Steve Albini

Steve Albini Steve Albini hat u. a. bei Shellac und Big Black gespielt und Bands wie Nirvana und Pixies produziert (Foto: Foto: Freekorps at en.wikipedia, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)

Steve Albini (*22. Juli 1962 in Pasadena, Kalifornien, gestorben am 7. Mai 2024 in Chicago, Illinois) war ein US-amerikanischer Produzent, Toningenieur und Musiker. Er spielte in Gruppen wie Big Black, Rapeman und Flour und war ab 1992 Gitarrist und Sänger bei der Noise-Rock-Band Shellac. Als Produzent arbeitete er mit einer Vielzahl an namhaften Acts, darunter Nirvana, Pixies, The Jesus Lizard, PJ Harvey und The Breeders.

Im Bereich des Noise-Rock gibt es kaum einflussreichere Figuren als ihn: Als Gitarrist und Sänger war Steve Albini Mitglied mehrerer stilprägender Bands wie Big Black und Shellac. Darüber hinaus hat er zahlreiche Noise-Rock-Klassiker produziert. Die Bezeichnung „Produzent“ hat er dabei stets abgelehnt. Der Künstler selbst bevorzugte den Begriff „Sound-Ingenieur“. Albinis Werk lässt sich jedoch nicht auf das Noise-Rock-Genre beschränken. Von Grunge (z. B. Nirvana, Bush) über Post-Rock (Slint, Labradford) bis hin zu Country (Robbie Fulks, Scout Niblett) ist einiges dabei – wobei Albini, der gängigen Praxis zum Trotz, auf Tantiemen aus den Plattenverkäufen verzichtete. Ein Produzent ist seiner Ansicht nach kein Künstler, dessen Handschrift auf der fertigen Platte hörbar sein sollte. Vielmehr sollte seine Aufgabe darin bestehen, die Vorstellungen der Musiker*innen möglichst genau umzusetzen. Deshalb ließ sich Albini immer nach einem festen Tagessatz bezahlen. Geboren wurde der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln im kalifornischen Pasadena. Seine Familie zog oft um, bevor sie sich in Missoula, Montana niederließ. Dort entdeckte Albini Punk Rock für sich und spielte in der Folge in verschiedenen Bands. 1980 zog er nach Chicago, wo er Journalismus studierte und in der lokalen Punk-Szene Fuß fasste. 1981 gründete der Musiker Big Black, mit denen er zwei Alben veröffentlichte, bevor sich die Gruppe 1987 auflöste. Noch im selben Jahr rief er mit Mitgliedern von Scratch Acid und The Jesus Lizard das Noise-Rock-Trio Rapeman ins Leben, das bis 1989 existierte.

1992 entstand Steve Albinis langlebigstes Bandprojekt Shellac, dessen fünfte LP „Dude Incredible“ 2014 erschien. Seine Tätigkeit als Producer nahm er Mitte der 80er auf. Ab Beginn der 2010er-Jahre arbeitete Albini unter anderem mit Metz, Sunn O))), Ty Segall und Black Midi. Albini starb 2024 an den Folgen eines Herzinfarkts.

(Foto: Freekorps at en.wikipedia, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)



Steve Albini im Programm von ByteFM:

