Patti Smith

Patti Smith Patti Smith

Patti Smith (*30. Dezember 1946 in Chicago als Patricia Lee Smith) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Dichterin und Schriftstellerin, die die in 1970er-Jahren im Rahmen der aufkeimenden New Yorker Punkbewegung Bekanntheit erlangte. „Horses“, ihr 1975 erschienenes Debüt, gilt als eines der wichtigsten Alben der Rock-’n’-Roll-Geschichte. Es wurde von Velvet-Underground-Mitbegründer John Cale produziert. 

Patti Smith verließ 1967 New Jersey, wo sie zehn Jahre gelebt und ein Studium begonnen hatte, um nach New York City zu ziehen. Dort begann sie eine intensive Liebesbeziehung mit dem Fotografen Robert Mapplethorpe, die sie später in ihrer Autobiographie „Just Kids“ verarbeitete. In den 1960er- und 70er-Jahren kam Smith mit bedeutenden DichterInnen und MusikerInnen wie Allen Ginsberg, Janet Hamill, Jimi Hendrix und Janis Joplin in Kontakt und verbrachte ihre Zeit an Rock-’n’-Roll- und Punk-Schauplätzen wie dem Chelsea Hotel und dem New Yorker Punk-Club CBGB. Mitte der 70er-Jahre begann sie, ihre von Beat-Poetry beeinflussten Gedichte zusammen mit einer Band in Songs umzuwandeln. Bereits ihr Debütalbum „Horses“ brachte ihr einige Aufmerksamkeit ein und führte zu erfolgreichen Touren in den USA und Europa. Patti Smith wandte sich einige Jahre danach einem poppigeren Sound zu. Der 1978 veröffentlichte und von Bruce Springsteen mitverfasste Song „Because The Night“ verhalf ihr zu Mainstream-Erfolg und ist nach wie vor ihr größter kommerzieller Hit. Zahlreiche namhafte MusikerInnen, darunter Courtney Love und Madonna sowie Mitglieder von The Go-Betweens und Sonic Youth, zählen Patti Smith zu ihren wichtigsten Einflüssen.

Patti Smiths elftes Studioalbum „Banga“ erschien im Jahr 2011. 2018 feierte die Konzertdokumentation „Horses: Patti Smith And Her Band“ auf dem Tribeca Film Festival Premiere.



Patti Smith im Programm von ByteFM:

