Zum 25. Todestag des Trompeters Don Cherry: „Buddha’s Blues“

Von ByteFM Redaktion, 19. Oktober 2020

Foto des US-amerikanischen Jazz-Trompeters Don Cherry. An seinem heutigen 25. Todestag ist sein Stück „Buddha's Blues“ unser Track des Tages ist.

Don Cherry (Foto: Mario Biondi writer, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

„Buddha’s Blues“ ist am heutigen 25. Todestag des Jazz-Trompeters Don Cherry unser Track des Tages. Aufgenommen hat der Jazz-Trompeter diese Eigenkomposition im Jahre 1976. Damals war der US-Amerikaner ca. 40 Jahre alt und hatte die vielleicht größten Umwälzungen in der Jazz-Musik nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet. Vor allem für seine Free-Jazz-Aufnahmen bekannt, hat Don Cherry in den 1970er-Jahren zunehmend Einflüsse vom afrikanischen Kontinent und aus dem Nahen Osten in seine Musik aufgenommen. Das funky groovende „Buddha’s Blues“ gehört zu seinen eingängigeren Aufnahmen aus dieser Schaffensperiode. Auch wenn seine Spielweise ganz anders war als die von Miles Davis, ist Cherrys 1976er Album „Hear & Now“ nicht allzu weit entfernt von dessen elektrifizierten Aufnahmen aus jener Zeit. Und auch in ihrer Offenheit für technologische Neuerungen und musikalisches Neuland waren sich die beiden Trompeter nicht unähnlich.

In „Buddha’s Blues“ hören wir Don Cherry untypischerweise nicht nur an der Trompete, sondern auch als Flötisten. Und das in einem beinahe schöngeistigen Stück eines Musikers, der auch ganz anders konnte. Durch seine raue Energie und musikalische Freigeistigkeit fand Cherry auch Anklang bei Punk-Bands. Und so ging er in den Spätsiebzigern mit The Slits auf Tour. Auch dabei: Cherrys 15-jährige Stieftochter Neneh, die kurz darauf auch auf The-Slits-Aufnahmen zu hören sein würde. Und auch als Gast bei Rip, Rig + Panic, der Post-Punk-Band von Neneh Cherry, ist Don Cherry zu hören.

Der US-amerikanische Jazz-Trompeter Don Cherry ist vor 25 Jahren, am 19. Oktober 1995, in Málaga gestorben. Das Stück „Buddha’s Blues“ von seinem 1976er Album „Hear & Now“ ist heute unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

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