Steve Albini ist tot

Von ByteFM Redaktion
(08.05.2024)
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Steve Albini ist tot
Steve Albini prägte über viele Jahrzehnte den US-Indie- und Noise-Rock-Underground (Foto: Mixwiththemasters, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons) Steve Albini ist tot. Der US-amerikanische Musiker, Songwriter, Journalist und Sound-Ingenieur starb am 7. Mai 2024 an den Folgen eines Herzinfarktes. Er wurde nur 61 Jahre alt. Steve Albini wurde am 22. Juli 1962 in Pasadena, Kalifornien geboren. Er war einer der wichtigsten Architekten des Underground-Rock – einmal als Sänger und Gitarrist von stilprägenden Noise-Rock-Bands wie Big Black oder Shellac und des Weiteren als Produzent von Dutzenden Klassikern. Wobei Albini stets den Begriff „Produzent“ vermied, er bezeichnete sich selbst als Sound-Ingenieur. Charakteristisch für seine Studio-Arbeit war ein puristisches Arbeitsethos: Albini vermied es, in die Arbeit der Bands einzugreifen und ermöglichte ihnen stattdessen, ihren Live-Sound möglichst orginalgetreu einzufangen. Ein weiterer Fokus lag auf Dynamik. Legendär ist dabei der mächtige Schlagzeug-Sound seiner 90er-Jahre-Alben, nachzuhören auf LPs wie „Goat“ von The Jesus Lizard“ oder „Pod“, dem Debüt von The Breeders. // In Chicago betrieb Steve Albini sein eigenes Studio, das Electrical Audio. Neben seiner umtriebigen musikalischen Tätigkeiten war er unter anderem als Journalist tätig – und verfolgte eine ziemlich erfolgreiche Karriere als Poker-Spieler. Am 17. Mai 2024 soll mit „To All Trains“ das sechste Studioalbum seiner Band Shellac erscheinen. Am 18. Juli 2022 zollte ByteFM Moderator Marius Magaard Steve Albini in seiner Sendung Schraubenzieher Tribut, damals zu seinem 60. Geburtstag. Mitglieder unseres Fördervereins „Freunde von ByteFM“ können die Ausgabe in unserem Sendungsarchiv nachhören.

Schraubenzieher

R.i.p. Steve Albini: Produzent, Ingenieur, Architekt

(02.06.2024 / 22:00 Uhr)
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Schraubenzieher - R.i.p. Steve Albini: Produzent, Ingenieur, Architekt
Steve Albini wollte berühmterweise nie „Produzent“ genannt werden. Stattdessen präferierte der 1962 in Pasadena geborene Künstler, wenn er mit Musiker*innen in seinen Electric Audio Studios arbeitete, die Bezeichnung „Ingenieur“. Ein technischer Begriff ohne künstlerische Prätentionen. Das deckte sich mit seinem Arbeitsethos: Albini wollte Bands genauso so einfangen, wie sie live im Proberaum klangen. Ohne ihnen dazwischenzufunken. Paradoxerweise prägte dieser sich selbst gerne im Hintergrund stellende Mensch die alternative Musik-Welt so stark wie nur wenige. Wenn man sich seine schwindellerregende Diskografie anschaut, drängt sich ein anderer Begriff auf. Steve Albini war vielleicht kein „Produzent“, aber definitv mehr als nur ein „Ingeneur“: Einer der wichtigsten Architekten des Undergrounds.

Die 30 besten Noise-Rock-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(20.05.2021)
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Die 30 besten Noise-Rock-Alben aller Zeiten
Als Produzent (oder Sound-Ingenieur, wie er sich selber stets bezeichnet) prägte Steve Albini so sehr wie wenige andere den Noise-Rock (wie der weitere Verlauf dieser Liste zeigen wird). Mit seiner eigenen Band Big Black schuf er das wohl vulgärste Album des Genres – schließlich heißt es auch „Songs About Fucking“. Obwohl Albini hier über Sex, Drugs und Tod singt, betreibt er keine Rock-’n’-Roll’sche Hedonismus-Glorifizierung. Big Black ließen solche Klischees wahrlich abstoßend wirken. Das liegt zum Großteil auch am extrem unrockigen Sound: Dieses Trio hatte keinen Schlagzeuger, sondern einen maximal aufgerissenen, betont unmenschlichen Drumcomputer. Ihre Gitarren klangen wie zerberstendes Glas. Zu diesem Album werden keine Pommesgabeln erhoben, sondern der Vorschlaghammer geschwungen. // „Goat“, die zweite LP von The Jesus Lizard, gilt zurecht als Noise-Rock-Klassiker und kommt dennoch größtenteils ohne Feedback-Attacken und Störgeräusche aus. Was dem Quartett aus Austin an Dissonanz und Lärm fehlt, macht es mit purer Manie wett. Gitarrist Duane Denison schleudert im Minutentakt genauso eingängige wie ultrafiese Melodien aus seinem Instrument. Sänger David Yow bellt wie ein verwundetes Tier. Und Produzent Steve Albini fängt diese Abfuck-Musik genauso ein, wie sie sein soll: roh, staubtrocken und unberechenbar. // Zwei Jahre nach „Goat“ von The Jesus Lizard produzierte Steve Albini einen weiteren Genre-Meilenstein: das zweite Album der sich künstlerisch stets wandelnden Musikerin PJ Harvey. Zu Beginn ihrer Karriere spielte die Britin mit ihrem Trio den kratzigsten Indie-Rock der 90er-Jahre – und nirgendwo klang der kratziger als auf „Rid Of Me“. Harveys zwischen Knurren und Heulen wechselnder Gesang ist das Zentrum dieses Sturms aus stolpernden Drums, waghalsigen Fretless-Bass-Attacken und Schleifpapier-Gitarren-Figuren. // „Mclusky Do Dallas“, das von Steve Albini produzierte, zweite Album von Mclusky, ist das beste Pop-Album des Noise-Rock. Die Refrains der Waliser zählen zum eingängigsten, was es in diesem Genre zu finden gibt, vom allmächtigen „And we are all going straight to hell“ in „To Hell With Good Intentions“ bis zum ultimativen Ohrwurm-Riff in „The World Loves Us And Is Our Bitch“. Ähnlich wie Big Black treiben Mclusky den klischeehaften Rock-’n’-Roll-Exzess auf eine satirische Spitze – mit genauso ekstatischen wie subversiven Ergebnissen.

