Joy Division

Joy Division Bild: Joy Division

Joy Division war eine britische Post-Punk-Band aus Manchester, England, die trotz der Tatsache, dass sie lediglich von 1976 bis 1980 existierte, zu den einflussreichsten Gruppen im Bereich des Post-Punk zählt. Ihre Mitglieder waren Ian Curtis (Gesang), Bernard Sumner (Gitarre, Keyboard), Peter Hook (Bass) und Stephen Morris (Schlagzeug).

Joy Division wurde gegründet, nachdem die Kindheitsfreunde Sumner und Hook ein Konzert der Sex Pistols besucht hatten. Inspiriert von der radikalen Performance der frühen Punk-Band kaufte sich Peter Hook am nächsten Tag einen Bass. Als Sänger wurde Ian Curtis – ein Bekannter der Musiker – akquiriert. Die Band, die anfänglich unter dem Namen Warsaw performte, benannte sich 1978 in Joy Division um. Ihren Durchbruch hatte sie mit ihrem ersten, mittlerweile ikonischen Album „Unknown Pleasures“ im Jahr 1979. Der Sound darauf, der zwar von Punk inspiriert war aber deutlich düsterer und schleppender daherkam, gilt bis heute als unverwechselbar und inspirierte zahlreiche Musiker*innen der Post-Punk-, Dark-Wave- und Synth-Pop-Genres. Joy Division fanden am 18. Mai 1980 mit dem Suizid von Sänger Ian Curtis ein trauriges Ende. Der zu dem Zeitpunkt 23-jährige Musiker hatte an starken Depressionen, Epilepsie und seiner in die Brüche gehenden Ehe gelitten.

Nach dem Release von Joy Divisions zweitem Album „Closer“ im Jahr 1980 gründeten die verbliebenen Bandmitglieder mit New Order eine der einflussreichsten Kombos der 80er-Jahre. „Control“, ein biographischer Film über Ian Curtis, feierte 2007 in Cannes Premiere.

 



Joy Division im Programm von ByteFM:

„She's Lost Control“ – sieben hörenswerte Joy-Division-Cover

(23.05.2020)
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Veröffentlichten Joy-Division-Cover: Grace Jones, Die Nerven, Mark Lanegan (Foto l.: By Bruce Baker, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons, dieses Bild wurde digital nachbearbeitet) Das musikalische Erfolgsrezept von Joy Division ist eigentlich ein sehr einfaches: Die stoischen Maschinendrums von Stephen Morris. // .: By Bruce Baker, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons, dieses Bild wurde digital nachbearbeitet) Das musikalische Erfolgsrezept von Joy Division ist eigentlich ein sehr einfaches: Die stoischen Maschinendrums von Stephen Morris. Die angezerrten Bass-Melodien von Peter Hook. Die schlichten, repetitiven Gitarren-Figuren von Bernard Sumner. // Rein theoretisch sollte sich diese Formel leicht reproduzieren lassen – wie das seit den frühen Nullerjahren andauernde und wahrscheinlich niemals endende Post-Punk-Revival demonstriert. Einen Joy-Division-Song zu covern, ist jedoch eine ganz andere Nummer. Mit Ian Curtis, dessen Todestag sich diese Woche zum 40. // Wer sich direkt in die Fußstapfen des Briten begeben möchte, muss sich einiges trauen. Dennoch probierten sich unzählige Acts an der hohen Kunst des Joy-Division-Covers, von Zeitgenossen wie The Cure über Blockbuster-Indie-Pop-Bands wie The Killers bis zu Underground-Weirdos wie Carissa‘s Wierd. // Einige von ihnen triumphierten, entweder mit Verneigungen in Form von respektvollen Kopien oder mit seltsamen Neuerfindungen, die den unsterblichen Originalen neues Leben einhauchten. Das hier sind sieben hörenswerte Joy-Division-Cover. Mark Lanegan & Cold Cave – „Isolation“ Grunge-Legende und Ex-Screaming-Trees-Sänger Mark Lanegan verbrachte die letzten Wochen auf Twitter mit gleichermaßen unterhaltsamem wie respektlosem Shittalk gegen Liam Gallagher.

