Michael Jackson

Michael Jackson Bild: Michael Jackson

Michael Jackson (29. August 1958 in Gary, Indiana – 25. Juni 2009) war ein einflussreicher Pop- und R&B-Sänger und Songwriter, der zu den erfolgreichsten Musiker*innen seiner Zeit zählte. „Got To Be There“, das Solodebüt des häufig als „King Of Pop“ betitelten Künstlers, ist 1972 über Motown Records (Marvin Gaye, The Miracles, The Supremes) erschienen. 

Mit seiner variationsreichen Gesangsstimme, der Erkundung diverser Genres – darunter Pop, R&B, Funk, Disco und Rock – und mittlerweile ikonischen Hits wie „Beat It“, „Billie Jean“, „Thriller“, „Bad“ und „Smooth Criminal“, prägte Michael Jackson die Poplandschaft des späten 20. Jahrhunderts wie kaum ein*e andere*r Musiker*in. Dabei hat er nicht nur viele seiner Kolleg*innen wie etwa Beyoncé, Britney Spears und Justin Timberlake beeinflusst, sondern das Entertainment-Business als solches nachhaltig verändert: Das fast 15 Minuten lange Video zu „Thriller“ setzte neue Maßstäbe für die Produktion von Musikvideos, er hat maßgeblich zur Popularisierung verschiedener Dance-Moves beigetragen und den Weg für den Mainstream-Erfolg zahlreicher weiterer afroamerikanischer Musiker*innen geebnet, die zuvor wenig Anerkennung für ihren Einfluss auf die Popkultur erhalten hatten. Michael Jackson entwickelte sich als Mitglied der Familienband The Jackson 5 bereits in jungen Jahren zum Star. Den endgültigen Durchbruch als Solomusiker erreichte er Ende der 70er mit seinem fünften Album „Off The Wall“. Produziert wurde es von Quincy Jones, mit dem Jackson auch für die beiden Nachfolger kollaborierte: Thriller (1982) und Bad (1987). Ersteres gilt als das meistverkaufte Album aller Zeiten, letzteres belegt in dieser Liste den zweiten Platz und enthielt gleich fünf Songs, die die Spitze der Charts erreichten. Ende der 80er entwickelte sich Jackson zunehmend zu einer kontroversen Figur. Gründe dafür waren unter anderem die Veränderung seiner äußeren Erscheinung und seine medienwirksamen Beziehungen zu prominenten Frauen. 1993 wurde Jackson zum ersten Mal des Kindesmissbrauchs bezichtigt; weitere Anschuldigungen folgten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten. Michael Jackson starb am 25. Juni 2009 an einem Kreislaufstillstand. 

Alper Kurtoglu hat Michael Jackson 2018 eine Ausgabe seiner Sendung Love Songs gewidmet.



Michael Jackson im Programm von ByteFM:

Die Königsmacher

(25.06.2010)
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Viel wird dieser Tage wieder geschrieben und geredet über Michael Jackson, der heute vor einem Jahr an einem von seinem Arzt verabreichten Medikamentencocktail starb. In allen Medien wird seine Biografie von Neuem wieder aufgerollt. // Seine Fans verehren ihn als musikalisches Genie, seine Feinde sehen in ihm eine Marionette der Musikindustrie und kreiden ihm an, dass man ihn nie ein Instrument spielen sah und er ab den 90ern einen großen Teil seiner Bühnenauftritte Playback sang. Unbestritten konnte Michael Jackson gut singen und tanzen, wie aber entstand seine Musik? Fakt ist, in seiner Karriere arbeitete er ununterbrochen mit verschiedensten Produzenten und Songschreibern, die seine Musik und seinen Erfolg maßgeblich prägten. // Er traf auf den Produzenten Quincy Jones, in dessen Lebenslauf sich alle wichtigen Jazzmusiker seiner Zeit versammeln: Sarah Vaughan, Count Basie, Ray Charles und Frank Sinatra, um nur einige zu nennen. Mit Michael Jackson landete Jones seinen größten Coup. Er produzierte die drei legendären Alben „Off The Wall“, „Thriller“ und „Bad“. // Er lud dazu hochkarätige Musiker und Songschreiber ins Studio, unter anderem Stevie Wonder, Paul McCartney und Eddie Van Halen. Aber auch Michael Jackson erwies sich als engagierter Songschreiber. Von ihm sind Dancefloorburner wie “Don‘t Stop Till You Get Enough”, “Wanna Be Starting Something”, “Beat It” und “Billie Jean”. // Den kommerziellen Erfolg von „Thriller“, das bis heute das meistverkaufte Album aller Zeiten ist, konnte er jedoch nicht toppen. Da „Bad“ nicht so erfolgreich wurde wie „Thriller“, trennte sich Michael Jackson von Quincy Jones und wechselte zu Teddy Riley. Der damals erst 23 jährige Produzent war eine Koryphäe des sogenannten New Jack Swing, einer Mischung aus Hip Hop, Dance und R‘n‘B.

