Smokey Robinson wird 75

Smokey Robinson
Smokey Robinson (Foto: www.smokeyrobinson.com)

Mit 15 gründete Smokey Robinson seine erste Doo Wop-Band, mit 19 unterschrieb er einen Plattenvertrag bei Motown und ein Jahr später hatte er seinen ersten großen Hit mit The Miracles: „Shop Around“, zugleich der erste große Erfolg für Berry Gordys Motown-Label, verkaufte sich über eine Million mal.

Robinson, der am 19. Februar 1940 als William Robinson, Jr. in Detroit geboren wurde, legte ab da eine einwandfreie Karriere hin. Von 1960 bis 1970 brachte er mit The Miracles zeitlose Soul-Balladen und R’n’B-Hits heraus, die den Sound von Motown maßgeblich mitformten, darunter „The Tracks Of My Tears“, „I Second That Emotion“ und „The Tears Of A Clown“.

Anfang der 70er trat Robinson aus der Band aus um mehr Zeit für seine Familie zu haben. In den Jahren zuvor war er bei Motown nicht nur als Sänger involviert, er entdeckte und förderte junge Talente und schrieb und produzierte viele Songs für andere Künstlerinnen und Künstler, zum Beispiel „My Guy“ für Mary Wells, „My Girl“ für The Temptations und „Ain’t That Peculiar“ für Marvin Gaye. Seit 1961 war er außerdem Vizepräsident des Labels, die Position behielt er bis zum Verkauf von Motown im Jahr 1988.

Neben all dem hatte Smokey Robinson dann doch noch Zeit für eine Solokarriere, die ihren Anfang 1973 mit seinem Debüt „Smokey“ nahm. Seine Hausmarke war gefühlvoller, intensiver Soul, der angelehnt an den Namen des gleichnamigens Album von Robinson als „quiet storm“ – ruhiger Sturm – bezeichnet wird.

Ende der 80er erfand sich der Musiker neu. Er wandte sich der Kirche zu nachdem seine Ehe in die Brüche gegangen war und er mit seiner Drogensucht zu kämpfen hatte. Lange nahm Smokey Robinson keine neue Musik auf, 1999 folgte dann die Platte „Intimate“ und fünf Jahre später das Gospelalbum „Food For The Spirit“. Auch im Alter von 75 Jahren spielt Robinson noch regelmäßig Konzerte.

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