Miles Davis

Miles Davis Bild: Miles Davis (Foto: Francis Wolff)

Miles Davis (26.05. 1926 – 28.09. 1991) war eine der bestimmenden Gestalten des Jazz im 20. Jahrhundert. Als Komponist, Trompeter und Bandleader gab er immer wieder neue Impulse und veränderte die Jazzszene mehrfach maßgeblich. Seine Laufbahn begann 1944 im Quintett des Saxofonisten Charlie Parker. In den frühen 1950ern machte er einige der frühesten Hard-Bop-Aufnahmen. 1957 nahm er als Bandleader den späteren Klassiker „'Round About Midnight” auf. In seiner Band spielten damals der Saxofonist John Coltrane und der Bassist Paul Chambers, die auch bei „Kind Of Blue” (1959), einem weiteren Klassiker, zu seiner Band gehörten. Zu dieser Zeit nahm Davis auch einige Orchesterplatten wie „Sketches Of Spain” (1960) mit dem Arrangeaur Gil Evans auf.

1964 arbeitete Miles Davis mit seinem bis heute legendären Quintett mit Herbie Hancock (Piano), Wayne Shorter (Saxofon), Ron Carter (Bass) und Tony Williams (Schlagzeug). Aus dieser Periode stammen unter anderem die Alben „E.S.P.” (1965) und „Miles Smiles” (1967). Mit Beginn der 1970er änderte Davis erneut radikal seinen Kurs in Richtung elektronischer Instrumentierung und afrikanisch beeinflusster Rhythmik. Bei dieser Fusion von Jazz und Rock wurde er under Anderem von Joe Zawinul (Keyboards) und John McLaughlin (Gitarre). Wichtige Alben dieser Periode sind „In A Silent Way" (1969), Bitches Brew” (1970) und „On The Corner” (1972).

Gegen Ende seiner Karriere nahm Davis einige für seine Verhältnisse sehr schlichte Alben mit radiofreundlichem Jazz auf, blieb aber anderer Musik gegenüber aufgeschlossen, was dazu führte, dass er auf eigenen Wunsch ein Trompetensolo zu dem Track „Oh Patti” von Scritti Politti beisteuerte.



Miles Davis im Programm von ByteFM:

Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb ist tot

(26.05.2020)
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Der US-amerikanische Musiker erlag am 24. Mai im Alter von 91 einer Krebserkrankung. Er war der letzte noch lebende Musiker, der die Miles-Davis-Platte „Kind Of Blue“ mit eingespielt hatte. Der Jazz-Meilenstein feierte im vergangenen Jahr sein sechzigstes Jubiläum. // Seine Karriere begann er in Washington in Zusammenarbeit mit Charlie Rouse und Billie Holiday, bevor er 1951 erstmals mit Earl Bostic als Schlagzeuger auf eine längere Tournee ging. Von 1958 bis 1963 spielte er dann in der Band von Miles Davis – Cobbs Spiel ist auf zahlreichen historischen Aufnahmen von Miles Davis zu hören, darunter „Kind Of Blue“, „Sketches Of Spain“ oder „Porgy And Bess“.

Presseschau 28.09.: Ein besonderes Stück Konzerterinnerung

(28.09.2011)
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terremoto | Flickr | (CC BY-SA 2.0) Heute jährt sich der Todestag von Miles Davis zum 20. Mal. Wir haben an anderer Stelle auch schon kurz darüber berichtet. Anders als bei Geburtstagen oder Jubiläen erfreuen sich Erinnerungen an Todestage nicht so großer Beliebtheit. // Anders als bei Geburtstagen oder Jubiläen erfreuen sich Erinnerungen an Todestage nicht so großer Beliebtheit. Die Wiener Zeitung und die ARD haben das im Falle von Miles Davis trotzdem getan. Der Mann ist schwer zu greifen, sei es wegen seines umfassenden Werkes, seiner ständigen Neuerfindungen und Stilwechsel oder aufgrund der Distanz zwischen Bühnenfigur und Privatperson. // Was für einen Musiker sicherlich die größere Anerkennung ist." Eine Legende, von der sich Miles Davis einst inspirieren ließ, soll mittlerweile am traurigen Tiefpunkt seiner Karriere gelandet sein.

