeit. So klingt "Arthur's Landing" eher erwachsen und weniger rau als die Originale.

Was ist Musik

100 Jahre Dada im Pop

(07.02.2016 / 19 Uhr)
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„Sein Titel `Stop Making Sense´ klingt ja wie das reinste Dada-Manifest.“ Lupenreiner Dada ist der erste Song auf «Fear of Music», dem mit Brian Eno produzierten Talking Heads-Album von 1979. «A bim beri glassala grandrid / E glassala tuffm I zimbra», singt Byrne, Hugo Balls Lautgedicht «Gadji beri bimba» von 1916. // Aber vielleicht ist das wieder eine von diesen „geschichtlichen Hauruck-Analogien, die immer herangezogen werden, wenn etwas Neues erklärt oder wegerklärt werden soll: Gab es da nicht eine britische Band, die sich Cabaret Voltaire nannte? Hatten die Talking Heads nicht…“ Der Mann, der sich gegen Hauruck-Analogien wendet, hat ein ganzes Buch über die Analogien und eben Nicht-Analogien von Dada und Punk geschrieben, quasi die Punk-Geschichte noch mal mit Dada (und Situationismus) im Gepäck rekapituliert.

Songs des Jahres 2019

(16.12.2019)
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Robyn) Little Simz – „Boss“ Angel Olsen – „Lark“ The Düsseldorf Düsterboys – „Wand“ Billy Woods, Kenny Segal – „Spongebob“ Billie Eilish – „Bury A Friend“ Markus Ortmanns (Knuspern) Black Midi – „Talking Heads“ FKA Twigs – „Cellophane“ Heinz Strunk – „Abgelaufen“ Hot Chip – „Hungry Child“ Little Simz – „Boss“ SSIO – „Testo E“ Nilüfer Yanya – „In Your Head“ Sault – „Don't Waste My Time“ Stereo Total – „Die Dachkatze“ Tinashe – „Die A Little Bit“ (feat.

The Velvet Underground – „The Velvet Underground“ (Rezension)

(13.03.2019)
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Doch selbst das rumpelnde „What Goes On“ lässt Platz für einen großen Refrain, untermalt mit strahlenden Orgel-Akkorden (die Talking Heads sich Jahre später für „Once In A Lifetime“ ausborgten). Die anderen schnelleren Songs des Albums fallen eher in Richtung Folk-Rock aus, wie das von schrammeligen Akustikgitarren angetriebene „I‘m Beginning To See The Light“ und das charmant schunkelnde „That‘s The Story Of My Life“.

Shopping – „The Official Body“ (Rezension)

(02.02.2018)
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Ask questions!“ In genau diesen Momenten wird der gute, alte tanzbare Post-Punk à la Gang of Four, Talking Heads, Delta 5 und Konsorten interessant: Wenn beim Tanzflächen-Gezappel der ein oder andere Textfetzen im Gehörgang hängen bleibt und nebenan im Hirn Denkprozesse über die herrschenden Umstände in der Welt anstößt.

Tickets für Viet Cong

(01.05.2015)
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Auf ihrem unbetitelten Debüt (auf Jagjaguwar) knüpfen Viet Cong an den düsteren Sound ihrer Vorgängerband an und ergänzen diesen mit frühen Wave- und Post-Punk-Referenzen à la Wire, Killing Joke und Talking Heads. Nicht nur die minimalistische Ästhetik, sondern auch die Produktion der Platte erinnert stark an die ausgehenden 1970er-Jahre.

Lärm der Woche: Von Jubiläen und wie Adele die Welt rettet

(06.10.2012)
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Ganz viele Jubiläen gab es diese Woche: Am Montag feierte die CD ihren 30. Geburtstag, am Mittwoch jährte sich der Release vom Talking Heads-Debütalbum "77" zum 35. Mal und The Smiths hatten am Donnerstag ihr 30. Bühnenjubiläum.

25.01.-31.01.

(25.01.2010)
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Dynamische und rhythmische Songs, die aber zugleich auch sehr orchestral gestaltet sind - kein Wunder, dass die Band mit den Talking Heads und Folkbands der 70er in Verbindung gebracht wird. Dazu trägt auch der Gesang bei, der in guter West-Coast Manier auch schon mal mehrstimmig sein darf - gesungen oder geschrien.

Field Music kündigen neues Album an

(18.09.2019)
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Einen ersten Vorboten gibt es bereits zu hören: „Only In A Man‘s World“. Auf dem Song schunkeln Talking Heads mit Prince und David Bowie freut sich, ihnen dabei zuzusehen. Hört und seht Euch „Only In A Man‘s World“ hier an:

John Moods tanzt zwischen Stevie Wonder und Talking Heads

(29.06.2019)
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Mit seinen funky Clavinet-Sounds erinnert der Song direkt an Stevie Wonder, während der Beat mit dem stoischen Groove der frühen Talking Heads voranschreitet. Der Gesang ist jedoch purer Jarzyna, mit seltsamen Harmonien, tiefen Mönchschören – und seiner eigenen Stimme als verschmitztem Anker.