Kramladen

Patti Smith - zum 70. Geburtstag

(29.12.2016 / 23:00 Uhr)
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Patti Smith war eine radikale Poetin bevor sie begann, ihre Gedichte zu singen und mit ihrer ersten Single, die im Sommer 1974 erschien, als „Urmutter des Punk“ gefeiert zu werden; eine Single, die 1989 in die Liste der „1001 Greatest Singles Ever Made“ aufgenommen wurde, enthaltend: „Piss Factory“, ihr erster eigener Song, dem ein wildes Gedicht über eine Kinderwagen-Fabrik zugrunde liegt, in der Patti Smith in jungen Jahren aus Geldnöten arbeiten musste, und auf der A-Seite eine Underground-Version des Song-Klassikers „Hey Joe“. Mit wüster Saiten-Quälerei, ihrem begnadeten Dilettantismus an der E-Gitarre, hatte sie damit schon 1974 den Punk vorweggenommen. Mit ihrer unkonventionell vertonten Beatnik-Poesie ebnete sie der alternativen Frauen-Power den Weg in die Hitparaden und auf die großen Bühnen. Mit ihren frühen Alben „Horses“ (1975), „Radio Ethopia“ (1976), „Easter“ (1978) und „Wave“ (1979) setzte sie Maßstäbe als singende Dichterin des Rock’n’Roll. Die Leidenschaft und Intuition, mit der sie im Studio und im Konzert damals zu Werke ging, schien ihren Tribut zu fordern. Patti Smith zog sich ins Privatleben zurück und meldete sich erst 1988 kurzzeitig mit einem neuen Album („Dream of Life“) zurück, um anschließend dem Popbusiness wieder den Rücken zu kehren. Als ihre große Liebe, ihr Ehemann Fred „Sonic“ Smith, ehemals Gitarrist der legendären Band MC5 und Vater ihrer beider Kinder Jackson und Jesse, im November 1994 unerwartet an einem Herzinfarkt starb, begann sie in kreativer Trauerarbeit an ihrem Comeback-Album „Gone Again“ zu arbeiten, das 1996 erschien. Nach den unterschiedlich bewerteten Folgealben, dem dunklen „Peace And Noise“ (1997), dem politisch engagierten „Gung Ho“ (2000) und der Werkschau-Doppel-CD „Land“ (2002) kam mit „Trampin“ 2004 wieder ein von der Kritik gefeiertes Patti Smith-Album auf den Markt. „Trampin“ wurde unter anderem als eine Art musikalische Anti-Bush-Demonstration verstanden, ein künstlerisches Statement des „anderen, kritischen Amerika“. Im Juni 2012 folgte ihr elftes und bis dato letztes Studioalbum „Banga“, das allgemein positiv aufgenommen wurde. Patti Smith ist Allround-Künstlerin, veröffentlicht neben ihren Platten auch Zeichnungen, Fotografien und Bücher, darunter ihre viel gerühmte Autobiographie „Just Kids“ („Die Geschichte einer Freundschaft“) von 2010 und – wie schon erwähnt – „M-Train“, der zweite Teil ihrer autobiografischen Erzählungen – ein Buch „voller Sätze, die vor Schönheit funkeln. Wer das liest, wird sich in Patti Smith verknallen“ (spiegel online). Aktuell kam Patti Smith in die Schlagzeilen durch ihren Fauxpas bei der Feierlichkeit zur Verleihung des Literaturnobelpreises an Bob Dylan am 10. Dezember in Stockholm, als sie bei ihrem Live-Vortrag des Dylan-Songs „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“ textlich ins Stocken geriet und den Song unterbrechen musste. Später entschuldigte sie sich und erklärte ihren Aussetzer mit „der Fülle von Emotionen und einer so starken Intensität, dass ich ihrer nicht Herr werden konnte“, wie Patti Smith in einem Essay für das Magazin „The New Yorker“ schrieb. // Am 30. Dezember 2016, ihrem 70. Geburtstag, spielt Patti Smith live in Chicago – mit ihrer neuen Band und begleitet von ihren beiden Kindern – die Songs ihres Debütalbums „Horses“. Und im April 2017 folgt eine Australien-Tournee. Auftritte in Europa – speziell auch in Deutschland – sind im Gespräch. Der Kramladen würdigt Patti Smith zu ihrem 70. Geburtstag als unangepasste Poetin des Rock und als Autorin wunderbarer Bücher. Als Ankündigung ihres Geburtstagskonzertes schrieb Patti Smith: „Und all die Dinge, die ich gesehen und erlebt und erinnert habe, werden in mir sein, und die Reue, die ich so schwer empfunden habe, wird sich fröhlich mischen mit all den anderen Momenten. 70 Jahre voller Momente, 70 Jahre menschlich Sein."