Die Welt ist eine Scheibe

Der Geist von Steve Albini

(20.05.2025 / 21:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Der Geist von Steve Albini
Obwohl er selbst keine Hand angelegt hat, spielt Steve Albini eine gewisse Rolle auf dem Comeback-Album „The World Is Still Here And So Are We“ der walisischen Noise-Rock-Band Mclusky, auf dem neuen Album „If Mirror Breaks“ der niederländischen Art-Punk-Band The Ex und auch auf „Here We Go Crazy“, dem neuen Album von Ex-Hüsker-Dü-Mitglied Bob Mould.Als souveräne Post-Punk-Hitlieferanten erweisen sich die schwedischen Viagra Boys, ein klasse „Po$t-American“-Punk-Album liefern Dead Pioneers und Melvins treiben sich in ihrer Besetzung aus dem Jahr 1983 auf „Thunderball“ herum.

Verstärker

The End Of Radio: Steve Albini RIP

(22.05.2024 / 17:00 Uhr)
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Steve Albini (1962 - 2024).

Schraubenzieher

60 Jahre Steve Albini: Zum Geburtstag des Noise-Rock-Paten

(18.07.2022 / 22:00 Uhr)
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Schraubenzieher - 60 Jahre Steve Albini: Zum Geburtstag des Noise-Rock-Paten
Wenn man sich in irgendeiner Art und Weise mit dem Phänomen „Noise-Rock“ befassen möchte, dann führt an einem Menschen kein Weg vorbei: Steve Albini. Der US-Amerikaner ist einer der wichtigsten Architekten des Genres – einmal als Sänger und Gitarrist von stilprägenden Bands wie Big Black oder Shellac und des Weiteren als Produzent von Dutzenden Noise-Rock-Klassikern. Wobei Albini stets den Begriff „Produzent“ vermied – er bezeichnet sich selbst als Sound-Ingenieur.

taz.mixtape

Dua Lipa, Phill Niblock, Okean Elzy, Steve Albini, Pet Shop Boys, José Afonso

(10.05.2024 / 17:00 Uhr)
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Direkt in den Auspuff schauen. Schneidender Postpunkgitarrist (Big Black, Shellac), genialer Produzent (Pixies, Breeders, Nirvana, PJ Harvey). Steve Albini ist tot. Julian Weber schreibt den Nachruf auf einen kritischen Geist.

Hidden Tracks

Spare Snare (Dundee/Schottland)

(10.05.2023 / 22:00 Uhr)
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Jan Burnett gründete die Band 1991 und versuchte sich stylistisch an einer Art Lo-Fi-Version von Joy Division. Das machte die Band in den 90er-Jahren zu einer Lieblingsband von John Peel (inklusive drei Peel-Sessions). Seit 2018 arbeitet die Band eng mit Steve Albini zusammen. In dieser Woche erscheint das zwölfte Album der Band "The Brutal" (produziert von Steve Albini).

ByteFM Magazin am Abend

Albini

(10.05.2024 / 20:00 Uhr)
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Heute u.a. mit Musik, die der kürzlich gestorbenen US-Musiker und Tontechniker Steve Albini produziert hat.