Chicks On Speed – „Wordy Rappinghood“

(12.11.2018)
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Ihr zweites Album von 2003 hatte eigentlich einen anderen Ansatz und bestand fast ausschließlich aus elektronischem Eigenmaterial. Die einzige Ausnahme auf „99 Cents“ ist „Wordy Rappinghood“, ein Cover der Talking-Heads-Geschwisterband Tom Tom Club. Für ihre Version luden Chicks On Speed eine beeindruckende Menge an Gast-Sängerinnen ein: Neben Tom-Tom-Club-Mitglied Tina Weymouth, NDW-Urgestein Inga Humpe und der französischen Electro-Künstlerin Miss Kittin gehörten auch Le Tigre zum Line-up – deren Sängerin Kathleen Hanna heute 50 Jahre alt wird.

Lewsberg – „The Smile“ (Songpremiere)

(18.10.2018)
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Während der Großteil dieser Gruppen sich auf den verhallt melancholischen Sound der 80er-Jahre à la Joy Division und The Cure bezieht, haben die Newcomer Lewsberg sich glücklicherweise auf einen vergleichsweise unverbrauchten Zeitraum konzentriert: Die Songs des niederländischen Quartetts klingen, als wäre man direkt ins vollgerauchte CBGB in den späten 70er-Jahren gestolpert, die Zeit, als Bands wie Television oder Talking Heads den engen Rahmen des Punk-Rock sprengten. So verhält es sich auch mit „The Smile“, der Single, die heute im neuen Gewand Premiere bei ByteFM feiert.

Tickets für We Have Band

(28.08.2012)
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Photo by Leo Cackett Halb Hot Chip, halb Talking Heads: Bei We Have Band treffen tanzbare Beats auf zackigen Post-Punk. ByteFM präsentiert die Tour des Trios aus Manchester und verlost für jedes Konzert 2×2 Karten.

ByteFM Halbjahrescharts 2011

(01.07.2011)
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Matthias Schönebäumer (Black Box Disco) Alben (ohne Reihenfolge) John Tejada / Parabols Robag Wruhme / Wuppdeckmischmampflow Robag Wruhme / Thora Vukk Diverse - Pop Ambient 2011 Isolée / Well Spent Youth David Bowie / Station To Station - Reissue Joy Division / Heart & Soul - Boxset Diverse / Deutsche Elektronische Musik 1972 - 1983 Talking Heads / Speaking In Tongues Diverse / Disco Discharge: Euro Disco. Tom Theunissen (Unter Geiern) Songs 1.

03.08.: Der Konsens

(03.08.2010)
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Wie gestern schon im Warp Newsletter zu lesen war, wrid Brian Eno "the man who gave Roxy Music their sizzle, Talking Heads their zing and Coldplay their hipster cachet" sein neues Album auf eben jenem britischen Label veröffentlichen.

19.04.-25.04.

(19.04.2010)
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We Have Band – "WHB" VÖ: 23.04.2010 Web: myspace Label: naive Kaufen: Sie haben die Band, wir den Spaß: Thomas, Dede und Darren werden mit ihrem Debüt in diesem Jahr sicher für volle Tanzflächen und durchgeschwitzte T-Shirts sorgen. Mit sehr an Talking Heads erinnernden Elektropop stehen die Chancen für die Wahl des besten Newcomers für die Drei aus London ebenfalls nicht schlecht.

Play By Play

Ein utopisches Ende

(25.07.2020 / 12 Uhr)
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Die letzte Ausgabe von Play by Play begibt sich auf die Suche nach einer besseren Welt in der Popmusik: Von Schlaraffenland und Weltfrieden, Paradies und wahrer Liebe - Utopien mal visionär, mal naiv, mal ins Gegenteil kehrend, in die Dystopie – u.a. mit Ja, Panik, Goldfrapp, Nas und Lauryn Hill, Talking Heads, Randy Newman, Austra, Nina Simone und San Ra.

ByteFM Magazin

Martin Hjorth Frederiksen (Roskilde Festival) zu Gast

(08.04.2019 / 15 Uhr)
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Die Liste der Legenden, die bereits auf dem Roskilde Festival gespielt haben ist lang und eigentlich kaum zu glauben. The Kinks, David Bowie, Velvet Underground, Talking Heads, The Rolling Stones, Sonic Youth, um nur einige Namen zu nennen. Seit 1971 findet das Musikfestival südlich von Roskilde, Dänemark statt und hat sich seitdem von einem zweitägigen hippieesken Freigeister-Treffpunkt mit einer einzigen Bühne zu einer viertägigen Massenveranstaltung mit bis zu 115.000 BesucherInnen und einem vielfältigen Programm aus Konzerten, Theater, Performance und viel mehr entwickelt.

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