Eminem wird 40 Jahre alt

(17.10.2012)
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Größen, wie der verstorbene King of Pop, Michael Jackson, die Pop-Prinzesschen Britney Spears, Christina Aguilera oder Mariah Carey bekamen ebenfalls ihr Fett weg. Im Song "Without Me" wurden zeitgleich Moby, Michael Jackson, Elvis Presley und sogar Osama Bin Laden vorgeführt.

Presseschau 16.08.: Och Kinners, jetzt streitet doch nicht!!

(17.08.2011)
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Wenn da mal nicht Wogen geglättet werden mussten. Speaking of "glatte Wogen": Mit denen müssen auch die Veranstalter des Michael Jackson-Tribute-Concerts kämpfen. Kaum gaben sie bekannt, dass neben Christina Aguilera, Leona Lewis und Alien Ant Farm auch Kiss auftreten werden, ging auf Michaels Facebook-Seite ein wahrer Fluch-Regen los. // Woher nur dieser Groll? Nun, Kiss-Frontman Gene Simmons war sich in einem Interview ziemlich sicher, dass Michael Jackson ein Pädophiler sei. Oha! Harte Worte von einem Freund. Mehr zu den Reaktionen der Fans und Familie weiß der Guardian.

26.06.: Mainstream-Pornografie

(26.06.2010)
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Diese führte ein Interview mit der Journalistin Aphrodite Jones, welche behauptet: "Ein böser Michael Jackson verkauft sich besser". Aber es gibt Grund zum Aufatmen für die Produzentenvon Michael, Nachschub ist in Aussicht. Die Mutter von Michael Jackson, der auch das Sorgerecht für seine Kinder zugesprochen wurde, weiß laut den Yahoo!

Michael Jackson starb vor 5 Jahren

(25.06.2014)
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Cover des Albums "Xscape" Michael Jackson war und bleibt der "King of Pop" - es ist unwahrscheinlich, dass ihm jemals jemand anderes diesen Titel wegnehmen wird. Michael Jackson war die Pop-Persönlichkeit des 20. // Viele, unzählige Auszeichnungen und fast eine halbe Milliarde verkaufter Platten untermauern diesen Status. Doch auch ohne diese Zahlen ist der Einfluss, den Michael Jackson auf die Musik ausgeübt hat, nicht zu übersehen. Von seinem Vater wurde er buchstäblich ins Showgeschäft gestoßen: Mit seinen Brüdern landete er als The Jackson 5 in den 60ern Hits wie "ABC" und "I Want You Back". // Je weiter Michael Jackson auf der internationalen Karriereleiter nach oben kletterte, je weiter er sich als Musiker und Popstar weiterentwickelte, umso kontroverser wurde die Person Michael Jackson. Die Welt rätselte über seine äußerliche Transformation: Jacksons Haut wurde immer heller, sein Gesicht immer knochiger. // Lange lebte er auf seiner riesigen "Neverland"-Ranch, gemeinsam mit seinem Schimpansen "Bubbles". Hier umgab er sich gern mit Kindern. Michael Jackson erhielt mehrere Anzeigen wegen Kindesmissbrauchs. Die Prozesse wurden stets außergerichtlich geregelt. // Juni 2009 die Nachricht vom Tod des Superstars die Runde machte. Das Internet brach zusammen: Google hielt die Millionen von Suchanfragen nach "Michael Jackson" für einen Hackerangriff, Twitters Server konnten die unzähligen Beileidsbekundungen nicht stemmen, mehrere große Nachrichtenseiten waren nicht mehr erreichbar.