Innovator und Superstar - Zum 85. Geburtstag von Miles Davis

(26.05.2011)
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Im Kontext der amerikanischen Musikgeschichte nimmt Miles Davis eine Sonderstellung ein. Der Musiker, dessen Karriere von den 40er Jahren bis in die frühen 90er andauerte, ist als genialer Trompeter und stilbildender Innovator genauso bedeutend wie als Sound-Visionär, als Entdecker neuer Talente, als afro-amerikanische Ikone und als Künstler, dessen eigenwilliger Charakter immer wieder die Auseinandersetzung mit dem Status Quo erzwang und so neue Paradigmen erschuf, sowohl im musikalischen Sinne wie auch als Persönlichkeit. // Der Musiker, dessen Karriere von den 40er Jahren bis in die frühen 90er andauerte, ist als genialer Trompeter und stilbildender Innovator genauso bedeutend wie als Sound-Visionär, als Entdecker neuer Talente, als afro-amerikanische Ikone und als Künstler, dessen eigenwilliger Charakter immer wieder die Auseinandersetzung mit dem Status Quo erzwang und so neue Paradigmen erschuf, sowohl im musikalischen Sinne wie auch als Persönlichkeit. Im Gegensatz zu manchen seiner Jazz-Kollegen steht Miles Davis nicht in erster Linie für handwerkliche Virtuosität. Der Trompeter war vielmehr ein Meister der musikalischen Stimmung, ein magischer Künstler, der zwar auch über eine brillante Spieltechnik verfügte, aber noch viel mehr über die Gabe, den verschiedenen Jazz-Genres, in denen er über die Jahre spielte (wenn er sie nicht selbst begründete) seinen eigenen Stempel aufzudrücken, der irgendwo zwischen Blues und Moderne, Großstadt und Übersinnlichkeit, zwischen cooler Pose und tiefer Leidenschaft eine eigenen Raum einnimmt. // Der Trompeter war vielmehr ein Meister der musikalischen Stimmung, ein magischer Künstler, der zwar auch über eine brillante Spieltechnik verfügte, aber noch viel mehr über die Gabe, den verschiedenen Jazz-Genres, in denen er über die Jahre spielte (wenn er sie nicht selbst begründete) seinen eigenen Stempel aufzudrücken, der irgendwo zwischen Blues und Moderne, Großstadt und Übersinnlichkeit, zwischen cooler Pose und tiefer Leidenschaft eine eigenen Raum einnimmt. Miles Davis’ Karriere zeichnet sich bereits früh ab. Noch als Teenager ohne Schulabschluss war Davis bereits gefragter Sessionmusiker bei Gigs durchreisender Bands, die in East St. // Das Publikum darf teilhaben, steht aber nicht mehr im Mittelpunkt, als Charlie Parker und Co. ihre „Autorenschaft“ entdecken. In den nächsten Jahrzehnten ist Miles Davis immer (mit Free Jazz als prominenter Ausnahme) präsent, wenn sich im Jazz eine neue Entwicklung abzeichnet. // In den nächsten Jahrzehnten ist Miles Davis immer (mit Free Jazz als prominenter Ausnahme) präsent, wenn sich im Jazz eine neue Entwicklung abzeichnet. Oft sind es seine Platten, seine Bands, die diesen Sound als erste darbieten. So spielt Miles Davis 1949 eine zentrale Rolle bei der Entstehung des Cool Jazz. Sein Album „Birth Of The Cool“ zeig ihn als Leader einer 9köpfigen Band, die einen Sound „erfand“, der später zu Davis’ Leidwesen oft vor allem dem (weißen) Davis-Mitmusiker Gerry Mulligan (und dem ebenfalls weißen Dave Brubeck) zugerechnet wurde.