30. Todestag von Ian Curtis

(18.05.2010)
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Der Sänger der einflussreichen Post-Punk Band Joy Division ist heute vor 30 Jahren gestorben. Er wurde nur 23 Jahre alt. Bis zum Tod von Ian Curtis war Joy Division eine der vielversprechendsten britischen Post-Punk-Bands. // Während die verbleibenden Mitglieder großen Erfolg mit der Gruppe New Order hatten, wuchs Joy Division zur Legende. War die Band zu Lebzeiten nur in Großbritannien erfolgreich, erlangte Joy Division nach dem Tod von Ian Curtis weltweite Bekanntheit und prägte Größen wie The Cure oder The Smiths. // Während dieser Zeit zeigten sich schon erste Anzeichen seiner Epilepsie, die Curtis aber als Folgen seines Drogenmissbrauchs einschätzte. Nach einem epileptischen Anfall während eines Joy Division-Konzertes wurde die Krankheit dann ärztlich diagnostiziert. Curtis bekam daraufhin starke Medikamente, welche als Nebenwirkung seine heftigen Stimmungsschwankungen und Depressionen intensivierten, die sich auch in den depressiven und düsteren Texten der Band widerspiegeln. // Curtis bekam daraufhin starke Medikamente, welche als Nebenwirkung seine heftigen Stimmungsschwankungen und Depressionen intensivierten, die sich auch in den depressiven und düsteren Texten der Band widerspiegeln. Mit der zunehmenden Popularität von Joy Division nahm Curtis’ Drogenkonsum wieder zu. Er distanzierte sich zunehmend von seiner Frau und seiner kleinen Tochter. // Nachdem er sich den Werner-Herzog-Film "Stroszek" angesehen und die Iggy-Pop-Platte "The Idiot" angehört hatte, erhängte er sich in der Küche seines Hauses in Manchester-Macclesfield. Im Rückblick sagte Bernard Sumner, Gitarrist von Joy Division: „Ich glaube wirklich, dass es die Tabletten waren, die ihn umbrachten. Wirklich. Ich weiß es.“ Mehr hört Ihr heute im ByteFM Magazin mit Dirk Schneider ab 15 Uhr, live aus dem Studio ByteFM / Ruhr.

Presseschau 08.03.: Overjoyed!

(08.03.2011)
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Es gibt gute Nachrichten für alle Fans von Joy Division: Peter Hook plant das Joy Division Album „Closer“ von 1980 live zu performen, wie der NME berichtet. Der Mitbegründer und Bassist der britischen Post-Punk Band Joy Division wird am 18. // Mai 2011 mit seiner Band, Peter Hook's The Light, alle Songs des Albums in Manchester vor Publikum spielen. Nicht genug! Auch das Debütalbum von Joy Division 'Unknown Pleasures' wird Peter Hook mit seiner Band in London und Edinburgh in diesem April auf die Bühne bringen. // Auch das Debütalbum von Joy Division 'Unknown Pleasures' wird Peter Hook mit seiner Band in London und Edinburgh in diesem April auf die Bühne bringen. Als zusätzliches Bonbon wird es eine EP mit vier Coverversionen von Joy Division Songs geben, die Anfang Mai in die Plattenläden kommt. Bei all diesen freudigen Ereignissen kommt Klaus Walter heute im ByteFM Magazin nicht um umhin, sich mit dem Thema "Joy Devision" auseinanderzusetzen.

New Orders Reggae-Tribut an Ian Curtis: „Turn The Heater On“

(18.05.2020)
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New Order Reggae-Tribut: „Turn The Heater On“ von Keith Hudson soll Ian Curtis' liebster Reggae-Tune gewesen sein. Als solchen erinnerten ihn zumindest seine ehemaligen Joy-Division-Bandkollegen zwei Jahre nach Curtis' Suizid heute vor 40 Jahren am 18. Mai 1980. Nach dem Tod ihres Sängers hatten Bernard Sumner, Peter Hook und Stephen Morris die Band in New Order umbenannt und als Gitarristin und Keyboarderin Gillian Gilbert in die Gruppe geholt. 1982 lud Radio-DJ John Peel sie zu einer seiner Peel-Sessions ein, in deren Rahmen die Gruppe sich eines jamaikanischen Songs erinnerte, der einen besonderen Platz in Curtis Herzen hatte: „Turn The Heater On“. // Ein Reggae-Tribut an Ian Curtis ist nicht so abwegig, wie es sich lesen mag. Denn zu den wichtigsten Einflüssen von Joy Division gehörten neben Rock und Proto-Punk auch Northern Soul, Reggae und Dub. Das mag auch mit dem spezifischen Sound der Stadt Manchester zu tun haben. // Mai 2020 im Rahmen der ByteFM Themenwoche zu Ian Curtis & Joy Division wiederholt. Heute Abend ab 18 Uhr geht Karsten Frehe unter dem Titel Jah Division in der Sendung Forward The Bass auf die Verbindung von Joy Division und Reggae ein. Mitglieder in unserem Förderverein „Freunde von ByteFM“ können alle Sendungen nach der Ausstrahlung im Sendungsarchiv nachhören. 1982 haben New Order „Turn The Heater On“ im Rahmen einer Peel-Session aufgenommen.

Joy Division – „Unknown Pleasures“ wird 40 Jahre alt

(15.06.2019)
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Joy Division – „Unknown Pleasures“ (1979) „Unknown Pleasures“, die Debüt-LP von Joy Division, ist mehr als nur ein Album. Mehr als nur die zehn Songs, die die Band aus Manchester vor 40 Jahren auf Schallplatte verewigte. // Tragische Perfektion Ein Grund für diesen fast schon mythischen Status ist das nahezu perfekte Narrativ dieser Band: Ein Haufen junger Grünschnäbel findet sich bei einem Sex-Pistols-Konzert zusammen. Erst sollte ihre Band Warsaw heißen, später änderte sich der Name zu Joy Division – ein Spitzname für deutsche Wehrmachtsbordelle im zweiten Weltkrieg. 1978 erschien die ungeschliffene Debüt-EP „An Ideal For A Living“, nur ein Jahr später folgte das Debütalbum – und mit ihm der Durchbruch. // Geplagt von gesundheitlichen Problemen – in Curtis‘ Fall waren es epileptische Anfälle und Depression. Ein Jahr nach „Unknown Pleasures“ nahmen Joy Division den Nachfolger „Closer“ auf, dessen Titel beunruhigend prophetisch war: Zwei Monate vor Veröffentlichung nahm sich Curtis im Alter von nur 23 Jahren das Leben.