Presseschau 24.06.: Einspruch!

(24.06.2011)
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Auf Enos neuer Platte vertont dieser Gedichte des englischen Poeten Rick Holland - ein Ambient-Album, das mal nah an Jazz, mal elektronisch ist. Mit ganz rechten Dingen ging es wohl nicht zu im Fall Michael Jackson. Am 25. Juni jährt sich der Todestag des King Of Pop zum zweiten Mal. Nach offiziellen Angaben starb Jackson an einer Vergiftung durch das Hypnotikum Propofol. // Nach offiziellen Angaben starb Jackson an einer Vergiftung durch das Hypnotikum Propofol. Das kann kein Zufall gewesen sein, erklät jetzt die Schwester von Michael Jackson, La Toya. Wie im Guardian nachzulesen ist, glaubt sie, dass ihr Bruder umgebracht wurde: "She said her brother knew he was going to be killed, and claimed he told her shortly before his death: 'La Toya, I'm going to be murdered for my music publishing catalogue and my estate.'" Mehr zu ihren Vermutungen findet Ihr hier.

Ein Manifest der Popmusik - 30 Jahre Michael Jacksons Album "Thriller"

(30.11.2012)
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Michael Jackson - Thriller Vor 30 Jahren erschien das bis heute erfolgreichste Album der Musikgeschichte. Ein Manifest der Popmusik, welches die Musikwelt nachhaltig verändern sollte und Michael Jackson zum King of Pop krönte. // Der Opener, "Wanna Be Startin' Somethin'", knüpft direkt an den Disco-Sound des Vorgängers an und lässt den Hörer noch nicht ahnen, in welche Dimensionen das Album schießen wird. Viele Songs schrieb Michael Jackson selbst, darunter Hits wie "Billie Jean", "Beat It" und "Wanna Be Startin' Somethin'". // Die Bestmarke von 8 Grammys für ein Album ist ebenfalls bis heute nicht gebrochen. Michael Jackson hat mit "Thriller" das geschafft, wovon Künstler heutzutage nur träumen können. "Thriller" hat Michael Jackson überlebt und wird ewig weiter leben.

25.06.: Zwei Tote

(25.06.2010)
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Gestern starb der Schauspieler Frank Giering, bekannt aus Hanekes „Funny Games“ oder dem Film „Absolute Giganten“. In die ewigen Jagdgründe voran ging ihm vor genau einem Jahr Michael Jackson. Über beide schreiben Die Süddeutsche und Die Zeit: Ein Toter zum Ersten: Frank Giering „Verloren vor den Kameras“ sei er gewesen, so schreibt Die Zeit und erinnert an den gestern Verstorbenen als Mann der leisen Töne – und wie er in einer Talkshow seiner "Mami" einen Geburtstagsgruß via Kamera schickte. // Im dazugehörigen Artikel wird von der schwierigen Jugend des Schauspielers im Plattenbau erzählt und wie er von einer fremden Frau attackiert wurde, die ihn kurz zuvor als sadistischen Killer in „Funny Games“ gesehen hatte. Ein Toter zum Zweiten: Michael Jackson „Jetzt ist er größer als Elvis“. Die Zeit meint hier den kommerziellen Marktwert des King Of Pop und nimmt die dahinterstehende Vermarktungsmaschine unter die Lupe. // Die Zeit meint hier den kommerziellen Marktwert des King Of Pop und nimmt die dahinterstehende Vermarktungsmaschine unter die Lupe. In der Süddeutschen darf der Leser seinen Senf dazugeben: „Wo waren Sie, als Michael Jackson starb?“, wird man auf der Kulturseite der SZ gefragt. Ähnlich auf SZ-Ableger Jetzt.de:„Was sind deine Erinnerungen an Jacko?