Tickets für Candelilla

Von ByteFM Redaktion
(30.01.2013)
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Tickets für Candelilla
Letztes Jahr waren die vier Münchenerinnen von Candelilla bei Produzentenlegende Steve Albini in Chicago, um ihr Album „HeartMutter“ aufzunehmen, das diesen Februar erscheint. Candelilla und Albini, das passt; schließlich hatte der Produzent schon Bands wie die Pixies und Nirvana unter seinen Fittichen, deren Sound dem von Candelilla nicht unähnlich ist: Wuchtig, laut, wütend – und trotzdem melodiös.

Schraubenzieher

„In On The Kill Taker“ – Vom weißen Wal des Post-Hardcore

(08.03.2026 / 22:00 Uhr)
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Schraubenzieher - „In On The Kill Taker“ – Vom weißen Wal des Post-Hardcore
Es las sich stets wie ein match made in heaven: Auf der einen Seite Fugazi, eine der besten und kompromisslosesten Rock-Bands ihrer Generation – und auf der anderen Seite Steve Albini, einer der besten und kompromisslosesten Produzenten/Sound-Ingenieure seiner Generation. Im Jahr 1992 trafen beide in Albinis Electrical Audio Studio in Chicago aufeinander. Die Chemie stimmte, die Songs waren da, alle hatten einfach eine gute Zeit – und trotzdem entschlossen sich Fugazi und Albini kurze Zeit später, die Aufnahmen beiseite zu legen. Das Album, das 1993 als „In On The Kill Taker“ veröffentlicht wurde, wurde stattdessen in einem anderen Studio mit anderem Produzenten aufgenommen – und die Albini-Sessions blieben im Archiv versteckt.Für Menschen wie Moderator Marius Magaard, die mit dem etwas bräsigen, relativ drucklosen „In-On-The-Kill-Taker“-Sound nie so ganz d’accord waren, stellten diese Albini-Sessions den ominösen weißen Wal des Post-Hardcore dar. Man weiß, er ist irgendwo da draußen, er klingt wahrscheinlich groß und wir werden ihn nie fangen. Bis jetzt. Denn am 6. März 2026 stellten Fugazi plötzlich die Albini-Sessions ins Internet. Ganz offiziell, professionell gemastert. Und das nicht einfach so, sondern für einen guten Zweck, zugunsten der Letters Charity, einer Nonprofit-Organisation, die dem 2024 tragisch verstorbenem Albini sehr am Herzen lag. Und, was soll man sagen – sie klingen herrlich.Im Schraubenzieher machen wir heute den Direktvergleich zwischen beiden Versionen, lauschen bei der Gelegenheit ein paar anderen großen Tracks der großen Band Fugazi und graben außerdem nach den ersten Noise-Rock-Schätzen des jungen Jahres 2026. Es erwarten Euch: schranziger Post-Punk von Black Beach, Dada-Gitarrenzauberei von Si! Boom! Voilà und Pigfuck-Abfuck von Pigpen.Foto: Cover von „Albini Sessions (Benefit for Letters Charity)“ 

taz.mixtape

Troye Sivan, Garth Erasmus, Francoise Hardy, Shellac, Pashanim, Hamburger Schule

(14.06.2024 / 17:00 Uhr)
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Konsequente Klangmathematik. „To All Trains“ ist das letzte Album des US-Noiserock-Trios Shellac. Es trägt die Handschrift des verstorbenen Masterminds Steve Albini. Eine Review mit Abschiedsgruß von Benjamin Moldenhauer.

09.03.: Lesen mit den Liars

Von ByteFM Redaktion
(09.03.2010)
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09.03.: Lesen mit den Liars
Viele Musiker zeigten sich erschüttert über den Tod von Sparklehorse-Frontmann Mark Linkous am vergangenen Samstag. Pitchfork hat eine Reihe von Statements gesammelt, darunter Colin Greenwood von Radiohead, Chris Walla von Death Cab For Cutie oder Steve Albini. Die morgige Ausgabe von Twilight Tunes mit Sandra Duvander widmet sich übrigens auch dem Leben von Mark Linkous.