Miles Davis' „Kind Of Blue“ wird 60

(17.08.2019)
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Miles Davis – „Kind Of Blue“ (Columbia) Miles Davis war schon lange vor „Kind Of Blue“ eine Legende. An der Seite von Charlie Parker hatte der US-Amerikaner in der möglicherweise wichtigsten Bebop-Band gespielt, die im New York der 40er-Jahre die schnellsten Tonkaskaden spielte, die Menschenohren bis dahin gehört haben. // Doch dann kam „Kind Of Blue“ und veränderte alles. Zumindest für kurze Zeit – bis zur nächsten Neuerfindung. Das Album, mit dem Miles Davis die Tonleitern zum Singen brachte, wird am 17. August 2019 60 Jahre alt. Schweben statt schwitzen Auch im Jahr 1959 war Bebop immer noch tief im allgemeinen Grundverständnis des Jazz eingraviert.

Joni Mitchell in fünf Songs

(07.11.2018)
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Die emotionale Nacktheit dieses Albums war seiner Zeit voraus, wie Mitchell selber später reflektierte: „Wir alle leiden unter unserer Einsamkeit, aber bis ‚Blue‘ haben unsere Popstars das noch nie zugegeben.“ „Help Me“ (1974) Nach über einem Jahrzehnt im Folk-Rock-Business war es 1974 für Mitchell an der Zeit, ihren Sound auszubauen. Ihre musikalischen HeldInnen hießen nie Dylan oder Cash, sondern Miles Davis, Edith Piaf oder Charles Mingus. Die Platte, die überhaupt erst ihre Faszination zur Musik auslöste, war „The Hottest New Group in Jazz“, ein Album von dem Vocal-Jazz-Trio Lambert, Hendricks and Ross – ihre „persönlichen Beatles“, wie sie selber einst der Los Angeles Times sagte. // Hier hatte sie ein beeindruckendes Arsenal an Musikern versammelt: Bass-Virtuose Jaco Pastorius, Tastengott Herbie Hancock, Miles-Davis-Veteran Wayne Shorter am Saxophon. Die Platte begann eigentlich als Zusammenarbeit mit der Jazz-Ikone Charles Mingus, die aber durch seinen Tod im selben Jahr ihr jehes Ende fand.

20. Todestag von Miles Davis

(28.09.2011)
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tompalumbo (Tom Palumbo) | Flickr | (CC BY-SA 2.0) Kaum ein anderer Musiker hat Veränderung und Fortschritt im Jazz über Jahrzehnte so stark geprägt wie Miles Davis. Geboren in der Kleinstadt Alton (Illinois) zog es ihn bereits mit 18 Jahren nach New York, wo seine Karriere langsam und nicht ohne Schwierigkeiten ins Laufen geriet. // August 1991 trat er in Hollywood das letzte Mal live auf und verstarb einen Monat später an den Folgen eines schweren Schlaganfalls. Am 28. September jährt sich der Todestag von Miles Davis zum 20. Mal. Mehr dazu erfährt Ihr heute ab 15 Uhr im ByteFM Magazin mit Oliver Stangl.

26.01.: Ausgeträumt

(26.01.2010)
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"Ich habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe" verrät er in der Zeit-Reihe "Ich habe einen Traum". Oder halt stop, vielleicht eins noch: Einmal Miles Davis im Kinofilm darstellen, das wär´s. Sehr lustig folgendes Zitat: "Neben Michael Jackson ist Hip-Hop das Einzige auf der Welt, das so viele verschiedene Menschen friedlich vereinen kann". // Sehr lustig folgendes Zitat: "Neben Michael Jackson ist Hip-Hop das Einzige auf der Welt, das so viele verschiedene Menschen friedlich vereinen kann". Aaaaach ja. Apropos Miles Davis: zur Veröffentlichung der Super-Hyper-Completely-Complete Sammlung der Musiklegende mit insgesamt 52 seiner Alben auf 70 CDs gibt es ebenfalls einen kritischen Bericht auf Zeit online.