„Kimberly“: 50 Jahre „Horses“ von Patti Smith

Von ByteFM Redaktion
(10.11.2025)
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„Kimberly“: 50 Jahre „Horses“ von Patti Smith
Patti Smith veröffentlichte vor 50 Jahren ihr LP-Debüt „Horses“ (Foto: Albumcover „Horses“) Der Song „Kimberly“ erschien heute vor 50 Jahren auf „Horses“, dem ersten Album der US-amerikanischen Sängerin und Songschreiberin Patti Smith. Mitte der 1970er-Jahre brodelte es im New Yorker Underground. Es war ein ruheloses Rumoren, eine düstere Vorahnung einer neuen Zeit, die nichts mehr mit dem „Love & Peace“ der Hippies zu tun hatte. Bevor der popkulturelle Vulkan wirklich ausbrach und seine Lava namens Punk über die nichtsahnende, bald mit Post-Punk-Asche eingedeckte Welt kotzte, war Patti Smith Teil des Magmas. Die ersten Vorzeichen der Eruption war die Anti-Hippie-Band The Velvet Underground. Deren ehemaliges Mitglied John Cale bestimmte Smith denn auch zum Produzenten, auch, weil sie den zugleich rauen und experimentellen Sound seiner Soloalben schätzte. Allerdings gingen die Vorstellungen beider Künstler*innen stark auseinander. War Smith in der Spontaneität und Unmittelbarkeit von Liveauftritten zu Hause, schwebte Cale ein stärker durcharrangiertes Werk vor. Die Sessions, die so beschwerlich gewesen sein müssen wie ihr Ergebnis wegweisend, verglich Cale mit einer „unnachgiebigen Kraft, die auf einen unnachgiebigen Gegenstand trifft“. Doch sie bewahrten das beste beider Ansätze. Für manche ist „Horses“ das erste Punk-Album. In jedem Falle sind sein Einfluss auf Punk und Smiths als Vorbildwirkung von unschätzbarem Wert. „Weil wir Mädchen keine Vorbilder hatten“, sagt Viv Albertine (The Slits), „standen wir nie vor dem Spiegel und posierten, als hätten wir eine Gitarre. Als dann Patti Smith auftauchte, war das ein Riesenereignis. Sie war bahnbrechend anders.“ Emblematisch für diese Haltung ist auch das ikonische Cover: eine Fotografie ihres langjährigen Partners und Weggefährten Robert Mapplethorpe, für die Smith in Tomboy-Manier, unprätentiös und mit eindringlichem Blick posierte. Als „deplazierte Jeanne d’Arc“ stilisiert sich Patti Smith selbst in unserem Track des Tages, einer Erinnerung daran, wie sie ihre kleine Schwester während eines Gewitters in den Armen hielt. Das Album „Horses“ von Patti Smith erschien am 10. November 1975 auf dem Label Arista. Zum 50. Veröffentlichungsjubiläum ist heute der Song „Kimberly“ daraus unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Patti Smith – „Horses“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(22.12.2025)
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Patti Smith  – „Horses“ (Album der Woche)
Patti Smith – „Horses“ (Arista) Da zum Jahreswechsel traditionell wenig neue Musik veröffentlicht wird, nutzen wir die Chance, den Blick in die Vergangenheit zu richten: Statt neuer Langspieler stellen wir wegweisende Alben vor, die 2025 ein Jubiläum gefeiert haben. In dieser Woche ist es „Horses“ von Patti Smith, das in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden ist. Wir schreiben das Jahr 1958 und die elfjährige Patti Smith wird vor eine alles entscheidende Wahl gestellt: die Liebe von Jesus Christus oder die Kunst. Die junge US-Amerikanerin wuchs als Zeugin Jehovas auf, fühlte sich aber schon früh zu Musik, Malerei und Lyrik hingezogen. Ihre Mutter erzog sie sehr religiös, doch ihr Vater brachte sie in Kontakt mit Pablo Picasso und Marcel Duchamp, wie sie später in einem Interview erzählte. Sie wollte auch eine Künstlerin werden – doch für ihre Kirche war das damals ein ketzerisches Vorhaben. Die Wahl war hart, aber unausweichlich: „Jesus died for somebodys sins, but not mine“, sang sie 17 Jahre später als erste Zeile auf ihrem Debütalbum „Horses“. Patti Smith entschied sich für die Kunst. // Doch egal, wie laut ihre Band auf „Horses“ schrammelt – Patti Smith ist stets lauter. Ihre apokalyptische Beat Poetry klang nie dichter und komplexer als auf diesem ersten Album. Jeder Song quillt über vor seltsamen Details. Die „White shining silver studs with their nose in flames“, die den armen hysterischen Protagonisten von „Land“ plötzlich umzingeln. Die ekstatische Freude eines Kindes, das in „Birdland“ einen geisterhaften Besuch seines verstorbenen Vaters bekommt: „The little boy’s face lit up with such naked joy / That the sun burned around his lids and his eyes were like two suns / White lids, white opals, seeing everything just a little bit too clearly.“ // Für Patti Smith war „Horses“ nur der Anfang einer bis heute andauernden, beispiellosen Karriere. Für den Rest des Pop-Untergrunds war es der Beginn einer Gezeitenwende. Kurze Zeit später brach die Punk-Welle richtig los – und gerade Musikerinnen wie The Slits und The Raincoats fanden in ihr ein Vorbild für ihre eigene unbequeme Kunst. In einer Künstlerin, die schon im Alter von elf Jahren wusste, wie wichtig es ist, für den eigenen Weg einzustehen. Wie singt sie so schön in „Gloria …“? „People said beware, but I don’t care / Their words are just rules and regulations to me.“