„The Shadow I Remember“: Cloud Nothings kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(14.10.2020)
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„The Shadow I Remember“: Cloud Nothings kündigen neues Album an
Die US-amerikanische Indierock-Band Cloud Nothings hat mit „The Shadow I Remember“ ein neues Album angekündigt. Für die neue Platte hat sich die Band erneut mit dem Chicagoer Produzenten Steve Albini zusammengetan, der auch schon bei „Attack On Memory“ die Finger im Spiel hatte. Mit „Am I Something“ hat das Quartett um Sänger Dylan Baldi bereits jetzt die erste Single samt Musikvideo daraus vorgelegt. Erst im Juli hatten Cloud Nothings ein Quarantäne-Album mit dem Titel „The Black Hole Understands“ herausgebracht.

Schraubenzieher

Im Spinnenland – Ein mysteriöses Meisterwerk wird 30

(08.03.2021 / 23:00 Uhr)
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Schraubenzieher - Im Spinnenland – Ein mysteriöses Meisterwerk wird 30
Im März 1991 veröffentlichten vier Musiker ein Album namens „Spiderland“. Es war ihr zweites und ihr letztes. Die Menschen hinter dieser Musik waren blutjung, gerade einmal Anfang 20. Die Band gründeten sie als Teenager. Doch kurz nach der Veröffentlichung von „Spiderland“ verstreuten sie sich in alle Richtungen. Viel Aufmerksamkeit bekam dieser Schwanengesang nicht. Bis auf eine Rezension eines gewissen Steve Albini, der „Spiderland“ „10 out of 10 fucking stars“ gab. Der Name dieser Band war Slint.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager

(22.02.2013 / 10:00 Uhr)
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Aber auch die Jungen und Aufstrebenden werden zu Gehör kommen. z.B. Candelilla, die ihr neues Album "Heart Mutter" mit Produzentenlegende Steve Albini aufgenommen haben, Trixie Whitley, Allen Stone u.v.m.

Zum Tod von Jason Molina – ein Nachruf

Von felixkelting
(20.03.2013)
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Zum Tod von Jason Molina – ein Nachruf
Im Jahre 2003 begründet er während einer Tour Magnolia Electric Co. und etabliert damit, mehr oder minder, feste Bandstrukturen. Musikalisch ging es nun etwas verspielter und breiter zur Sache, die Melancholie stand aber weiter im Zentrum des musikalischen Schaffens. In den darauffolgenden Jahren folgten vier Studioalben unter dem neu-gewählten Bandnamen sowie drei Soloalben. Jason Molina produzierte seine Alben mit Genregrößen wie Steve Albini (Nirvana, The Stooges, Pj Harvey) oder Mike Mogis (Bright Eyes, Rilo Kiley, Cursive).

Die Welt ist eine Scheibe

(14.06.2011 / 20:00 Uhr)
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Strange Moosic – von den verpulten Herman Dune, den unermüdlichen Wave Pictures und Sons & Daughters. Die verschrobenen Finnen von 22 Pistepirkko fahren in einem limonengrünen Delorean vor, My Morning Jacket huldigen mit Chor dem Black Metal und Let´s Wrestle wünschen sich scheppernd einen Rockstar im Zimmer und lassen sich von Steve Albini produzieren. Produzentenhilfe dankbar angenommen haben auch Art Brut von Francis Black und die erstaunlich frisch klingenden Comet Gain von Edwyn Collins.

Neuland

Neulando Calrissian

(22.11.2024 / 12:00 Uhr)
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Eine wunderbare Auswahl an Neuerscheinungen erreicht das wolkenstädtische Neuland: zum einen wäre da „Mahashmashana“ von Father John Misty – der fand nicht nur Gefallen an den lautmalerischen Vokalen im titelgebenden Sanskrit-Wort, sondern legt seinem neuen Album damit auch eine Feuer- und Neuanfangsthematik anbei. Musikalisch ähnlich gelagert präsentiert sich das neue Warhaus-Album „Karaoke Moon“. Für das Album hat Musiker Maarten Devoldere ganze 50 Songs geschrieben und zunächst wieder verworfen.Außerdem mit von der Partie: das erste Kim-Deal-Soloalbum unter ihrem eigenen Namen. Auf „Nobody Loves You More“ wird die ehemalige Pixies-Bassistin unter anderem von Steve Albini unterstützt, der dieses Jahr gestorben ist.Aus dem Fach der Neuen Neuen Deutschen Welle stechen diese Woche Alben von Salò und Gwen Dolyn hervor – letztere inklusive Heinz-Rudolf-Kunze-Cover. Und Anja Plaschg von Soap&Skin widmet gleich das gesamte Album „Torso“ eigenständigen Entwürfen bekannter Songs von z. B. David Bowie, The Velvet Underground oder auch Nina Simone.Weitere Alben kommen in dieser Woche von Michael Kiwanuka, Nilüfer Yanya, Ki!, Bibio und auch Songs aus unserem ByteFM Album der Woche von Warmduscher finden ihren Platz in der Sendung. 