„Die Beatles waren die schlechtesten Musiker der Welt“ – aus dem Nähkästchen von Quincy Jones

(08.02.2018)
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„Die Beatles waren die schlechtesten Musiker der Welt“ – aus dem Nähkästchen von Quincy Jones
Quincy Jones (Foto: By Canadian Film Centre from Toronto, Canada, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons, dieses Bild wurde digital nachbearbeitet) Quincy Jones ist wahrlich einer der letzten lebenden Dinosaurier des Musik-Business: Der 84-jährige Komponist und Produzent hat mit seinen über sechs Dekaden Berufserfahrung der modernen Pop-Musik beim Wachsen zugesehen. Jones war bei allem dabei, und hat mit jedem gearbeitet – von Duke Ellington über Michael Jackson bis zu Bruno Mars. Was ihn von anderen Pop-Titanen dieser Größe unterscheidet: Jones gibt nach wie vor fleißig Interviews in Novellen-Länge, in denen der Musik-Mogul ungefiltert aus dem Nähkästchen plaudert. // Nun ist ein neues Interview im Magazin Vulture erschienen, in dem Quincy Jones kräftig austeilt: Laut seiner Aussage war Michael Jackson ein perfide kalkulierender Dieb. Jones postuliert außerdem, wer John F. Kennedy erschossen hat – und berichtet, vor zehn Jahren Ivanka Trump gedatet zu haben. // Achterbahnfahrt durch die letzten 60 Jahre Popkultur „Paul McCartney war der mieseste Bassist, den ich jemals gehört hatte“, so Jones, der das Beatles-Mitglied im jungen Alter kennen lernte. 1970 arbeitete er als Arrangeur auf Ringo Starrs erstem Soloalbum „Sentimental Journey“: „Ringo hatte drei Stunden lang versucht, vier Takte neu einzuspielen, und das einfach nicht hinbekommen.“ Jones musste ihn aus dem Studio locken und den Part von einem Session-Drummer aufnehmen lassen – und Starr hörte keinen Unterschied. Außerdem habe Michael Jackson wohl bei einem seiner größten Hits abgeschrieben: „Er hat eine Menge Songs gestohlen. [Donna Summers] „State Of Independence“ und „Billie Jean“.

Quincy Jones wird 80 Jahre alt

(14.03.2013)
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Ein solches Musik-Monument wird heute, am 14. März 2013, 80 Jahre alt: Quincy Jones, u. a. Produzent der Michael-Jackson-Alben "Off The Wall", "Bad" und "Thriller" - dem bis heute meistverkauften Album überhaupt. // Produzent der Michael-Jackson-Alben "Off The Wall", "Bad" und "Thriller" - dem bis heute meistverkauften Album überhaupt. Im Lebenswerk von Quincy Jones wird alles überragt von seinem enormen Erfolg mit Michael Jackson. Dabei begann seine professionelle Karriere bereits sehr viel früher. Schon als Teenager schrieb Quincy Jones erste Jazz-Arrangements, woraufhin ihn der prominente Bandleader Lionel Hampton engagieren und mit auf Tour nehmen wollte. // Ab Mitte der 50er arbeitete Quincy Jones u. a. mit Sarah Vaughan, Count Baise, Duke Ellington, Dinah Washington, Cannonball Adderley, Frank Sinatra, Ray Charles, Aretha Franklin, George Benson – und natürlich zwischen 1979 und 1987: mit Michael Jackson. Musiker, Komponist und Arrangeur – damit aber noch nicht genug: Vize-Plattenfirmenchef, Film- und Fernsehproduzent, Publizist und nicht zu vergessen: einer der ersten erfolgreichen schwarzen Filmkomponisten.

Presseschau 02.04.: Du bist im Recall!

