08.02.-14.02.

Fehlfarben – „Glücksmaschinen“
VÖ: 12.02.2010
Web: myspace
Label: Tapete
Kaufen: ”iTunes"

Peter Hein ist immer noch ganz schön stinkig. Das Unbequeme liegt dem Fehlfarben-Sänger, und es gibt ja auch genug, worüber man sich heute aufregen kann. Viele „Experten“ sehen in „Glücksmaschinen“ das zweitbeste Album der Fehlfarben, fest steht: 30 Jahre nach ihrem legendären Debüt „Monarchie und Alltag“ klingen die Düsseldorfer alles andere als altklug oder abgeklärt; dafür sind die Bassläufe zu zackig und ist Hein zu motzig. Produziert wurde übrigens von Moses Schneider (Tocotronic, Turbostaat, Beatsteaks).

Field Music – „Field Music (Measures)“
VÖ: 12.02.2010
Web: myspace
Label: Memphis Industries
Kaufen:

Ganz schön beschäftigte Herren, die Brüder David und Peter Brewis von Field Music. Beide sind in Band(projekte) wie School of Language, The Week That Was oder den Futureheads involviert, aber finden immer noch Zeit um mal eben so ein Superalbum wie „Measures“ aufzunehmen. Nicht weniger als 20 Songs finden sich auf dem Doppelalbum, die sich irgendwie nicht zwischen 60ies Pop, Krautrock und Postpunk entscheiden können. Und das ist verdammt gut so.

The Unwinding Hours – „The Unwinding Hours“
VÖ: 12.02.2010
Web: myspace
Label: Chemikal Underground
Kaufen:

Irgendwie geht es dann doch weiter, zum Glück: Die Jungs von Aereogramme sind zurück. Nicht vollzählig und unter selbigen Namen, aber immerhin in Form der ehemaligen Bandmitglieder Craig B/Iain Cook und als The Unwinding Hours. Musikalisch lässt sich die Herkunft des Duos nicht verleugnen, denn The Unwinding Hours knüpft beinahe nahtlos an das Werk der Aereogramme an. Das wird hoffentlich viele alte Fans erfreuen und neue Fans begeistern.

The Soul Jazz Orchestra – „Rising Sun“
VÖ: 12.02.2010
Web: myspace
Label: Strut
Kaufen:

Der Name verrät ja schon einiges über die Musik vom Souljazz Orchestra. Neben Soul und Jazz sind es aber vor allem Funk und Afrobeat-Einflüsse, die den Sound des Musikerkollektivs aus Kanada bestimmen. Mit „The Rising Sun“ veröffentlichen sie ihr erstes vollakustisches Afrojazz-Album, das vor allem durch die vielseitigen Bläser (Saxophon, Trompete und Flöte) abwechslungsreich und dynamisch klingt. Da geht in der Tat die Sonne auf!

Kasper Bjorke – „Standing On The Top Of Utopia“
VÖ: 12.02.2010
Web: myspace
Label: hfn music
Kaufen:

„Young Again“, die erste Singleauskopplung aus Kaspers zweiten Album, klingt einigen von uns schon seit Wochen in den Ohren. Der Song ist allerdings nicht unbedingt stellvertretend für „Standing On Top Of Utopia“ anzusehen, dafür ist dem dänischen Elektrotüftler ein zu abwechslungsreiches Album gelungen. Neben Jacob Bellens in „Young Again“ singen ebenfalls Louise Foo von Giana Factory and Tomas Höffding (WhoMadeWho) auf dem Album.

Das könnte Dich auch interessieren:

  • Cover Sleater-Kinney – „No Cities To Love“
    Zusammen mit anderen Bands kämpften Sleater-Kinney in den 90er-Jahren mit ihren songgewordenen Pamphleten für feminine Selbstbestimmung, Basisdemokratie und gegen die patriarchalischen gesellschaftlichen Strukturen. Auf dem neuen Album ist das nicht anders. Dazugekommen ist eine kapitalismuskritische Haltung, gepaart mit sozialer Empathie....
  • Cover des Albums Jeff Özdemir & Friends Vol. 2
    Dass Sympathie oft die bessere Voraussetzung für fruchtbare Projekte ist als große Professionalität, wird auf „Jeff Özdemir & Friends Vol. 2“ bewiesen. Das Album vereint 18 entspannte Songs, die der Plattenladenbesitzer Özdemir zusammen mit den unterschiedlichsten Leuten geschrieben hat....
  • Filmstill aus dem Musikvideo von Fehlfarben – „Kontakt“
    Die Düsseldorfer Post-Punk-Urgesteine Fehlfarben liefern mit „Kontakt“ den zweiten Teil ihrer Corona-Doppelsingle ab....


Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    Michael Rütten
    Feb 8, 2010 Reply

    Hallo,

    meine Promo Copy des Souljazz Orchestra Albums ist von Strut Recordings, die als Unterlabel von !K7 seit letztem Jahr grossartig weitermachen.
    XL Recordings?

    Ausserdem: waren nicht alle Souljazz Orchestra Alben bisher auch akustisch eingespielt?

    Denke schon,

    beste Grüße, Michael (soulsearching)

    • posted by
      Redaktion
      Feb 8, 2010 Reply

      Hallo Michael,

      du hast natürlich völlig recht – der Link stimmte sogar, nur der Name war der falsche…

      Das mit der voll-akustischen Instrumentierung hat mich auch etwas gewundert, hab das aber von der HP der Band übernommen: „In February 2010, the Souljazz Orchestra is releasing its first all-acoustic afro-jazz album, Rising Sun, on the London-based Strut label“
      Vielleicht ist es aber auch einfach darauf bezogen, dass es überhaupt das erste Album von ihnen auf Strut Records ist?
      Aber da bist du der Experte… 😉

      Danke & schöne Grüße!
      christa

  2. posted by
    Albumstream: The Souljazz Orchestra – Rising Sun | Testspiel.de
    Feb 10, 2010 Reply

    […] Sun 10. Februar 2010 · TrackbackAm 15. Februar veröffentlichen The Soulazz Orchestra “ihr erstes vollakustisches Afrojazz-Album, das vor allem durch die vielseitigen Bläser (…. Schon heute kann man das Album in voller Länge online hören.“Rising Sun” ist […]

Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.