Joy-Division-Themenwoche: Wir verlosen LPs, CDs und Bücher

(17.05.2020)
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Anlässlich unserer ByteFM Themenwoche verlosen wir zahlreiche Tonträger und Bücher Joy Division nehmen bis heute einen bedeutenden Platz in der Geschichte der Pop-Musik ein – obwohl sie nur zwei Alben veröffentlicht haben. // Im Rahmen unserer ByteFM Themenwoche zu Ian Curtis und Joy Division verlosen wir eine Reihe von Tonträgern und Büchern zum Thema, an denen langjährige Fans ebenso ihre Freude haben werden wie Joy-Division-Einsteiger*innen. Klassiker auf transparentem Vinyl & eine Oral History Im Einzelnen verlosen wir zehn Exemplare der Jubiläumsausgabe der Joy-Division-LP „Closer“. // Klassiker auf transparentem Vinyl & eine Oral History Im Einzelnen verlosen wir zehn Exemplare der Jubiläumsausgabe der Joy-Division-LP „Closer“. Diese erscheint am 17. Juli auf transparentem Vinyl bei Warner. Dazu außerdem jeweils fünf Exemplare des Albums „Unknown Pleasures“ auf Vinyl und auf CD. // Als besonderes Highlight gibt es außerdem ein handsigniertes und mit Widmung versehenes Exemplar des Buchs „Fotoreportage23 - In Search Of Ian Curtis“ von Katja Ruge zu gewinnen. Für ihren Fotoband spürte die Hamburger Fotografin dem Leben und Mythos des Joy-Division-Sängers nach. Wie nur wenige Außenstehende bekam sie dabei einen tiefen Einblick in die Welt des Ian Curtis und lernte zahlreiche Menschen aus dessen engstem Umfeld kennen. // Mai 2020 unter diesem Beitrag einen Kommentar mit Eurem Gewinnwunsch und erzählt uns, was Ihr mit Joy Division verbindet. Die Gewinner*innen werden von uns per E-Mail benachrichtigt.

ByteFM Themenwoche: Ian Curtis & Joy Division

(12.05.2020)
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Joy Division Vor 40 Jahren, am 18. Mai 1980, endete die Geschichte von Joy Division bereits kurz nachdem sie begonnen hatte – mit dem Selbstmord ihres Sängers Ian Curtis. Von 1976 bis 1980 spielte die Band erst als Warsaw, dann als Joy Division zahlreiche Live-Shows und nahm zwei Alben auf. // Von 1976 bis 1980 spielte die Band erst als Warsaw, dann als Joy Division zahlreiche Live-Shows und nahm zwei Alben auf. Ob das Cover ihres Debüts „Unknown Pleasures“ oder ihr düster-enigmatischer Sound – an kaum einer Ästhetik orientieren sich noch vier Jahrzehnte später so viele neue Künstlerinnen und Künstler und kaum eine Band klingt heute noch so aktuell und modern. // Ob das Cover ihres Debüts „Unknown Pleasures“ oder ihr düster-enigmatischer Sound – an kaum einer Ästhetik orientieren sich noch vier Jahrzehnte später so viele neue Künstlerinnen und Künstler und kaum eine Band klingt heute noch so aktuell und modern. Den Spuren von Joy Division widmen wir uns bei ByteFM in einer Themenwoche: Vom 18. bis 24. Mai geht es bei ByteFM in über 20 Themensendungen um den Sänger und seine Band. // Wir erfahren, wie der Kult um die Band entstand; wie Produzent Martin Hannett ihren Sound prägte und wie Joy Division diesen fanden (nämlich angeblich schrecklich). Wir hören, wie die Punk-Szene vor der Gründung von Joy Division in ihrer Geburtsstadt Manchester klang; wer neben der Band Ende der 70er beim Label Factory Records unter Vertrag stand; was es heute in Manchester zu hören gibt und wie die Musik von Joy Division 400 Prozent langsamer abgespielt als düsterer Ambient klingt. // Wir hören, wie die Punk-Szene vor der Gründung von Joy Division in ihrer Geburtsstadt Manchester klang; wer neben der Band Ende der 70er beim Label Factory Records unter Vertrag stand; was es heute in Manchester zu hören gibt und wie die Musik von Joy Division 400 Prozent langsamer abgespielt als düsterer Ambient klingt. Außerdem sprechen wir unter anderem mit den internationalen Joy-Division-Expert*innen Dr. Jennifer Otter Bickerdike, Katja Ruge und Jon Savage im Interview.

