Zwischen Lo-Fi-Pop und R&B: „Indeed“ von Cruza

Bandfoto der Gruppe Cruza, deren Song „Indeed“ heute unser Track des Tages ist.

Das Trio Cruza lässt sich von Lo-Fi-Gitarrenpop und R&B inspirieren

Unser heutiger Track des Tages heißt „Indeed“ und wabert irgendwo zwischen Lo-Fi-Bedroom-Pop und R&B. Wohlgemerkt: irgendwo dazwischen. Denn die Band Cruza, die den Song aufgenommen hat, entscheidet sich nicht für eine der beiden musikalischen Welten. Sondern lässt sich lieber irgendwo ungefähr in der Mitte dieser beiden Referenzpunkte nieder. Das Trio kommt aus dem US-Bundesstaat Florida und lebt und musiziert dort in der Stadt Orlando. Seit drei Jahren veröffentlichen der Sänger Adam Kain, die Gitarristin Charity Joy Brown und die Ein-Mann-Rhythmussektion A.J. Roth ihre eigenen Songs. Roth war es auch, aus dessen Idee unser heutiger Track des Tages entstanden ist. Denn als er seinen Bandkolleg*innen eine Rhythmusspur vorspielte, geschah der Rest quasi von selbst. Denn Kain und Brown wussten sofort, wie Lyrics und die Melodie klingen mussten.

Der Text handelt von der Folter, die man sich auferlegt, wenn man verliebt ist, aber aus Angst vor Zurückweisung die Gefühle für sich behält. Die langsame und psychedelische Musik hingegen kontert diese Kasteiung tiefenentspannt aus. Zuletzt hatten Cruza zusammen mit dem momentan äußerst produktiven Rapper Mick Jenkins die Single „Lost Soul“ herausgebracht. Im Selbstvertrieb, aber das ändert sich jetzt. Unser Track des Tages ist ein Vorbote ihrer im Entstehen begriffenen ersten EP für Juicebox Recordings. Vertrieben wird die Musik nun in Zusammenarbeit mit Terrible Records, die auch Solange und Blood Orange in ihren Anfangstagen unterstützt haben.

Die Single „Indeed“ von der Band Cruza ist auf dem Label Juicebox Recordings / Terrible Records erschienen und heute unser Track des Tages. Hört sie Euch hier an:

Das könnte Dich auch interessieren:



Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.