„Free Money“: Patti Smith wird 75

Von ByteFM Redaktion
(30.12.2021)
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„Free Money“: Patti Smith wird 75
Patti Smith wird heute 75 Jahre alt (Bild: Albumcover „Horses“) „Free Money“ ist unser Track des Tages zum 75. Geburtstag von Patti Smith. Im November des Jahres 1975 beschloss das Lied die erste Seite von „Horses“, dem Debütalbum der US-amerikanischen Sängerin und Dichterin. Das Stück war damals nicht die Single. Die einzige Auskopplung aus dem Longplayer war „Gloria“ – bis heute einer ihrer beliebtesten Songs. Doch besser als diese beeindruckende Interpretation eines Stücks von Van Morrison und seiner Band Them illustriert eine Eigenkomposition Smiths Einfluss. Unser Track des Tages war also kein Single-Hit, gehört aber heute zu den Fan-Favoriten. Als Patti Smith 1975 ihr erstes Album veröffentlichte, war das ganz kurz, bevor es mit Punk losging. Aber doch noch rechtzeitig, den Geist der Punk-Generation sogar sehr wesentlich zu beeinflussen. Natürlich hat es in der Popmusik schon immer Sängerinnen gegeben. Aber allein, dass eine Frau als Autorin und Bandleaderin in Erscheinung trat, war 1975 schon noch eher ungewöhnlich. Aber nicht so ungewöhnlich wie ihr gesamtes Auftreten. Dazu gehörte nicht nur ihre schroffe visuelle Inszenierung, die allen bekannten Popsängerinnen-Rollen widersprach. Die Musik ihrer Band war auch in den poppigeren Momenten aggressiv, häufig dissonant und laut. Doch die Songs bildeten letztlich vor allem die Bühne für Patti Smith und ihre Texte. Die Lyrics grenzten oft an Gedichte, sprachen aber zugleich eine deutliche, unzufriedene und offensive Sprache. Und das war wichtig. So wäre Viv Albertine ohne „Horses“ wohl nicht die Gitarristin von The Slits geworden. Wie vielen Frauen ihrer Generation öffnete das Album die Augen für eine die unendlichen Möglichkeiten einer kreativen, sexuellen Selbstbestimmtheit. Dafür, dass ihr Anspruch auf Selbstverwirklichung genauso groß ist wie bei Männern.