(02.04.2011)
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Ausgestrahlt werden soll "The Voice Of Germany" im Herbst, so die FAZ. Herrlich! Auch noch knapp zwei Jahre nach seinem Tod, sorgt Michael Jackson für Furore. Wie der Guardian berichtet, will nun Jacksons enger Freund Al Fayed, der Vorsitzende des Fulham Football Clubs, eine goldene Statue des King Of Pop errichten - einen Schrein für den englischen Fußball-Club Fulhams. // Fulham football fans do not want a statue of Michael Jackson", fragt sich Fulham Unterstützer Lee Robinson. Es sei doch völlig verrückt eine Statue von Michael Jackson in einem Fußball-Club zu errichten, wenn diese Ikone doch gar nichts mit ihm am Hut habe.

03.01.: New Years Blues

(03.01.2011)
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Darauf muss man erstmal kommen: Eine inoffizielle, fiktionale Fernsehshow namens "Michael Jackson's Autopsy: What Really Killed Michael Jackson" sollte die Obduktion an Michael Jackson nachstellen und noch in diesem Januar im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden.

15.12.: "Micha, mein Micha und alles tut so weh"

(15.12.2010)
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Jackson, so Will.i.am, sei ein Perfektionist, der derartige Songs niemals veröffentlicht hätte: "He stood in the studio himself, mastering and mixing everything. How can you release a record without that Michael Jackson?" Das Prefixmag verlinkt derweil auf ein Interview mit "Michael"-Produzenten Teddy Riley, in dem dieser zugibt: "What we did was utilize the Melodyne to get him in key. // With the Melodyne we actually move the stuff up which is the reason why some of the vibrato sounds a little off or processed, over-processed. We truly apologize for that happening, but you are still hearing the true Michael Jackson". Warum dieser drastische Schritt? "We had to do what we had to do to make ... his voice work with the actual music". // "We had to do what we had to do to make ... his voice work with the actual music". Die Einnahmen dieser "actual music" können die Erben von Michael Jackson gut gebrauchen. Wie Spiegel Online berichtet, fordert der amerikanische Bundesstaat Kalifornien 131.000 Dollar Steuern nach.

Was ist Musik

Warum musste Michael Jackson weiß werden?

(04.03.2012 / 20 Uhr)
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Warum musste Michael Jackson weiß werden? „Alle schwarzen Radiostationen werden von weißen Leuten geführt – sie bestimmen, was „schwarz“ heißt. Das kann man auch nur als weißer Mensch; als schwarzer Mensch definiert man sich nicht als schwarz, sondern als Mensch.“ Sagt die englische Rapperin Speech Debelle in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. // Die Leute, die für den Sender verantwortlich waren, sind alle Rassisten gewesen. Deswegen hat Michael Jackson sich auch für MTV zum Weißen gemacht, darüber sollte es keinen Zweifel geben.“ „Aber dass HipHop und schwarze Musik im Allgemeinen in den Neunzigern so populär geworden sind, haben wir doch wesentlich MTV zu verdanken.“ „Keine Frage, MTV war schon während der Anfänge des Rap zur Stelle, das war fantastisch. // I now view these drawings as a cringe-inducing fusion of mawkish empathic identification, political naivety and witless self-pity – qualities that are both typically adolescent an levied at Michael Jackson´s later work. These qualities could be said to recontextualise the drawings as a satirical critiique of Jackson´s later music and performative persona as mch as they serve as a document of earnest teenage fandom.” // Das schreibt die britische Künstlerin Dawn Mellor in ihrem gerade erschienen Buch “Michael Jackson and other men”. Darin finden sich vor allem Zeichnungen von Michael Jackson aus seiner frühen Transitionsphase, also aus den Achtzigern, als seine sukzessive Veränderung vom schwarzen Teenagerjungen zu einem übergeschlechtlichen, farblich uneindeutigen ihren Anfang nahm.