Zum 20. Todestag von Martin "Zero" Hannett

(18.04.2011)
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Clarkes Salford-Akzent wurde durch Drum Machines, Synthesizer und Hannetts eigenem Bass-Spiel komplementiert. Legendär war Hannett für seine bahnbrechende Arbeit mit der Post-Punk-Band Joy Division. Er nutzte ihren rohen Sound und versetzte diesen mit Synthesizern. Das Ergebnis klingt spärlich, gespenstisch und weiträumig und macht Joy Divisions musikalisches Werk unverkennbar. // Beschrieben wird Martin Hannett als sehr eigenwillige, unberechenbare Person, jemand, der so lange an einem Musikstück bastelte, bis sie seinen Vorstellungen entsprach. Mythen besagen, dass er Joy Division-Schlagzeuger Stephen Morris samt Schlagzeug bei der Produktion von Songs wie "Digital" und "Atmosphere" auf das Dach der Cargo Recording Studios in Rochdale befördert haben soll, um dadurch seinen gewünschten Sound zu erzielen. // "He was, like, from another planet. He was just this really weird hippy who never talked any sense at all", so Joy Division-Mitglied Peter Hook in einem Interview mit dem NME. Für seine verrückten Aktionen und hohen Ansprüche musste Hannett jedoch auch einstecken: In dem Track "Nazi Punks Fuck Off! // " der Dead Kennedys beleidigt Frontman Jello Biafra Hannett mit den Zeilen "This is 'Fuck Off', overproduced by Martin Hannett, take four." Nach dem Freitod von Joy Division-Frontman Ian Curtis 1980 wurde es ruhiger um Hannett. Zudem kam es zu Konflikten mit Factory Labelchef Tony Wilson.

ByteFM Container

Das neue Buch von Jon Savage mit Henning Tudor-Kasbohm

(02.05.2020 / 12 Uhr)
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Als Sänger und Songschreiber der Postpunk-Band Joy Division prägte er die Musiklandschaft und sein Einfluss ist noch immer spürbar. Erst nach Curtis‘ Suizid wurden Joy Division einer großen Öffentlichkeit bekannt. // Unter anderem kommen Curtis‘ Witwe Deborah, Musiker*innen von Bands wie Buzzcocks und die heute bei New Order spielenden Joy-Division-Mitglieder zu Wort. ByteFM Moderator Henning Tudor-Kasbohm hat mit Jon Savage über das Buch, Joy Division und natürlich über Ian Curtis gesprochen. Bild: Joy Division auf dem Cover von Jon Savages Buch „Sengendes Licht, die Sonne und alles andere“

Was ist Musik

Too much on my mind – zum Tod von Mark Fisher

(22.01.2017 / 19 Uhr)
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In einem großartigen Essay über Joy Division begreift er deren stilisierte Negativität als Vorhersehung eines depressiven Jetzt. Wie Ian Curtis, der Sänger von Joy Division, war auch Mark ein Kind der britischen Arbeiterklasse, der dank des britischen Sozialstaats viel Zeit zum wilden Lesen hatte. // Dieses Buch ist ein Versuch, solchen Spuren nachzugehen.“ (Mark Fisher„Gespenster meines Lebens – Depression, Hauntologie und die verlorene Zukunft“, aus dem Englischen von Thomas Atzert, Edition Tiamat) Dabei schlägt Fisher mühelos in wenigen Zeilen den Bogen von Kanye West über Britney Spears zu Suicide (die Band, nicht der Suizid). Der Suizid von Ian Curtis kommt vor im brillianten Kapitel über Joy Division. Simon Reynolds: My first encounter with Mark was actually unawares – I wrote a piece for Melody Maker about a group he was in called D-Generation, in which many of the ideas and themes that would obsess him in his later writing were rehearsed. // Then you'd be rewarded, when just under the document you were meant to be working on, you could bring out something like his essay on Joy Division, his account of Fleetwood Mac via John Le Carre, and later, his astonishing series on The Fall.

Freispiel

25 Jahre Blue Monday

(07.03.2008 / 18 Uhr)
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I don´t like Mondays – die meistverkaufte Maxi ever und ihre Geschichten Plötzlich lieben alle Joy Division. Wegen Anton Corbijns Film „Control“. Dem U2-Hoffotografen und Jungregisseur ist es gelungen, den armen Ian Curtis für immer mit Hitlers Sekretärin zu verbandeln. // Kein Wunder, dass er sich aufgehängt hat. Zu Lebzeiten von Ian Curtis kursieren in der BRD vielleicht 500 Platten von Joy Division. Nach seinem Selbstmord im Mai 1980 wird die Band groß – in England. Dort geht „Love will tear us apart“ in die Top Ten. // Im Juni ist London zugepflastert mit Plakaten von zwei Plattenhüllen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Dexy´s Midnight Runners „Searching for the young soul rebels“ in glühendem Rot und Grün, „Hey, Gib´ mir die Welt“, sagt das Cover mit dem Dickens´schen Soul-Rebellen. Und „Closer“, der Schwanengesang von Joy Division: Ein Grabstein in mattweiß, darauf ein Foto von Pierre Wolf mit einem aufgebahrten Toten. Death sells, das wußte Peter Saville, der Hausdesigner von Factory Records. // Death sells, das wußte Peter Saville, der Hausdesigner von Factory Records. In Deutschland interessieren sich fortan vor allem Gothics für Joy Division. Dass dieselbe Band – minus Ian Curtis - keine drei Jahre später die erfolgreichste Maxi-Single der Popgeschichte veröffentlichen sollte, das ist im Sommer 1980 so wahrscheinlich wie Energie Cottbus in der Champions League. // . – der Nachfolgeband der Sex Pistols – partout nur lesen können als: „Death to Disco“. Überhaupt Sex Pistols und Joy Division: Beide Bands leben kurz und intensiv, bevor sie implodieren. Beider Ruhm verdankt sich auch dem frühen Tod eines Bandmitglieds.

