26.01.: Ausgeträumt

 width=Auf der Homepage der Frankfurter Rundschau findet sich eine Rezension zum Comeback-Album des Krautrock-Electro Duos Cluster. Nach gut zehn Jahren veröffentlichten Dieter Moebius und Kollege Hans-Joachim Roedelius mit „Qua“ im vergangenen Jahr ihr elftes reguläres Album. Das Duo war von 1971 prägend für die Szene des Krautrock, heute, so stellt der Autor stellt fest, passt der Begriff nicht mehr so ganz: er nennt das, was Cluster machen, eher feinsinnigen Elektro.

Um das Jahr 1971 und die Anfänge des Krautrock geht es heute übrigens auch im Time Tunnel mit Martin Böttcher um 17 Uhr, hier auf ByteFM.

Eine Alben-Rezension einer ebenfalls bereits im letzten Jahr erschienen Platte findet sich auf Zeit online: King Midas Sound mit ihrem Debüt „Waiting For You“. Da das Album schon im vergangenen November veröffentlicht wurde, wird gleich noch eine Bestandsaufnahme in Sachen Dubstep mitgeliefert. Fazit: King Midas Sound retten das Genre – mit einem „frischen Rummsen“.

Ausgeträumt hat es sich für Snoop Dogg. „Ich habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe“ verrät er in der Zeit-Reihe „Ich habe einen Traum“. Oder halt stop, vielleicht eins noch: Einmal Miles Davis im Kinofilm darstellen, das wär´s. Sehr lustig folgendes Zitat: „Neben Michael Jackson ist Hip-Hop das Einzige auf der Welt, das so viele verschiedene Menschen friedlich vereinen kann“. Aaaaach ja.

Apropos Miles Davis: zur Veröffentlichung der Super-Hyper-Completely-Complete Sammlung der Musiklegende mit insgesamt 52 seiner Alben auf 70 CDs gibt es ebenfalls einen kritischen Bericht auf Zeit online.

Ed O´Brien von Radiohead kann es nicht mehr hören: die Behauptung, das Filesharing sei an der Misere der Musikindustrie schuld. In einem ausführlichen Videointerview anlässlich der Midem Music Conference äußert er seine Meinung und Ideen zum Thema, gefunden auf der deutschen Seite des Rolling Stone.

Auf der Homepage der taz ist ein Interview mit der britischen, aber mittlerweile in Portland lebenden Sängerin Scout Niblett veröffentlicht. Man erfährt einiges über ihr fünftes Album „The Calcination of Scout Niblett“, das sie wieder mit Steve Albini aufgenommen hat; und ihrem Wechsel zum Chicagoer Label Drag City.

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