Mit „Somewhere“ teast Black Marble ein neues Album

Pressebild von Black Marble, dessen Song „Somewhere“ heute unser Track des Tages ist.

Chris Stewart macht Synth-Pop unter dem Namen Black Marble

Unser Track des Tages „Somewhere“ von Black Marble klingt einerseits unterkühlt, wärmt aber andererseits das Synth-Pop-Herz. Ursprünglich wurde der Act vor knapp zehn Jahren in New York als Duo gegründet. Doch vor fünf Jahren zog der Produzent und Sänger Chris Stewart an die US-amerikanische Westküste und führt seitdem Black Marble alleine weiter. Die Musik, die er seitdem herausgebracht hat, als von kalifornischer Sonne durchflutet zu bezeichnen, ginge vielleicht etwas weit. Aber seitdem Stewarts Mitmusiker Ty Kube im Jahr 2016 nach dem zweiten Album „It’s Immaterial“ die Band verließ, klingt Black Marble deutlich weniger düster. Wenn man Referenzbands bemühen möchte: weniger düstere The Cure, mehr fröhliche The Cure. Weniger Joy Division, mehr New Order.

Aber Chris Stewart singt weder wie Robert Smith noch wie Bernard Sumner. Eigentlich ist seine Stimme noch nicht einmal sonderlich markant, was er aber in den Dienst der Atmosphäre seiner Songs stellt. Denn mit ihr stellt er das Gleichgewicht her, die für die Westküstenphase von Black Marble charakteristisch ist. Denn die Musik lebt gerade von der Spannung zwischen Melodie und Ausdruckslosigkeit. In unserem Track des Tages klingt die Musik wie schon bei Stewarts 2019er Sommerhit „One Eye Open“ sehr poppig, beinahe schon hymnisch. Während die monotone Gesangsperformance das Stück erdet und vor der Überdrehtheit bewahrt, verhindern die harmonischen Synthies ein Abdriften in düstere Goth-Klischees.

Das Album „Fast Idol“ von Black Marble erscheint am 22. Oktober 2021 auf dem Label Sacred Bones Records. Der vorab davon als Single ausgekoppelte Song „Somewhere“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

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