New Order – Konzert und Ausstellung in Berlin als Rückblick auf eine beeindruckende Band

(22.06.2012)
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Zuvor waren die Bandmitglieder 13 Jahre lang die Helden des New Wave, Synth-Pop und Inspiratoren späterer elektronischer Dance-Musik gewesen. Doch eigentlich begann alles schon etwas früher: und zwar mit Joy Division, auch schon New Wave, heute ebenfalls legendär. Joy Division waren Frontsänger und Gitarrist Ian Curtis, Peter Hook am Bass, Schlagzeuger Stephen Morris, sowie Keyboarder und Gitarrist Bernard Sumner. // Dort zu sehen sind Plattencover von New Order, allesamt designt von Peter Saville. Er ist seit der Gründung von Joy Division für das Artwork beider Bands verantwortlich. Besonders auch dank des Londoner Labels Factory Records hat er einen guten Platz für seine minimalistischen, pop-artigen, oft grafischen Arbeiten gefunden. // So wurde es auch im Vorhinein versprochen, ein "Best-of" war angekündigt, und "zum Leben erweckte" Joy-Division-Klassiker. Der Beginn des Konzerts war so pünktlich wie selten in der Popgeschichte, vier Minuten nach halb Neun geht die Band mit den Worten "Guess who we are" und dem instrumentalen Ian-Curtis-Gedenksong "Elegia" auf die Bühne. // Und wir kennen sie - "Blue Monday", "Bizzare Love Triangle", "True Faith", bei Joy-Division-Kompositionen wird extra laut gejubelt, als stünde die Originalbesetzung auf der Bühne. Die Zugabe endet nach einem knapp 90-minütigen Konzert mit "Love Will Tear Us Apart" - nichts anderes wurde erwartet.

Neue Platten: John Maus - "A Collection of Rarities and Previously Unreleased Material"

(21.07.2012)
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Obwohl "nicht zusammenpassen" eine Wortkonstruktion ist, die es in Maus' Universum nicht zu geben scheint - in seinen musikalischen Werken verbindet er ganz schamlos und ohne den leisesten Anflug von schlechtem Gewissen verpönten Schmalz-Pop à la Modern Talking mit hippen Klängen, die in Richtung Suicide oder Joy Division verweisen. Um Todd Haynes zu bemühen: "There he lay: poet, prophet, outlaw, fake, star of electricity". // Zwar lassen sich in den Stücken sehr deutlich die musikalischen und philosophischen Stileinflüsse heraushören. Wenn man aber den Versuch aufgibt, herauszufinden, an welche Stelle aus welchem Joy-Division-Song einen die Millisekunde Maus gerade erinnert, tritt eines ganz deutlich aus Klang und Text hervor: der individuelle Künstler John Maus.

Presseschau 30.08.: Frauenprobleme & alte Männer

(30.08.2011)
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Lange ist es auch her, dass Bernard Sumner mit dem Ende von Joy Division als Sänger und Gitarrist von New Order den Pop revolutionierte. Zum Release von "Total: From Joy Division to New Order" der ersten Greatest-Hits-Compilation, auf der Stücke beider Bands enthalten sind, sprach Martin Hossbach für die Frankfurter Rundschau mit Sumner.

Presseschau 20.05.: Das Leben auf Tour

(20.05.2011)
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In unserer gestrigen Presseschau haben wir ja bereits den Todestag von Joy-Division-Sänger Ian Curtis angesprochen. Heute wird auf Spiegel Online ein neuer Bildband über Joy Division behandelt. Die Bilder stammen von Kevin Cummins, der wie die Band aus dem nordenglischen Manchester-Umfeld kommt.

Presseschau 19.05.: Vorfreude auf Bon Iver

(19.05.2011)
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., hat sich der Todestag von Ian Curtis bereits zum 31. Mal gejährt. Der NME widmet dem legendären Joy-Division-Frontman aus diesem Anlass eine Fotoserie. Außerdem ist auf der NME-Website eine Zusammenstellung verschiedener Kommentare von Fans, die Curtis Tribut zollen, zu finden. // Außerdem ist auf der NME-Website eine Zusammenstellung verschiedener Kommentare von Fans, die Curtis Tribut zollen, zu finden. Dort kann man sich auch ein Video-Interview mit Peter Hook ansehen, dem Bassisten von Joy Division, der seit Curtis' Tod New-Order-Bassist ist. Am kommenden Wochenende findet in Leipzig die Pop Up statt.