Patti Smith wird 70

Von ByteFM Redaktion
(30.12.2016)
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Patti Smith wird 70
Abgebildet ist die als Ikone des Punk geltende Patti Smith, die am 30. Dezember 70 Jahre alt wird. Robert Mapplethorpe, ihre erste Liebe und bis zu seinem Tod ein guter Freund, hat das markante Foto in der Wohnung seines Partners aufgenommen. Die An­d­ro­gy­nie der Pose und des Looks unterscheiden sich stark von typischen Promobildern der Sängerinnen der 1970er Jahre. Auch musikalisch wärmt Smith nicht Vergangenes auf, sondern erschafft mit dem Album eine eigene Ausdrucksform, die heute als Vorläufer von Punk und New Wave zählt. Als Künstlerin ist Patti Smith jedoch zu facettenreich, um sie nur ihrer Musik wegen zu erwähnen. Auch sie selbst wollte nie bloß Sängerin sein, sondern immer auch und vor allem Schriftstellerin, Malerin und Poetin. // Als sie 1969 in das als Künstlerherberge bekannte Chelsea Hotel ziehen, kommen die beiden immer mehr mit der lokalen Szene in Berührung und steigern ihre Produktivität. Vor allem Beat-Autoren wie Allen Ginsberg, Jack Kerouac und William S. Burroughs, die wie das Paar zeitweise im Chelsea Hotel wohnen, beeinflussen Patti Smith. Sie veröffentlicht erste Gedichte in Zeitschriften wie „Rock“ und „Creem“. 1974 traut sie sich dann ihre erste Single „Hey Joe“ zu. Nur ein Jahr später folgt ihr Debütalbum „Horses“. Als 1978 auf „Easter“ der Song „Because The Night“ erscheint, wird dieser ihr bis heute größter Hit und das Album zu ihrem erfolgreichsten. Erstaunlich, denn viele Händler boykottieren den Verkauf. Nicht der Musik wegen, sondern weil sie die unrasierten Achseln auf dem Cover empören. Nicht nur deshalb gilt Patti Smith heute als feministische Ikone und Vorreiterin, wenn es um die Lockerung starrer Geschlechterrollen geht. Als sie 1979 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt ist, beendet sie diese plötzlich, zieht sich zurück und verbringt lieber Zeit mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann Fred „Sonic“ Smith. Erst 1996 wagt sie mit dem Album „Gone Again“ ein musikalisches Comeback. In den vergangenen Jahren hat Patti Smith vor allem wieder als Autorin auf sich aufmerksam gemacht. Zwar veröffentlicht sie schon seit 1972 Lyrik, aber „Just Kids“, das Buch über ihre Beziehung zu Robert Mapplethorpe, das zudem ein scharfes Bild des New York der 1970er Jahre zeichnet, wurde zum Bestseller. Erst im vergangenen Jahr ist mit „M Train“ ein zweiter autobiografischer Band erschienen, der an „Just Kids“ anschließt. Heute wird sie 70 Jahre alt.

Patti Smith kündigt drei neue Alben mit Soundwalk Collective an

Von ByteFM Redaktion
(09.04.2019)
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Patti Smith kündigt drei neue Alben mit Soundwalk Collective an
Soundwalk Collective und Patti Smith Sieben Jahre sind seit „Banga“, dem letzten Studioalbum von Patti Smith, ins Land gezogen. Ruhig wurde es um die Proto-Punk-Pionierin trotzdem nie wirklich: 2015 sang sie auf einem Song für das Finale der Cartoon-Serie „Aqua Teen Hunger Force“, 2016 performte sie Bob Dylans „A Hard Rain‘s Gonna Fall“, als ihm der Nobelpreis verliehen wurde. Im selben Jahr veröffentlichte sie ein gemeinsames Album mit dem New Yorker Ambient-Electronica-Projekt Soundwalk Collective namens „Killer Road“, ein Tribut an die Sängerin Nico. Die Zusammenarbeit scheint fruchtbar gewesen zu sein: Soundwalk Collective und Patti Smith werden dieses Jahr nicht nur eine, sondern gleich drei neue LPs veröffentlichen. Die Album-Trilogie wird den Namen „The Perfect Vision“ tragen. Die drei LPs sind dabei von den französischen Poeten Antonin Artaud, Arthur Rimbaud, und René Daumal inspiriert. Die erste, „Peyote Dance“, wird bereits Ende Mai erscheinen. Als Vorbote veröffentlichten Soundwalk Collective und Patti Smith den Song „Ivry“. War „Killer Road“ noch abstrakt und experimentell, malt diese Single ein anderes Bild: „Ivry“ ist ein kunstvolles Stück Folk-Musik, mit zarten Akustikgitarren und sanften elektronischen Percussions untermalt, das viel Raum für Smiths vom Alter gezeichnete, aber dennoch unverwechselbar intensive Stimme lässt.

Zeitgeister-Podcast #4: Patti Smith, die neue Zoom-Weltgemeinschaft und das Erbe des Telefons

