Presseschau 10.09.: Von großem Jubel bis peinlich Berührtsein

(ByteFM)

Schönes Wetter + Wochenende = wenig Nachrichten aus der Pop-Welt. Während die Musiker eher die Beine hochlegen, wartet die deutsche Fernsehlandschaft mit Shockings auf. Doch der Reihe nach.
Fangen wir an mit einem musikalischen Schmankerl von The Kills. Sängerin Allison Mosshart covert ganz entzückend ‚What A Wonderful World‘ von Louis Armstrong. Den Song gibt es bei Rote Raupe.

Weniger schön sind die Nachrichten zu Madonna. Ihre angestrebte Klage gegen eine Modelinie wegen Verwendung des Namens ‚Material Girl‘ wurde von einem Richter abgewiesen. Madonna sei nicht das einzige „Material Girl“ auf der Welt und nur, weil sie einen gleichnamigen Song gesungen habe, sei die Wortgruppe weder rechtlich geschützt, noch Madonna vorbehalten. Mehr über diese Auseinandersetzung weißt der Guardian.

Hiobsbotschaften erreichen uns aus der Film- und Fernsehwelt: Während der deutsche Film international immer mehr Anklang findet, bleibt national die Wertsteigerung in weiter Ferne. Aber von vorne.
Wim Wenders‘ 3-D-Dokumentation „Pina“ wurde bei einem Vorentscheid für den Vorentscheid für die engere Wahl der internationalen Oskar-Nominierungen vorgeschlagen. Damit steht der Film quasi im Viertelfinale der Nominierungen. Das heißt: ein Komitee hat den Film vorgeschlagen, damit er bei den offiziellen Vorentscheidungen berücksichtigt wird. Hmm, immer noch unklar? Mehr Erklärungsversuche gibt es bei Spiegel Online.
Ach ja, und dann war da noch die Sache mit der Film-Republik Deutschland. Die macht sich gerade zum Hanswurst mit dem Versuch, einen Walk Of Fame in Berlin aufzubauen. 61 Sterne gibt es schon, allerdings führen die eher zu einem Lächeln, weiß die Süddeutsche.
Den Stern des deutschen Films hat er schon längst in der Tasche, jetzt strebt Til Schweiger nach Höherem. Gerüchte werden laut, dass der all-time-Nervbold nun hamburger „Tatort“-Kommissar werden soll. Wie brenzlig die Situation ist, lässt sich bei der FAZ nachlesen.

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