18.05.: Die Hölle auf Erden

(18.05.2010)
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Wenn Ihr diese Orte persönlich besuchen möchtet, weiß der Guardian, wie das am besten möglich ist: Diesen Sommer werden in Manchester "Joy Division walking tours" angeboten. Und wenn man gerade dabei ist, in England auf den Spuren einflussreicher Musiker zu wandeln, kann man auch noch einen Abstecher nach London machen. // Todestages auch eine Ausstellung befinden wird. Der Rubintodestag wäre das dann wohl. Im selben Jahr, als Joy Division ihren ersten Auftritt hatten, wurde in den Niederlanden ein Lied komponiert, das es in 16 Ländern auf Platz 1 schaffte, sich bis heute insgesamt 25 Millionen mal verkauft hat und für das sein Komponist 1983 den mexikanischen Staatspreis für den Künstler des Jahres bekam.

Was ist Musik

Wenn man Euch die Gespenster zeigt

(26.04.2015 / 19 Uhr)
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Der Suizid von Ian Curtis kommt vor im brillianten Kapitel über Joy Division, in dem Fisher sich mitunter an der eigenen Formulierungskunst berauscht. „Joy Division folgen Schopenhauer durch den Schleier der Maya, verlassen Burroughs’ Garten der Lüste und unternehmen es, die furchterregende Maschinerie zu mustern, die die Welt als Erscheinung immer wieder hervorbringt. // Nur das, was der Depressive, der Mystiker immer schon sieht: das obszöne, spukhafte Zucken des Willens im Bestreben, die Illusion zu wahren, dieses eine Objekt, auf das er JETZT fixiert ist, werde sein Verlangen befriedigen, während alle anderen bislang versagten. Joy Division durchschauen all diese Listen der Reproduktion, in einer archaisch anmutenden Weisheit (»Ian klang alt, als hätte er schon in jungen Jahren ein ganzes Leben hinter sich«, schreibt Deborah Curtis), einer Weisheit, die auf eine Zeit vor der Entwicklung der Mammalia, der Vielzeller, organischen Lebens überhaupt zurückzugehen scheint. // Die Erkenntnis stoppt Ian Curtis’ Angst; »Insight« zeigt die beruhigende Verzweiflung, die den Willen bezwingt, mehr zu wollen. Joy Division betrachten das Leben, wie Poe in »The Conqueror Worm« (dt. »Der Sieger Wurm«) oder auch Thomas Ligotti es sehen: als einen Automaten, der Marionetten tanzen lässt – »In sich selbst stets zurück läuft die Zirkelbahn und der Irrsinnsreih’n« –, eine ultradeterminierte Kette von Ereignissen, die mit unerbittlicher Zwangsläufigkeit eintreten.

Schliemanns Soundbox

Pre-known Pleasures: Punk in Manchester

(17.05.2020 / 17 Uhr)
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Halbwegs verbrieft anwesend aber waren Bernard Sumner und Peter Hook – die nicht viel später Warsaw gründeten, den Vorläufer von Joy Division. Die Formation der Band verläuft in Manchester mitten im vielleicht aktivsten Punk-Epizentren außerhalb Londons: Buzzcocks, Drones, Eater, The Fall, …. // Die Formation der Band verläuft in Manchester mitten im vielleicht aktivsten Punk-Epizentren außerhalb Londons: Buzzcocks, Drones, Eater, The Fall, …. In und um die Industriestadt entstehen Dutzende Bands. Zum Start der ByteFM Joy-Division-Themenwoche zerrt Gregor Kessler einig davon aus der Versenkung.

Das Radiozimmer

Manchestermit Oliver Stangl & Vanessa Wohlrath

(23.01.2011 / 9 Uhr)
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Manchester im Jahre 1976: Die Sex Pistols haben ihren legendären Auftritt in der Lesser Free Trade Hall. Dieses Konzert sollte noch zahlreiche Bands hervorbringen. So auch Joy Division. Die düstere Postpunk-Band begeisterte nicht zuletzt durch die Ausdruckskraft ihres Frontmannes Ian Curtis. // Mit den damals gegründeten Factory Records sollten sie ihren Durchbruch erlangen. Doch nicht nur Joy Division waren prägend für die Musikszene in Manchester. Musikalische Gruppierungen wie The Fall und The Durutti Column ebneten bald den Weg für die definitive Manchester-Band der Achtziger: The Smiths.