Miles Davis – „In A Silent Way“

(30.07.2019)
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Miles Davis (Foto: Francis Wolff) Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. Er ist einer der größten Jazz-Innovatoren und bekanntester Modern-Jazz-Bandleader: Miles Davis hat durch seine Radikalität das Genre geprägt wie nur Wenige. Diese stand ihm lange gut zu Gesicht. 1970 erfand er auf „Bitches Brew“ gewissermaßen Jazz-Rock und war besser als alle NachahmerInnen. // Bald sollte Zawinul mit Wayne Shorter, der hier am Saxofon zu hören ist, Weather Report gründen. 1969 war die Geburtsstunde des elektrischen Jazz und vielleicht auch von Ambient-Musik. Heute hallt Davis' Wagnis bei UK-Jazz-Acts wie Nérija nach. Miles Davis' Album „In A Silent Way“ erschien vor 50 Jahren, am 30 Juli 1969. Der Titeltrack ist unser Track des Tages.

Jimi Hendrix wäre 75 geworden

(26.11.2017)
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Dabei schaffte es Hendrix, sich von Album zu Album zu steigern: Vom selbstbewussten, aber noch nicht voll realisierten Debüt „Are You Experienced“ über das nuanciertere „Axis: Bold As Love“ bis zum mehrspurigen Experimental-Rock-Wahnsinn seines Schwanengesanges „Electric Ladyland“. Auf letzterem Album ist am deutlichsten zu hören, was Miles Davis schon Jahre vorher wusste: Der legendäre Jazz-Trompeter verglich Hendrix' verzerrten Wall Of Sound mit den spirituellen, bewusstseinserweiternden Ton-Kaskaden seines ebenfalls zu früh gestorbenen Saxophon-Kollegen John Coltrane. // Zu Beginn der 1970er-Jahre hatte der immer noch sehr junge Hendrix einige Pläne: So war zum Beispiel eine Kollaboration mit dem bereits erwähnten Miles Davis geplant, der bereits mit „Bitches Brew“ das kreative Potential der Rock-Musik entdeckt hatte. Gemeinsam mit Paul McCartney wollten sie eine monumentale Supergroup gründen.

50 Jahre Miles Davis "Kind Of Blue"

(20.08.2009)
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Fast schon peinlich, aber meine Alltime Lieblingsplatte ist auch das meistverkaufte Jazzalbum in der Statistik der amerikanischen Tonträgerindustrie. Sechs Millionen Stück wurden von Miles Davis’ „Kind Of Blue“ bisher verkauft. Gestern vor 50 Jahren erschien dieser Ultraklassiker. Inzwischen gibt es natürlich Deluxe Ausgaben (die aktuelleste hier) und ganze Bücher zur Platte (das amtliche Werk von Ashley Khan bei Zweitausendeins auch auf deutsch). // On Air gab es dazu gestern schon Musik bei Marko Pauli im ByteFM TourKalender, wer das verpasst hat oder mehr will, kann hier noch einen Auftritt von Miles Davis und Co. aus dem April 1959 hören und sehen.

„Tutu“ von Miles Davis wird in DNA gespeichert

(02.10.2017)
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Miles Davis' "Tutu" gehört zu den ersten Songs, die in Form von DNA verschlüsselt wurden. (Foto: Oliver Nurock) Der Biotechnik-Firma Twist Bioscience ist ein historischer Durchbruch gelungen: Zum ersten Mal konnten auditive Daten in DNA-Material gespeichert werden. // Zwei Ausschnitte vom Montreux Jazz Festival dienten als Testobjekte: Eine Performance vom Deep-Purple-Gassenhauer „Smoke On The Water“ und ein Live-Auftritt aus Miles Davis‘ Jazz-Pop-Phase – „Tutu“, aus dem Jahr 1986. Während reguläre Festplatten-Technologie Daten nur über wenige Dekaden zuverlässig sichern kann, soll die DNA-Speicherung laut Angabe der US-amerikanischen Firma das Material über hunderte bis tausende Jahre speichern.

ByteFM Magazin

Miles Davis & Lee Konitz

(16.04.2020 / 15 Uhr)
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Geprägt wurde der Begriff Ende der 40er Jahre, vor allem von Musikern wie Lennie Tristano oder Miles Davis. Letzterer hat vor allem mit dem Album „Birth Of The Cool“ Maßstäbe gesetzt, die Platte gilt als eine der Ursprünge des Cool Jazz. Mit insgesamt neun Musikern hat Miles Davis die Musik dafür eingespielt, dem berühmten Miles Davis/Gil Evans Nonett. // Mit insgesamt neun Musikern hat Miles Davis die Musik dafür eingespielt, dem berühmten Miles Davis/Gil Evans Nonett. Einer dieser neune war Lee Konitz, sein Instrument war das Altsaxophon. 21 Jahre war er damals jung, und diese Zusammenarbeit war der Grundstein für eine äußerst erfolgreiche und lange Karriere im Jazz, 70 Jahre lang war Lee Konitz aktiv und soll an rund 150 Alben mitgewirkt haben.

