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taz.mixtape

Kummer, Nazi-Rap, Kanye, Iggy, Patti, Zerfall vs. Fehlfarben, Ambrose Akinmusire, Jazzfest

ByteFM: taz.mixtape vom 08.11.2019

Ausgabe vom 08.11.2019: Kummer, Nazi-Rap, Kanye, Iggy, Patti, Zerfall vs. Fehlfarben, Ambrose Akinmusire, Jazzfest

Braun ist keine nice Farbe. Felix Kummer, Sänger der Chemnitzer Band Kraftklub, lässt sich für sein Solowerk „Kiox“ von Lana Del Rey inspirieren. Er macht HipHop wieder weich und Rap wieder traurig, erklärt Juliane Streich.

Reime fürs Reich. Lars Fleischmann gräbt sich durch den braunen Schlamm des deutschen Nazi-Raps. Hetzer wie Mr. Bond verbreiten Hass. Konzerne verdienen damit gutes Geld. Der Attentäter von Halle vernimmt die Botschaft.

Zu Beats beten. Kanye West verhandelt mit seinem neuen Album „Jesus Is King“ geistliche Musik auf weltliche Art. So bringt der Superstar christlichen Pop in den Mainstream. Ziemlich durchschnittlich, gähnt Johann Voigt.

Ulrich Gutmair findet Iggy Pops tiefenentspanntes neues Album „Free“ wunderbar melancholisch. Der Punk-Pionier läßt andere Künstler für sich sprechen. „Dieses Album ist mir zugestoßen, und ich habe es geschehen lassen.“

Die Singer-Songwriterin Patti Smith spielte in der Berliner Gethsemanekirche zum 30. Jahrestag des Mauerfalls. Für Julia Lorenz ein Beweis dafür, wie gut pastoraler Habitus und große Freiheitsversprechen zusammenpassen können.

Bei der Mauerfallgedenkfeier auf dem Berliner Alexanderplatz erlebte Robert Mießner einen Systemwettbewerb. Die Wut des Ostens gegen die Melancholie des Westens. Endstand: Zerfall (Ostberlin) gegen Fehlfarben (Düsseldorf): 1-0.

Der kalifornische Trompeter Ambrose Akinmusire kombiniert zeitgenössische Klassik mit dekonstruiertem HipHop, Left-Field Jazz, Spoken Word und Soul. Der passende Soundtrack zu Black Lives Matter, meint Christian Broecking.

An jeder Ecke ein Geschichtenerzähler, Jazz als Ritual und Wegelagerei: Das Jazzfest Berlin hat mit der diesjährigen Ausgabe seinen betulichen Ruf endgültig abgelegt, registriert Robert Mießner zufrieden. Vieles geht als Free Jazz durch.
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klauswalter vor 8 Monaten
Hallo Murak, danke für die Blumen, das freut uns. Eine zweite Version fürs Archiv zu produzieren, das ist in der Tat derzeit technisch und organisatorisch zu kompliziert. Best, Klaus

murak vor 8 Monaten
Großartige Sendung, alleine schon Dank Wiglaf und Grönemeyer. Rammstein waren auch gut, Big Black hätte ich so sicherlich nicht entdeckt. Deshalb macht die taz-print und das Mixtape so viel Sinn. Falls noch jemand zweifelt. dieser Artikel beweist, warum es gut funktioniert. Frage am Schluss: warum macht ihr für das Archiv nicht eine zweite Version, in der die Songs dann auch ausgespielt werden können? Technisch/organisatorisch zu kompliziert?

Alexander_aus_Genf vor einem Jahr
Lieber Klaus, nicht schlecht - mohwähsöi, wobei das s summt. Weiter so mit den stets tollen Sendungen! Alexander aus Genf

klauswalter vor einem Jahr
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor einem Jahr
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor einem Jahr
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor einem Jahr
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor 2 Jahren
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor 3 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 3 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 3 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 3 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 4 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

KarstenFrehe vor 4 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
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klauswalter vor 8 Monaten
Hallo Murak, danke für die Blumen, das freut uns. Eine zweite Version fürs Archiv zu produzieren, das ist in der Tat derzeit technisch und organisatorisch zu kompliziert. Best, Klaus

murak vor 8 Monaten
Großartige Sendung, alleine schon Dank Wiglaf und Grönemeyer. Rammstein waren auch gut, Big Black hätte ich so sicherlich nicht entdeckt. Deshalb macht die taz-print und das Mixtape so viel Sinn. Falls noch jemand zweifelt. dieser Artikel beweist, warum es gut funktioniert. Frage am Schluss: warum macht ihr für das Archiv nicht eine zweite Version, in der die Songs dann auch ausgespielt werden können? Technisch/organisatorisch zu kompliziert?

Alexander_aus_Genf vor einem Jahr
Lieber Klaus, nicht schlecht - mohwähsöi, wobei das s summt. Weiter so mit den stets tollen Sendungen! Alexander aus Genf

klauswalter vor einem Jahr
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor einem Jahr
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor einem Jahr
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor einem Jahr
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor 2 Jahren
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor 3 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 3 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 3 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 3 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 4 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

KarstenFrehe vor 4 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
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Playlist

1.  Iggy Pop / James Bond
Free / Caroline
2.  Little Simz / Offence
Grey Area / Age 101/Rough Trade
3.  Ambrose Akinmusire / A Blooming Bloodfruit in a hoodie
Origami Harvest / Blue Note
4.  Eve Risser / Regard
Regard / Barclay
5.  Sao Paulo Underground / Cambodian Street Carnival
Cantos Invisiveis / Bandcamp
6.  Kanye West / Water
Jesus is king / Universal
7.  Antilopen Gang / Beate Zschäpe hört U2
Beate Zschäpe hört U2 / JKP
8.  Kummer / Wie viel ist dein Outfit wert
Kiox / Kummer
9.  Kummer / Schiff
Kiox / Kummer
10.  Zerfall / Ostkreuz in Flammen
Ostkreuz in Flammen / Elbpower REcords
11.  Patti Smith / My Blakean Year
Trampin´ / WEA
12.  Le Tigre / Hot Topic
Hot Topic / Wiiija