ByteFM Magazin

Katja Ruge zu Gast

(18.05.2020 / 10 Uhr)
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Ihre Zeit in Manchester, wo sie Anfang der 90er-Jahre für mehrere Jahre lebte, inspirierte Katja Ruge vor einigen Jahren zu einem ganz besonderen Projekt: In ihrer Buchdokumentation „Fotoreportage 23 – In Search Of Ian Curtis“, erschienen 2010, spürte die Fotografin dem Leben und Mythos des Joy-Division-Sängers nach. Wie nur wenige Außenstehende bekam Katja Ruge dabei einen tiefen Einblick in die Welt des Musikers, der am 18. // Mai 1980 Selbstmord beging, und lernte zahlreiche Menschen aus dem engsten Umfeld von Curtis und Joy Division kennen: So verbrachte sie beispielsweise einen ganzen Tag mit der belgischen Musikjournalistin und Vertrauten von Ian Curtis Annik Honoré oder traf auf Tony Wilson, Musikjournalist, Betreiber des Factory-Labels und Gründer des Clubs Haçienda, Wiege der Madchester-Szene. // Sie und andere bereicherten den Fotoband mit persönlichen Texten. Anlässlich unserer Themenwoche zu Ian Curtis und Joy Division ist Katja Ruge am 18. Mai im Gespräch mit Christa Herdering im ByteFM Magazin.

Forward The Bass

Jah Division

(18.05.2020 / 18 Uhr)
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Im Rahmen der ByteFM Themenwoche Ian Curtis & Joy Division wird bei Forward The Bass den Verbindungen von Reggae mit Punk und Post-Punk nachgespürt. Ian Curtis, Sänger und Kopf von Joy Division, war selbst erklärter Reggae-Fan und hat u. a. nach jamaikanischem Vorbild die Melodica in den Sound der Band integriert. // Ian Curtis, Sänger und Kopf von Joy Division, war selbst erklärter Reggae-Fan und hat u. a. nach jamaikanischem Vorbild die Melodica in den Sound der Band integriert. Neben zwei Coverversionen von Joy-Division-Songs (Italee und Grace Jones) bekommt Ihr Tunes von Augustus Pablo, Keith Hudson, Junior Murvin, The Clash, The Ruts, Red Beat und New Order zu hören.

Joy Division: Gratis Konzertdownloads

(21.11.2012)
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Foto: Anton Corbijn Der Toningenieur Drew Crumbaugh, auch bekannt als The Analog Loyalist, hat Mitschnitte von Joy Division Konzerten remastert und sie gratis zum Download freigegeben. An die Aufnahmen ist er bereits vor einigen Jahren gekommen, als er für Warner Music die Neuauflagen der Joy Divison Alben "Closer" und "Still" bearbeitete. // In den letzten Jahren hat er sich noch mal ans Werk gemacht und stellt nun in seinem Blog als erstes die Liveaufnahmen vom Joy Division Konzert an der University of London Union vom 8. Februar 1980 zum Download zur Verfügung. Was der Rechteinhaber Warner Music von Crumbaughs Vorstoß hält, ist bis jetzt allerdings noch nicht klar.

Presseschau 16.07.: Ada und die journalistische Klischeemaschine

(16.07.2011)
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Die Chance auf eine Wiedervereinigung von New Order geht laut NME gegen Null. In einem Interview sagte Peter Hook, der Bassist von New Order, der Nachfolgeband von Joy Division, sein früherer Bandkollege Bernard Sumner sei ein "Depp" und der sei er auch immer schon gewesen. // Nichtsdestotrotz sind alle New-Order-Mitglieder gerade mit der Promotion von "Total" beschäftigt, einer neuen Compilation mit neu gemastertem Joy-Division- und New-Order-Material. Kiran Acharya von The Quietus hat sich in Amsterdam mit 13&God; zum Interview getroffen, deren Album "Own Your Ghost" vor einiger Zeit auch Album der Woche bei ByteFM war.

Auf der Suche: Katja Ruge und Ian Curtis

(04.06.2010)
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Wer die Wurzeln verschiedenster britischer und international relevanter Musikstile sucht, wird hier fündig: Der teilweise proto-technoide Synthie- und Brit-Pop von New Order, der industrialisierte Post-Punk / Funk von A Certain Ratio, der pillenbunte Rave-Stil der Happy Mondays, eben das ganze „24 Hour Party People“ Programm und viele weiter Nuancen anglophonen Musikschaffens sind hier zuhause, ebenso wie eine konsequente Designsprache und typographische Konsequenz, die sich durch alle Produkte und Veröffentlichungen des Labels zieht und bis heute hoch verehrt und viel kopiert ist. Am Anfang und im Kern des Ganzen steht dabei natürlich immer Joy Division. Kultisch verehrt und als Referenz unumstritten im gesamten Spektrum zwischen Selbstmord faszinierten Gothic Fans, New Wave affinen Pop-Intellektuellen und puristischen Punk Gralshütern. // Im Rahmen der Hamburger Fototage hält Katja Ruge am Sonntag, den 06.06. einen Vortrag über ihr Projekt, bevor zu Finissage der Ausstellung Sarah Blackwood von Client und Chris Wilkie von Dubstar gemeinsam ein paar Joy Division Songs spielen. Vorher, am Samstag, ist Katja Ruge zu Gast bei ByteFM, im Magazin mit Martin Spiller.

Kaleidoskop

Joy Division – damals und heute Kult?

