The Seshen – „Flames & Figures“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion, 10. Oktober 2016

Cover des Albums Flames & Figures von The SeshenThe Seshen – „Flames & Figures“ (Tru Thoughts)

Veröffentlichung: 14. Oktober 2016
Web: theseshen.com
Label: Tru Thoughts

Lalin St. Juste hat eine Stimme, die nicht von dieser Welt ist. Bei The Seshen webt die Frontfrau ihren hellen Gesang in faszinierende und berührende Melodien zwischen R&B, Synth-Pop, Indie-Vibes, und Soul. The Seshen sind eine siebenköpfige Band aus dem kalifornischen Oakland. Das Lockere und das Unbeschwerte, das man dem Klischee entsprechend mit Kalifornien verbindet, findet sich in der Musik der Gruppe wieder. Diese Stimmung wechselt sich in ihren Songs stets ab mit Verletzlichkeit – The Seshen stehen musikalisch und menschlich für hundert Prozent Gefühl. Ihr zweites Album „Flames & Figures“ ist der Beweis.

Gegründet hat sich die Band vor sechs Jahren, 2012 erschien ihr Debüt. Den eklektischen Sound, den sie darauf ausbreiten, haben The Seshen seitdem kontinuierlich weiterentwickelt – hin zu mehr Feinheit und klanglicher Nähe. Die Nähe, die man beim Hören wahrnimmt, kommt nicht von ungefähr. Lalin St. Juste und Bassist und Produzent Akiyoshi Ehara sind schon lange ein Paar, ihr Haus beheimatet den bandeigenen Proberaum. Zu ihren fünf Bandmitgliedern verbindet sie eine langjährige Freundschaft.

Und trotz der Größe der Gruppe hört man bei The Seshen nie ein Stück Bombast heraus. Auf „Flames & Figures“ füllt jede und jeder seine Rolle aus: Sängerin Kash Rockland liefert bezaubernde Harmonien, Schlagzeuger Chris Thalmann und Perkussionist Mirza Kopelman schaffen dezente und schwungvolle Rhythmen, und Mahesh Rao an Keyboard und Synthesizern sorgt zusammen mit Kumar Butler, der für das Sampling zuständig ist, für kühle und verspielte 80s-Melodien, die direkt aus einem Nintendo-Spiel stammen könnten.

Entsprechend klingt „Flames & Figures“ so, als hätte Kate Bush Understatement und Soul für sich entdeckt. Oder als hätte Erykah Badu gemeinsame Sache mit Giorgio Moroder gemacht und wäre dabei im Soundtrack von „Drive“ gelandet. Die ausschweifenden Stream-of-Consciousness-Texte von Lalin St. Juste landen bei den Songs von „Flames & Figures“ auf einem weichen Bett zwischen beschwingtem Future Soul und melancholischem bis unbekümmertem Synth-Pop.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „The Seshen“ und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Unser Album der Woche – mit freundlicher Unterstützung von Raumfeld.

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