Wellenlänge

Kim Deal: Wunderbar wunderlich

(02.12.2024 / 23:00 Uhr)
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Wellenlänge - Kim Deal: Wunderbar wunderlich
Als Bassistin der Pixies und Sängerin der Breeders prägte Kim Deal den Alternative-Rock der 90er-Jahre maßgeblich mit. Nun – mit 63 Jahren – veröffentlicht sie ihr Solo-Debütalbum: "Nobody Loves You More" ist ein wunderbar wunderliches Werk, geprägt von Dissonanz und Melancholie. Für das Album hat sie mit dem kürzlich gestorbenen Produzenten Steve Albini zusammengearbeitet. Weitere wichtige Musiker*innen aus ihrem Umfeld und einen Querschnitt durch ihre Diskografie gibt’s in dieser Ausgabe der Wellenlänge zu hören.

ByteFM Magazin

BC Camplight & Cloud Nothings zu Gast

(07.02.2019 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - BC Camplight & Cloud Nothings zu Gast
Bald stießen Joe Boyer, TJ „Juck“ Duke und Jayson Gerycz hinzu und ein Jahr darauf erschien das Debütalbum "Turning On", dem bereits wenige Monate später das zweite Album "Cloud Nothings" folgte. Der Sound des dritten Albums "Attack On Memory" wurde oft mit dem von Nirvana verglichen. Kein Zufall, heuerten Cloud Nothings doch tatsächlich den Nirvana-Produzenten Steve Albini als Produzenten des Albums an.

„Coast“: Kim Deal veröffentlicht neue Solo-Single

Von ByteFM Redaktion
(16.07.2024)
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„Coast“: Kim Deal veröffentlicht neue Solo-Single
Kim Deal (The Breeders) hat eine Single namens „Coast“ veröffentlicht, ihre erste Solo-Veröffentlichung auf dem Label 4AD unter eigenem Namen. Aufgenommen wurde das bereits 2020 geschriebene Stück im Chicagoer Tonstudio Electrical Audio mit dem kürzlich gestorbenen Produzenten und Tontechniker Steve Albini. Unterstützung hatte die US-Musikerin dabei durch ihre Schwester Kelley Deal, Lindsay Glover und das ehemalige The-Breeders-Mitglied Mando Lopez. Außerdem sind Bläser der Chicagoer Marching Band Mucca Pazza auf dem Dreieinhalb-Minuten-Track zu hören.

PJ Harvey in sechs Songs

Von ByteFM Redaktion
(10.10.2019)
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PJ Harvey in sechs Songs
Ein Jahr nach „Dry“ folgte „Rid Of Me“, das mit der staubtrockenen Produktion von Steve Albini noch angriffslustiger klang als der Vorgänger. Auf diesem Album offenbarte Harvey ihre virtuose Vielseitigkeit. Inmitten paranoider Noise-Rock-Tracks wie „Rub Til It Bleeds“ oder „50 Ft Queenie“ versteckte sie ein Monster namens „Man-Size Sextet“. Anstatt von Gitarre, Bass und Schlagzeug umrahmen Violinen und Celli ihr Knurren – Instrumente, die Harvey allesamt selbst einspielte. Was sie da spielt, hat mehr mit Dmitri Shostakovichs diabolischer Kammermusik als mit 90er-Jahre-Alternative-Rock zu tun. „Man-Size Sextet“ ist ein purer Albtraum – der beweist, dass Harvey keine verzerrten Stromgitarren braucht, um einen umzuballern.