Von ByteFM Redaktion
(19.01.2021)
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Zeitgeister-Podcast #4: Patti Smith, die neue Zoom-Weltgemeinschaft und das Erbe des Telefons
Patti Smith Ein Song ist nicht nur Melodie, Instrumentierung und Text, er ist immer auch ein Produkt seiner Zeit. Er erzählt von der Gegenwart, aber auch von der Vergangenheit. Im Podcast Zeitgeister nimmt Kulturjournalist Ralf Schlüter einen Song oder ein Musikstück als Ausgangspunkt, um mehr über ein Thema zu erfahren. Und stellt sich dabei die Frage, wie eng Popkultur, Kunst und gesellschaftliche Realität zusammenhängen. In der vierten Ausgabe dreht sich alles um den Song „People Have The Power“ von Patti Smith. // Im September 2020 brachte Patti Smith ihren Protestsong „People Have The Power“ neu heraus. Der Song, der 1988 erstmalig veröffentlicht wurde, ist schon ob seiner Thematik wie geschaffen dafür, als Selbstermächtigungshymne von vielen Menschen gemeinsam gesungen, wenn nicht gar mitgeschrien zu werden. Für die Neuaufnahme des Songs fanden sich Menschen aus 24 Ländern ein – in Form einer gigantischen Videokonferenz. Die Rockmusik, die ihre Stärken sonst am besten live ausspielen kann, wurde plötzlich zum Digital-Event. In der Corona-Zeit müssen wir ja zwangsläufig stärker auf Fernkommunikation zurückgreifen. Aber wie verändert sich dadurch unser Verhältnis zueinander, und zu den Dingen, die in unserem Leben passieren? In dieser Episode erzählt Ralf Schlüter eine kurze Geschichte der nahen, aber weit entfernten Stimmen – beginnend mit dem Telefon.

Patti Smith kündigt Spezial-Konzerte zum 40-jährigen Jubiläum von „Horses“ an

Von Philipp Rhensius
(29.10.2014)
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Patti Smith kündigt Spezial-Konzerte zum 40-jährigen Jubiläum von „Horses“ an
Patti Smith beim TIM Festival in Rio de Janeiro (Foto: Marie Staggat) Die US-amerikanische Musikern Patti Smith ist nicht nur eine der letzten lebenden Punk-Ikonen, sondern war auch die erste Frau des Punkrocks. 1975 veröffentlichte sie mit ihrer Band Patti Smith Group das Album „Horses“, das heute als musikgewordener Meilenstein des Punks gilt. Bereits auf dem ersten Song „Gloria“ singt die von der Beatpoetik beeinflusste Smith: „Jesus died for somebody’s sins but not mine“ – und brachte damit den Hass auf die religiös-korrupte Mainstreamgesellschaft so deutlich wie keine zweite Künstlerin auf den Punkt.

Patti Smith Group – „Dancing Barefoot“

Von ByteFM Redaktion
(17.05.2019)
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Patti Smith Group – „Dancing Barefoot“
Cover des Albums „Wave“ von Patti Smith Group (1979) // Als Patti Smith Group 1979 ihr viertes Studioalbum „Wave“ veröffentlichten, war es ein polarisierendes Album. Einige KritikerInnen schimpften den von Todd Rundgren produzierten Sound als zu „glattgebügelt“. Hört man sich Songs wie „Dancing Barefoot“ an, ist das rückblickend ziemlich absurd: Die Gitarren sind zwar nicht ganz so stürmisch wie auf „Horses“, doch die Intensität ist geradezu greifbar. Das unnachgiebige Schlagzeug peitscht den Song in Richtung Eskalation – ohne einem dabei die Genugtuung einer verzerrten Explosion zu gewähren. Smith singt aus der Perspektive einer verführten Frau – wirkt aber selbst autoritär. Glattgebügelt klingt anders.

26.08.: Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Von ByteFM Redaktion
(26.08.2010)
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26.08.: Das Preis-Leistungs-Verhältnis
Für diesen Preis kann man neben einem Einblick in Pages Karriere sicher auch ein paar gute Ratschläge erwarten. Die hat auch Patti Smith. „What Patti Smith can teach us today“, lautet der Titel eines Artikels auf Popmatters.com. Der Autor Charles McNulty, Theaterkritiker bei der Times, entdeckte nämlich bei der Lektüre von Smiths Biographie „Just Kids“ jede Menge hilfreiche Tipps für die heutige Jugend. Darunter so Elementares wie „[…]friendship can lead to radical new ways of seeing.“ Und das für 19,95 Euro.

