ByteFM Container: Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Musikwelt

Von ByteFM Redaktion, 24. März 2020

Foto eines Schild, auf dem zu lesen ist

„Tut uns leid, wir haben geschlossen.“ Durch die Coronakrise befindet sich die Musikindustrie aktuell in einer großen Notlage

Abgesagte Konzerte, geschlossene Clubs, lahmliegende Projekte. Die Lage für die Musikindustrie in Zeiten der Coronakrise ist düster. Schon wenige Tage nach dem Shutdown mussten einige Clubs Konkurs anmelden. Bands bemühen sich, die Löcher aus abgesagten Tournee-Schulden mit Spendenaufrufen zu stopfen. Und auch in der Politik laufen die Planungen für Rettungspakete auf Hochtouren.

Doch kann all das wirklich in einer Situation helfen, die auch für die Musikbranche als schwärzeste der Nachkriegszeit bezeichnet wird? „[…] Lasst uns nicht lange warten, das hier ist keine Pause, es ist ein Systemwechsel“, schrieb die Schweizer Musikerin Sophie Hunger auf ihrem Instagram-Account. Und tatsächlich fühlt man – das hier ist eine Zäsur in der Kulturgeschichte. Wie kann es also weitergehen? Kredite oder bedingungsloses Grundeinkommen? Ist #ichwillkeingeldzurück sinnvoll? Und wie wichtig ist es jetzt, auch mal digital Eintritt zu bezahlen? Fest steht nur: Nichts ist mehr so selbstverständlich, wie zuvor.

Leonie Möhring befasst sich am 24. März von 15 bis 17 Uhr in einem ByteFM Container mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die Musikbranche. Vom DJ bis zum klassischen Ensemblechef kommen zahlreiche Musikschaffende zu Wort, die ihre prekäre Situation schildern und darüber aufklären, wer jetzt wie Unterstützung braucht. Darüber hinaus wirft unsere Moderatorin einen Blick auf die große neue Bühne – das Internet – und zeigt auf, wie aus der Isolation heraus gerade enorm viel Kreativität und Solidarität erwächst. Mut machende Songs zum Solo-Soli-Küchentischtanz und Tipps, wie man auch aus dem Wohnzimmer heraus handeln und Musik genießen kann, inklusive. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Sendung nach der Ausstrahlung im ByteFM Archiv nachhören.

Bild mit Text: „Ja ich will Radiokultur unterstützen“ / „Freunde von ByteFM“

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