Neuland

mit Götz Adler

(19.09.2014 / 13:00 Uhr)
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Neben der Rückkehr des traditionell kantig gebauten Noiserock-Mutterschiffs „Shellac“ mit Skipper Steve Albini und dem unlängst von einem über London kreisenden Zeppelin angekündigten Return des Übervaters abstrakter elektronischer Musik mit dem generalüberholten Luxusboot „Aphex Twin“ sind auch die Shootingstars von 2012 mit dem mysteriösen Namen „Alt-J“ erneut am Start.

ByteFM Magazin am Abend

Romantic Images

(22.07.2022 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik u. a. von Molly Burch, Steve Albini und Julia Jacklin.

Schnittstellen

(16.02.2012 / 22:00 Uhr)
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Schnittstellen
Die neueste Ausgabe der Schnittstellen präsentiert ein erstes Knalleralbum für 2012, die Lo-fi Indie-Rock Formation Cloud Nothings veröffentlicht in dieser Woche ihr drittes von Steve Albini produziertes Album "Attack on Memory"!

Die Welt ist eine Scheibe

Phonetics On And On

(18.02.2025 / 21:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Phonetics On And On
Mit Musik vom letzten Album, das Steve Albini aufnahm, nämlich „Wish Defense“ des aus Chicago stammenden Noise-Rock Trios Facs. Die Zukunft des Indie-Rocks ist weiblich, mag man auch denken, wenn man „Phonetics On And On“ hört, das zweite Album des aus drei jungen Frauen bestehenden Trios Horsegirl. Der maskierte Geist von Post-Punk ist zwischen den Noten sowohl auf dem Debütalbum der aus London stammenden Heartworms als auch auf dem dritten Album der irischen Band The Murder Capital zu finden, tritt aber auch jeweils deutlich in den Hintergrund. Abgerundet vom Psychedelic-Dreampop des gemeinsamen Lockdown-Projets All Seeing Dolls von Brian-Jonestown-Massacre-Impressario Anton Newcombe und der Sängerin und Musikerin Dot Allison (u. a. Sonic Cathedrals). 

So Weit, So Gut

(19.05.2011 / 22:00 Uhr)
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So Weit, So Gut
Dagegen das neue Album von Let's Wrestle (Foto), “Nursing Home”, kommt ganz sicher diese Woche heraus. Für die Aufnahmen ist das Trio nach Chicago zu Steve Albini gefahren, der dem Album einen etwas härteren Sound verpasst hat, aber dieser neue Sound steht der Band sehr gut. Falls es die oft zitierte Hürde des zweiten Albums wirklich gibt, Let's Wrestle haben sie damit hervorragend gemeistert.

ByteFM Magazin

am Abend mit Michael Hager

(22.02.2013 / 19:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin am Abend beschäftigt sich Michael Hager mit storys untold von und über Schwergewichte wie die Beatles, Iggy Pop und Patti Smith. Aber auch die Jungen und Aufstrebenden werden zu Gehör kommen. z.B. Candelilla, die ihr neues Album "Heart Mutter" mit Produzentenlegende Steve Albini aufgenommen haben.

Schraubenzieher

God Has Nothing To Do With This Leave Him Out Of It

(19.10.2020 / 23:00 Uhr)
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Schraubenzieher - God Has Nothing To Do With This Leave Him Out Of It
In der ersten Hälfte des zweiten Schraubenziehers reisen wir also direkt aus der Noise-Rock-Komfortzone! Anlass ist das fantastische Debütalbum „God Has Nothing To Do With This Leave Him Out Of It“ der genderqueeren Rapperin Backxwash, ein wunderbar gewaltiger Mahlstrom aus Black-Sabbath-Samples und 808-Drums. Noch mehr kaputten HipHop gibt es von Death Grips, Rico Nasty und clipping. Soul Glo aus Philadelphia treiben das Spiel ohne (Genre)Grenzen noch weiter und untermalen ihren halsbrecherischen Hardcore-Punk mit fiesen Trap-Beats. Neue Noise-Rock-Hits gibt’s von Metz, Boris und Palberta. Auch Schraubenzieher-Patenonkel Steve Albini schaut vorbei – als Soundingenieur der neuen, tollen Cloud-Nothings-Single.


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