Unerhört! Musikfilmfestival 2019 (Ticket-Verlosung)

(17.10.2019)
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PJ Harvey, Miles Davis und Michael Hutchence – nur einige der ProtagonistInnen des 13. Unerhört! Musikfilmfestivals in Hamburg Miles Davis. PJ Harvey. Aretha Franklin. Michael Hutchence. New Order. Was sich wie ein traumhaftes, die Grenzen von Leben und Tod transzendierendes Festival-Line-up liest, ist in Wahrheit nur ein Auszug der KünstlerInnen und Bands, die beim Hamburger Unerhört!

Bill Evans – „Someday My Prince Will Come“

(16.08.2019)
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Ein hornbebrillter mitteljunger Weißer aus dem Mittelstand, der Klavier spielt und im Club gesalzene Radieschen isst, ist nicht unbedingt eine Ausgeburt an Hipness. Scheinbar. Dennoch war Miles Davis Mitte der 1950er völlig aus dem Häuschen, als er Bill Evans erstmals hörte. Dessen Debüt als Bandleader, das Album „New Jazz Conceptions“ hielt, was sein Name versprach und befeuerte Miles Davis' Erforschung des Modal-Jazz. // Dessen Debüt als Bandleader, das Album „New Jazz Conceptions“ hielt, was sein Name versprach und befeuerte Miles Davis' Erforschung des Modal-Jazz. Bereits seine erste Session mit Evans sollte das bestverkaufte Jazz-Album aller Zeiten hervorbringen, nämlich „Kind Of Blue“, das am 17.

Chanson-Sängerin Juliette Gréco ist tot

(24.09.2020)
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Mit ihrem Auftreten und freizügigen Lebensstil galt sie bald als eine Art Muse der französischen Existenzialisten, die auch Urheber von vielen ihrer Texte waren. Sie war nicht nur mit dem Jazz-Trompeter Miles Davis liiert, sondern unterhielt persönliche Beziehungen zu Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus und anderen.

Jamila Woods kündigt neues Album „Legacy! Legacy!“ an

(06.02.2019)
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“ ist eine musikalische Ehrung einer Künstlerin oder eines Künstlers, die oder der Woods intensiv beeinflusste: Sängerin Eartha Kitt, Space-Jazz-König Sun Ra, Blues-Pionier Muddy Waters oder Miles Davis (die ganze Tracklist findet Ihr unten). Parallel zu der Ankündigung veröffentlichte Woods die Single „Zora“, die der Autorin Zora Neale Hurston gewidmet ist.

20 Jahre "OK Computer": Es ist okay, aber ...

(20.05.2017)
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Davon abgesehen gilt: Wer sich viel Zeit nimmt, kann „OK Computer“ auch heute noch als postmodernes Werk mit mannigfaltigen Referenzen, Anspielungen und Einflüssen von Miles Davis bis Sonic Youth oder DJ Shadow interpretieren und zelebrieren. Oder in den Texten von Thom Yorke prophetische Aussagen entdecken, die angeblich schon vor 20 Jahren das Phänomen Donald Trump vorhersagten.

Billy Cobham wird 70

(16.05.2014)
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Billy Cobham (Foto: www.billycobham.com) Mit seiner kraftvollen und gleichzeitig raffinierten Spielart gilt Billy Cobham als "der" Jazz-Fusion-Schlagzeuger. Bekannt wurde der Musiker Ende der 60er-Jahre, als er gemeinsam mit Miles Davis aufnahm und tourte. Dabei lernte er den Gitarristen John McLaughlin kennen, mit dem er die Gruppe Mahavishnu Orchestra gründete, eine der einflussreichsten Jazzrockbands aller Zeiten.