(18.05.2020 / 17 Uhr)
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Ist es alleine der Freitod des jungen Ian Curtis gewesen, der der Manchester-Band Joy Division Kultstatus bescherte? Ein Blick zurück auf die Anfänge in einer trostlosen ehemaligen Industriestadt im Nordwesten Englands. // Schaut man sich Lieblingsalbenlisten an oder lässt man Musikschaffende von ihren Einflüssen erzählen oder Songs nennen, dann scheint der Name Joy Division immer noch allgegenwärtig und das nicht nur aus nostalgischen Beweggründen. Aber ist der Kult ungebrochen? // Aber ist der Kult ungebrochen? Kaleidoskop versucht, Licht ins Dunkel zu bringen und nimmt dabei die erstklassigen Werke von Joy Division unter die Leute.

Zimmer 4 36

Atmosphären

(20.09.2018 / 14 Uhr)
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Songs, deren Atmosphäre mindestens so wichtig ist wie Text und Melodie gibt es heute im Zimmer 4 36. Und in dem Zusammenhang auch ein altes Stück der englischen Band Joy Division: „Atmosphere“ erschien im März 1980, zwei Monate bevor sich Sänger ian Curtis das Leben nahm. Acht Jahre später, also im wahrsten Sinn „posthum“, drehte der Fotograf Anton Corbijn ein Video für das Stück. // Acht Jahre später, also im wahrsten Sinn „posthum“, drehte der Fotograf Anton Corbijn ein Video für das Stück. Darin zu sehen ist eine Prozession von Kapuzen-Menschen, die Bilder von Joy Division tragen. Aktuell werden Corbijns Fotografien übrigens in Hamburg ausgestellt. Noch bis Anfang Januar im Bucerius Kunstforum. // Noch bis Anfang Januar im Bucerius Kunstforum. Darunter viele Fotografien von MusikerInnen und eben auch Bilder von Joy Division. „Atmosphärisch“ ist auch die Musik der New Yorker Band AltoPalo, die wirkt als würde die Band mehr Zeit darauf verwenden, die Bestandteile der Tracks zu entfernen, als sie zusammenzusetzen.

Kalamaluh

Ein sterbender Stern – Die Ikonographie von „Unknown Pleasures“

(22.05.2020 / 8 Uhr)
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So schwarz-weiß das Cover war, so schwarz-weiß gaben sich auch die Musiker von Joy Division. Einen kurzen Exkurs in Sachen Joy Division-Stil gibt es mit anbei.

Mixtape der Hörer*innen

New Order

(22.05.2020 / 20 Uhr)
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Nachdem sich Ian Curtis im Mai 1980 das Leben genommen hatte, lösten die verbliebenen Bandmitglieder von Joy Division das Versprechen ein, nicht mehr unter dem gleichen Bandnamen weiterzumachen. In neuer Formation traten sie fortan als New Order auf und landeten 1983 mit „Blue Monday“ einen weltweiten Charterfolg. // In neuer Formation traten sie fortan als New Order auf und landeten 1983 mit „Blue Monday“ einen weltweiten Charterfolg. Wir möchten im Rahmen unserer Themenwoche die Joy-Division-Nachfolge-Band und ihr Werk natürlich nicht unberücksichtigt lassen und wollen daher von Euch wissen: Welche New-Order-Songs, einschließlich Coverversionen durch andere Bands und Künstler*innen, würdet Ihr gern im Mixtape der Hörer*innen hören?

Hertzflimmern

Blue Monday

(22.05.2020 / 21 Uhr)
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Was folgte nach Ian Curtis und seiner Gruppe Joy Division? Was kam nach der Postpunk-Ära mit ihren düsteren Melodien und scheppernden Sounds? In dieser Sendungsausgabe springen wir mitten hinein in den Hype um die „neue (An-)Ordnung“ - der Band New Order, die sich aus den Überresten von Joy Division formierte – und einem ihrer wohl größten Hits, der heute noch durch die Clubs jagt: „Blue Monday“. // In dieser Sendungsausgabe springen wir mitten hinein in den Hype um die „neue (An-)Ordnung“ - der Band New Order, die sich aus den Überresten von Joy Division formierte – und einem ihrer wohl größten Hits, der heute noch durch die Clubs jagt: „Blue Monday“.

Karamba

Joy Division – Spätes Erwachen

(21.05.2020 / 20 Uhr)
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Jene Sex Pistols, die wenige Wochen später in Manchester vor gerade einmal 40 Leuten spielten. Darunter einige Besucher, die sich in der Folgezeit zu Joy Division zusammen finden sollten. Als Joy Divison dann passierte, ging es mir wie ehemals Chris Spedding – ich hatte keine Zeit. // Als Joy Divison dann passierte, ging es mir wie ehemals Chris Spedding – ich hatte keine Zeit. In Karamba nun möchte ich die Zeit nutzen. Und mich verbeugen: Vor Ian Curtis, vor Joy Division und natürlich vor Chris Spedding, dem ich damals bei strömendem Regen im Vormittag meinen Schirm in die Hand drückte.

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