ByteFM TourKalender

mit Ruben Jonas Schnell

(26.06.2009 / 16 Uhr)
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Michael Jackson mit 50 gestorben Michael Jackson, der selbsternannte «King of Pop», ist tot. Der Sänger, einer der größten Popstars aller Zeiten, starb am Donnerstag unerwartet mit nur 50 Jahren. Nach Angaben der Behörden wurde er um 14.26 Uhr (Ortszeit/23.26 MESZ) von den Ärzten des UCLA Medical Center in Los Angeles für tot erklärt. // Jackson, ein begnadeter Sänger und Tänzer von Kindesbeinen an, verkaufte schätzungsweise 750 Millionen Platten und erhielt 13 Grammys, die höchste Auszeichnung, die die Musikbranche zu vergeben hat. Zum Tod von Michael Jackson - ein Nachruf in SZ-Online

Was ist Musik

Don't stop til you get enough

(28.06.2009 / 20 Uhr)
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Don´t stop til you get enough Michael Jackson gegen die Krokodilstränen verteidigen. Ein letztes Lied für Farrah Fawcett. Sky Saxon nicht vergessen. Und wer war noch mal Harry Rag? Uri Geller hat es getan. // Sie alle haben öffentlich getrauert um Michael Jackson. Wollen wir uns mit diesen Leuten gemein machen (nix gegen Sophia Loren)? Nein, deshalb verteidigen wir Michael Jackson gegen Trittbrettfahrer, Krokodilstränenvergießer, Nachrufschleimer… Starring: fIREHOSE, Shinehead, Sly & The Family Stone, Isolée, Edu K., Tex & Erobique, Esso Trinidad Steelband, Mitchell Brothers, Jichael Mackson, Q Tip... // Denn bei dem Tollen-Schimpansen auf dem Phantom-BILD handelte es sich schließlich um den noch vornamenlosen Sohn von Michael Jackson und Enkel von Elvis Presley. Und wer zweifelt schon daran, dass Lisa Marie der Welt einen Sohn schenken wird?

31.08.: Abtreten!

(31.08.2010)
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Teile der Redaktion behaupten ja tatsächlich, der junge Justin klinge in dem Song wie der junge Michael Jackson. Was meint ihr? Hört selbst bei Hip Hop Connection. An mangelndem Star-Bewusstsein mangelt es Justin jedenfalls nicht. // An mangelndem Star-Bewusstsein mangelt es Justin jedenfalls nicht. Bei Zeit Online ist zu lesen, Justin schreibe gerade an seinen Memoiren. Mit 16! Und Michael Jackson? Der ist "most downloaded artist of all time", berichtet der NME und verweist auf eine Auswertung des Handyherstellers Nokia.

29.06.: Björk, Wale und Jazz

(29.06.2010)
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" Ähnlich bekannt, vermutlich aber bekannter als Hancock, ist ein gewisser Michael Jackson, der vor gut einem Jahr gestorben ist. Prager Fans planen nun eine zwei Meter große Michael Jackson Statue auf der Letna-Ebene, dort wo einst eine 17.000 Tonnen schwere Stalin-Statue tronte.

13.12.: Und dann... Stille.

(13.12.2010)
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Der Guardian hat den Link zum Video, das die Aufnahme des "Songs" zeigt, u.a. mit solch illustren Gästen wie Luke Pritchard von The Kooks oder Dan Le Sac. Stille würde man auch Michael Jackson gerne gönnen, aber sorry, daran ist nicht zu denken. Schon gar nicht in der Vorweihnachtszeit und angesichts der Tatsache, dass gerade posthum sein neues Album veröffentlicht wurde. // "Ein Vorgang wie aus dem Frankenstein-Labor" meint der Spiegel, und: nur gut, "dass wenigstens Jackson selbst seinen kalten, beklemmend nach Scherbenklinik und Formaldehyd müffelnden Wiedergänger nicht hören muss." Auch die Produzenten wehren sich hingegen weiter gegen die Vorwürfe, Michael Jackson wäre nicht im Original zu hören. Quincy Jones, der sich kürzlich skeptisch zeigte, wurde von Produzent Teddy Riley in die Schranken verwiesen: "Look at his [Jones'] age.

Popkultur im Netz 21.08.

