Presseschau 07.03.: Die neuen alten Strokes

Nach einer fünfjährigen Auszeit werden die Strokes am 18. März mit dem Album „Angles“ zurückkehren. Die Spex hat sich das Video zur ersten Single „Under Cover Of Darkness“ genauer angesehen und freut sich, dass man es mit den „neuen alten Strokes“ zu tun hat, nachdem beim ersten Song noch Zweifel aufkamen, ob es sich nicht eher um etwas neues von Phoenix handelt. Durch die lange Pause habe die Band deutlich mehr an Leidenschaft und Ideen im Songwriting gewonnen als verloren. Im Video ist die Band fein gekleidet in barocker Theaterkulisse zu sehen. Das Setting, in dem die Band ganze alleine – ohne Komparsen, Fans oder Freunde – auftritt, passt perfekt zur Textzeile „I’m tired of all your friends“ aus dem Refrain des Liedes. Am Samstag haben die Strokes eine weiteres neues Stück, „Life Is Simple In The Moonlight“, bei Saturday Night Live im amerikanischen Fernsehen vor Publikum präsentiert, welches über die Website des NME angesehen werden kann.

Passend zu dem derzeit populären Genre Witch House (siehe Presseschau vom 05.03.) erzählt Bela B. von den Ärzten im Interview mit der FAZ davon, was ihn so sehr an Zombies fasziniert. Er hat gerade ein Hörbuch eingelesen, welches von den besten Weltuntergängen handelt, und in einer Hotelbar über den Dächern Hamburgs über sein Faible für alles Vergängliche gesprochen.

Das britische Wunderkind der Stunde, James Blake, veröffentlicht dieser Tage seine neue Single „The Wilhelm Scream“. Sie enthält zwei neue Lieder, wovon eines – die Klavierballade „What Was It You Said About Luck“ – über die Seite von Pitchfork angehört werden kann.

Martin Böttcher, DJ und Musikjournalist und bei ByteFM mit der Sendung „Electro Royale“ vertreten, empfiehlt in der Serie „Spreelectro“ beim Tagesspiegel gute Popmusik aus Berlin. Aktuell geht es um Martini Brös, Steffi, Magda und eine Werkschau des Labels Bpitch Control. Ebenfalls in einer Serie, diese aber bei einestages, erinnert sich Steve Blame ab sofort jeden Monat an die besten Begegnungen mit den Stars der Welt. Blame war in den Neunzigern Moderator bei MTV und hatte so die Gelegenheit, den Größen der Popwelt nahe zu kommen. In der ersten Folge erzählt er von Morten Harket, dem Sänger der Band a-ha.

Der Begriff „Supergroup“ wurde in den Sechzigern kreiert – als Term für Bands, die durch ihre Arbeit als Solokünstler oder ihre Mitgliedschaft in anderen Bands bekannt sind. Das Paste Magazine stellt eine Selektion der besten Supergroups des 21. Jahrhunderts vor. Unter den elf Bands sind unter anderem The Dead Weather, The Raconteurs, Them Crooked Vultures, Broken Bells und Gnarls Barkley.

Das könnte Dich auch interessieren:



Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.