Zum 65. Geburtstag von Tim Buckley (†1975)

(14.02.2012)
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Die Musik von Tim Buckley ist auf neun Studioalben und einer Reihe sehr guter Live-Mitschnitte erhalten und eine Fundgrube für Freunde von 60er und 70er Jahren Folk-Stilen, für alle, die etwas übrig haben für das Album „Astral Weeks“ von Van Morrison, die Platten von Nick Drake oder den forschenden moody Sound jener Jahre, wie er auch auf Platten von Miles Davis zu hören ist. Zum 65. Geburtstag von Tim Buckley hat Christian Tjaben eine School Of Rock produziert, die am 14.02.um 12:00 Uhr bei ByteFM gesendet wird.

The Shape Of Jazz To Come?

(26.08.2009)
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Wenn Euch das zu analog erscheint, dann ist Andy Baios deutlich im digitalen Zeitalter verwurzelte Hommage an Miles, "Kind Of Bloop", vielleicht eher euer Ding. Für sein “8-Bit Tribute to Miles Davis’ Kind of Blue” ließ er die “fünf Tracks, die man sein Leben lang in der Playlist haben kann und sollte,” wie ByteFM Moderator Christian Tjaben sie beschreibt, von verschiedenen Chiptune Artists neu einspielen.

Was ist Musik

Was ist Drahtmusik? Bau' mir eine Playlist aus The Wire 326,

(03.04.2011 / 20 Uhr)
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In der Königsrubrik „Invisible Jukebox“ gibt Green Gartside (Mr.Scritti Politti) Auskunft über den kurzen Weg vom Hausbesetzerpunk zu Miles Davis, seine Liebe zu Lovers Rock und den Vocoder von Zapp. Miles Davis ist auch Thema in den New York-Impressionen von Little Annie. Und der Tempo-Riddim kommt endlich mal zu seinem Recht. // Starring: Little Annie, Boxcutter, Bibio, Telebossa, Scritti Politti, Kode 9 & Spaceape, K-She, Chrissy Murderbot, Darkstar, Shackleton, Anthony Red`Rose, 2562, Miles Davis u.v.a.

60minutes

Alles was das Ohr begehrt

(06.07.2019 / 19 Uhr)
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Snaxx sind 14 Tracks, die Mndsgn nicht auf der Festplatte in Vergessenheit geraten lassen will, und das wäre auch sehr schade! 1991 ist Miles Davis gestorben. Sechs Jahre davor hatte sich Miles Davis an einem Album mit dem Titel "Rubberband" zu schaffen gemacht.

Kramladen

Zwei unsterbliche Songs

(12.02.2015 / 23 Uhr)
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Die Qualität der Komposition und die Schönheit der Melodie hat die Zeiten überdauert und animierte solch unterschiedliche Künstler wie Edith Piaf, Iggy Pop, Hannes Wader, Cannonball Adderley, Miles Davis, Doris Day, Eric Clapton und nun auch His Bobness, den Song auf eigene Weise zu bearbeiten. Die Entwicklungsgeschichte von „Autumn Leaves“ ist musikhistorisch fast einmalig. // Oscar Peterson, Erroll Garner und Bill Evans folgten. Als herausragende Jazzbearbeitung gilt die Einspielung von Cannonball Adderley und Miles Davis für das Album „Somethin’ Else“ von 1958. Auch Chet Baker, Jeremy Steig, Joe Pass, Keith Jarrett, Chick Corea, Bobby McFerrin und andere nahmen hörenswerte Fassungen auf, ebenso Jazz-Vokalisten wie DeeDee Bridgewater, Tony Bennet, Diana Krall, Sarah Vaughn und Götz Alsmann.