(24.08.2009)
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Die überregionalen Pop-Bytes heute inklusive Yellow Submarine Neuverfilmung, Bob Dylans Akzent und Björks Haus, dazu Hinweise auf Lesenswertes aus dem eigenen Sprachraum über die Fagget Fairys, Jazz in Deutschland, den Michael Jackson Probenfilm, ein Bruce Springsteen Buch, Sabrina Setlur und neue Videos von Jochen Distelmeyer und Flying Lotus in der taz, der Frankfurter Rundschau, intro.de, spex.de und bei Spiegel online. // Bei Spiegel online kann man über den Film lesen, der aus dem mitgedehten Proben zu den geplanten Londoner Shows von Michael Jackson produziert wird, sowie Christoph Dallach über eine neues Bruce Springsteen Buch und einen Artikel über die wohl unvermeidliche Einkehr von Sabrina Setlur in die Sat.1-Show "Die Promi-Singles - Traumfrau sucht Mann".

Rapper Heavy D gestorben

(09.11.2011)
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Auch als Schauspieler wirkte Heavy D in Filmen wie "Step Up" oder "Gottes Werk und Teufels Beitrag" mit. Für die Hitsingles "Jam" von Michael Jackson und "Alright" von dessen Schwester Janet übernahm die HipHop-Größe jeweils die Rap-Passagen. // Erst Anfang Oktober stand er wieder mit einem weiteren Mitglied der Jackson Familie auf der Bühne. Anlässlich eines Tribut-Konzerts für Michael Jackson trat Heavy D zusammen mit La Toya Jackson im walisischen Cardiff auf und interpretierte Jacksons Hitsingle "Jam".

07.01.: Das fiese Gesicht einer ultraharten Gesellschaft

(07.01.2011)
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Totgesagte leben länger. Neues von Michael Jackson, der Kreativwirtschaft und dem Hipster. „Hipness is not a state of mind, it’s a fact of life.“ Kein Vorwurf, Cannonball Adderley, Du konntest eben auch nicht in die Zukunft sehen. // Auf jetzt.de gönnt sich die Sueddeutsche einen ziemlich langen Artikel des Amerikaners Mark Greif, der die Hipster-Subkultur zu Grabe trägt – nicht ohne einen präzisen Blick auf ihre Geschichte, ihre Eigenschaften und Widersprüche, kurzum: ihr Leben, zu werfen. Nochmal sueddeutsche.de, nochmal Tod. Michael Jackson kommt einfach nicht raus aus den Schlagzeilen. Aktuell ist es der Prozess um die mysteriösen Umstände seines Todes, der ihn nicht recht „in Frieden ruhen“ lassen will.

ByteFM Magazin

Michael Jackson und Farrah Fawcett

(25.06.2019 / 10 Uhr)
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Vor zehn Jahren ging eine zunächst unfassbare Meldung um die Welt: Michael Jackson ist tot - der King of Pop, welcher Menschen auf der ganzen Welt mit seiner Stimme, seinem Tanzstil und seinen Shows in den Bann gezogen hat. // Gleichzeitig ein Mann, der mit Anfang 50 abhängig von Schmerzmitteln ist und von dem keiner mehr so recht glaubte, das er wieder zu einstiger Größe zurückkehren würde. 2019 wird wieder ungläubig über Michael Jackson diskutiert. In der Dokumentation „Leaving Neverland“ werden die Missbrauchsvorwürfe gegen Jackson erneuert und es stellt sich die Frage, ob trotz Freispruch und gegenteiliger Aussagen vor Gericht die Musik des King of Pop überhaupt noch genießbar ist. // In der Dokumentation „Leaving Neverland“ werden die Missbrauchsvorwürfe gegen Jackson erneuert und es stellt sich die Frage, ob trotz Freispruch und gegenteiliger Aussagen vor Gericht die Musik des King of Pop überhaupt noch genießbar ist. Ein anderer Todesfall ging im Trubel um Michael Jackson fast unter: Farrah Fawcett verstarb ebenfalls am 25. Juni. Die Schauspielerin die bekannt ist für ihre Rolle in „Charlies Angels“ und ihre Haarpracht, betätigte sich zwar selbst nicht als Sängerin, war aber an der Entstehung des Superhits „Midnight Train To Georgia“ beteiligt.

Album der Woche: Silk Rhodes - "Silk Rhodes"

(01.12.2014)
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Dieser konzentriert sich auf wenige Instrumente, gibt den einzelnen Akkorden, Klängen und insbesondere der wandelbaren, warmen Stimme von Desree Zeit zu wirken. Es groovt an allen Ecken und Enden, im Soundstrudel scheint Michael Jackson vorbeizutreiben, dann plötzlich wieder Al Green, Prince oder The Delfonics. Es sind Stücke wie "Hold Me Down", die diese minimalistische Produktionsweise von Collins herausstellen: Orgel, Glockenspiel, spärliche Percussion und Desrees zart schmelzender Gesang.

Presseschau 11.10.: Mythen über Mythen

(11.10.2011)
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The Glowing North Stars (Georgia Brooke North)| Flickr | (CC BY-SA 2.0) Die Mythenbildung im Falle Michael Jackson reißt nicht ab. Gerade haben einige Mitglieder der Familie ein "einmaliges" Tribute-Konzert in Cardiff gegeben, da haben sie auch schon das nächste bekannt gegeben.

Presseschau 06.04.: Ole Oleoleoleeeee!

(06.04.2011)
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Der Milliardär Mohamed Al Fayed mag es golden und glitzrig. Das sieht man auch an der von ihm gesponserten Michael-Jackson-Statue, die vor Edelmetall nur so strotzt. Seit neuestem steht das Denkmal vor dem Stadion des Londoner Fußballclubs FC Fulham.

17.03.: Nach dem Tod ist vor dem Geschäft

(17.03.2010)
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Dass sich mit toten Musikern besser Geld verdienen lässt als mit lebenden, ist nichts neues. Aber auch hier toppt Michael Jackson alle Rekorde: Wie Spiegel Online berichtet, haben Sony und Michael Jacksons Erben nun einen Vertrag unterzeichnet, der 10 "Albumprojekte" in den kommenden 7 Jahren vorsieht, darunter eine Sammlung mit bisher unveröffentlichten Songs, eine Neuauflage von "Off The Wall" sowie weiter "Videospiele, DVDs und Multimedia-Plattformen, von denen ich heute noch gar nichts weiß", so Rob Stringer von Sony.

30.12.: Mal eine Liste zum Jahresende

(30.12.2009)
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Sogar schon mit Vic Chesnutt, der am 25. Dezember an den Folgen eines Suizidversuchs gestorben ist. Michael Jackson darf da auch nicht fehlen. Jackson war ein Opfer bis zum Schluss, meint zumindest Ian Harperin, Autor der Jackson-Biographie „Unmasked“.

11.12.: Ruf! Mich! An!

(11.12.2009)
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(Damit die Beruhigungsmittel erst am Weihnachtsabend zum Einsatz kommen müssen) Posthum bekommen Stars ja eigentlich immer etwas verliehen: Im Falle Michael Jackson ist das jetzt ein Grammy für sein Lebenswerk. Laut Jury sei Jackson einer der kommerziell erfolgreichsten und einflussreichsten Entertainer aller Zeiten gewesen.

03.12.: Wie Google den Zeitgeist entdeckte

(03.12.2009)
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Eine statistische Übersicht von Google über die "Aufsteiger des Jahres", zusammengestellt aus Milliarden Sucheingaben. Gewinner ist, man glaubt es kaum, Michael Jackson. Jackson schlägt facebook (2.), twitter (4.) und Windows 7 (8.)! Auch Lady Gaga (7.) schafft es vor das Betriebssystem.

24.11.: Es hagelt

(24.11.2009)
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Über den „großen Marketingplan“ in Sachen Falco und den ehemaligen Manager, Hans Bork, berichtet Volker Weidermann. Für Michael Jackson hingegen hagelt es Preise, weiß die SZ. Gestern Abend wurden die diesjährigen American Music Awards vergeben.

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