Soulsearching

Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow

(10.02.2013 / 19 Uhr)
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Der großartige Trompeter und für viele sehr inspirierende Musiker Donald Byrd hat die Erde verlassen - "Places & Spaces" heißt eines seiner zahllosen Stücke, die er mit den Mizell Brothers aufnahm. Vor dieser für ihn sehr erfolgreichen Phase seiner Karriere folgte er Miles Davis in die elekronische Jazz-Fusion und davor wurde Byrd als Meister des Hard-Bop sowie visionärer, ständig dazu lernender Trompeter und Komponist bekannt. // Es war die Platte "A New Perspective", die ihn als Inspiration für viele andere Jazzmusiker Mitte der 60er Jahre erneut in die gleiche Höhe hob, in der John Coltrane, Herbie Hancock oder eben Miles Davis schwebten. Mit dem Album "Blackbyrd" sorgte er für eins der meistverkauften Alben aus dem Blue Note Records Katalog.

Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot

(08.09.2020)
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Hier kollaborierte unter anderem mit dem Jazz-Pianisten Paul Bley. Noch in derselben Dekade trat der Musiker mit Jazz-Größen wie Miles Davis und Albert Ayler auf. Sein erstes Soloalbum zusammen mit dem Schlagzeuger Hiroshi Murakami und dem Pianisten Masabumi Kikuchi trug den Titel „Eastward“ (1970) und entstand während eines mehrjährigen Aufenthalts in Japan.

Von den Größten verehrt: Charlie Parker starb vor 65 Jahren

(12.03.2020)
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Über dessen Stellenwert sich keine Gelehrten streiten, und über den keine noch so angriffslustigen Jazzer*innen ein schlechtes Wort zu verlieren haben. Zumindest was seine musikalischen Errungenschaften betrifft. Miles Davis und Charles Mingus etwa sind in ihren Autobiografien nicht zimperlich beim Austeilen. Aber wenn es um Charlie „Bird“ Parker geht, beschreiben sie sein Spiel als übersinnliche Erfahrung.

Beastie Boys: „Ill Communication“ wird 25

(31.05.2019)
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Es folgt der psychedelisch vernebelte, verzerrte Boombap von „B-Boys Makin‘ With The Freak Freak“, dessen Kontrabass-Groove nahezu nahtlos in das nicht nur im Titel an Miles Davis‘ Jazz-Funk-Exkursion „On The Corner“ angelehte Instrumental „Bobo On The Corner“ übergeht. Die großen und kleinen Geniestreiche dieses Albums sind unzählig.

Zum 100. Geburtstag von Thelonious Monk

(10.10.2017)
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Andere Kompositionen von ihm wie „Round Midnight“ und „Ruby, My Dear“ wurden zu Standards, die fest ins Repertoire von Miles Davis, John Coltrane und anderen Genre-Größen gehörten. Monk wurde Zeit seines Lebens oft von manischen Episoden geplagt: Manchmal schlief er während des Auftritts auf dem Klavier ein, manchmal verließ er einfach den Saal, oder tanzte – wie bereits erwähnt – geistesabwesend auf der Bühne.

Caribou - „Our Love“ (Album der Woche)

(29.09.2014)
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Ich möchte mit meiner Musik nach vorne schauen können. All die Musiker, die ich verehre, repräsentieren diesen Ansatz: Miles Davis, John Coltrane, Can, die Zombies.“ Nichts ist so prägend wie die Erfahrung, ein Kind zu bekommen.

Neue Platten: Shabazz Palaces - "Lese Majesty"

(05.08.2014)
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Shabazz Palaces - "Lese Majesty" (Sub Pop) 9,1 Man muss nur wenige Töne von "Lese Majesty" hören, um zu wissen, dass sich hier ein ganzer Kosmos öffnet: Es umschwirren einen die Sounds wie bei Sun Ra, Herbie Hancock und Miles Davis, die Theorien wie bei Kodwo Eshun und Nelson George, der Afrofuturismus und die Alienation, die Vergangenheit und die Zukunft gleichermaßen vereint in einem gegenwärtigen Moment, der über sich selbst hinausweist.

Neneh Cherry wird 50

(10.03.2014)
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Don Cherry nahm seine Familie auch mit auf Tour. So traf Neneh Cherry in ihrer Jugend Menschen wie Miles Davis und The Slits. Mit Viv und Ari von den Slits verstand sie sich gut. Mit 16 zog Cherry dann von Schweden nach London, und fand ihren Platz in der lokalen Musikszene.

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