King Hannah – „Big Swimmer“ (Rezension)

Von Jan Boller
(30.05.2024)
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King Hannah – „Big Swimmer“ (Rezension)
Wer „Big Swimmer“ konzeptuell liest, muss damit leben, dass es wechselnde Ich-Perspektiven gibt. Eine davon ist die von Hannah Merrick selbst. In „New York Let’s Do Nothing“ zieht es die Protagonistin nach New York. Der Modus: literarische Spoken Word Poetry, die zwangsläufig an Dry Cleanings Florence Shaw erinnert. Musikalisch streift „New York Let’s Do Nothing“ Sonic Youth, textlich könnte Patti Smiths Biografie „Just Kids“ ein Bezugspunkt sein. Merrick verlagert ihre und Craigs Kennenlern-Geschichte von Liverpool nach New York, um sie mit der Begegnung von Patti Smith mit Robert Mapplethorpe zu verweben. Arbeit suchen, finden und wieder verlieren, Musik hören, ins Whitney Museum gehen. Dass die naive Grundhaltung der jungen Patti Smith mit dem abgeklärten Sprechgesang Merricks kontrastiert wird, hinterlässt eine Ahnung davon, wie Patti Smith als Songwriterin im Jahr 2024 geklungen haben könnte.

Keep It Real

Horses

(14.12.2015 / 22:00 Uhr)
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Keep It Real - Horses
Vor 40 Jahren entsteht "Horses". Es ist das musikalische Zeugnis und poetische Manifest einer jungen Sängerin namens Patti Smith. // Warum das Album so besonders ist, wie es entstanden ist und wer seine Protagonisten sind, darüber hat Juliane Reil mit Lenny Kaye gesprochen. Der Gitarrist ist seit den Anfängen der Patti Smith Group mit dabei und begleitete die Rockpoetin diesen Sommer auf Konzerttour durch Europa. Auszüge aus dem Gespräch und Musik der Patti Smith Group hört Ihr heute bei Keep It Real.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Carolyn Franklin, Patti Smith und Olden Yolk

(19.05.2019 / 15:00 Uhr)
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Der Rückblick auf die Magazin-Sendungen der vergangenen Woche. Heute u.a. mit Musik von Carolyn Franklin, Fairport Convention und Patti Smith.

Zum Tod von Tom Verlaine

Von ByteFM Redaktion
(30.01.2023)
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Zum Tod von Tom Verlaine
Mit der New Yorker Punk-Ikone Patti Smith hatte Verlaine eine gemeinsame Tochter. Jesse Paris Smith war es auch, die die Nachricht vom Tod des Musikers verbreitete. In ihrem Instagram-Post heißt es: „Ich liebe Dich immer und ewig und werde mich immer an die Berührung deiner Hand erinnern und sie festhalten – Hände eines wunderschönen Schöpfers und einer Liebe, die warmer, zärtlicher, zarter und wahrer ist, als man sich jemals erträumen kann. So einen wie Dich hat es noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben.“ Auch Patti Smith verabschiedete sich in einem eigenen Post von Verlaine.

Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix

Von christiantjaben
(18.09.2010)
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Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix
Patti Smith Group: „Rock n Roll Nigger“ (von „Easter“, Arista 1978) (Tan LeRacoon, Elevator Music: „Warum? Weil es Patti Smith ist. Einzigartig… Jimi was a black sheep, Jimi was a whore, … Jimi was a nigger, a rock n roll nigger.“)

Presseschau 04.05.: „Rimbaud mit Marshall-Verstärkern“

Von ByteFM Redaktion
(04.05.2011)
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Presseschau 04.05.: „Rimbaud mit Marshall-Verstärkern“
Patti Smith wird der renommierte Polar-Musikpreis 2011 verliehen. „Sie ist eine Rimbaud mit Marshall-Verstärkern“ heißt es seitens der Jury. Neben Patti Smith bekommt das Kronos Streicherquartett aus San Francisco den Preis überreicht, und zwar am 30. August in Stockholm.

ByteFM Klassik

Ein Osterspaziergang

(31.03.2024 / 12:00 Uhr)
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Stets mit dabei ist Patti Smith. Wir hören von ihrer Sturm-und-Drang-Phase, von ihrer Trauer, von einer Geschichte des französischen Dichters Arthur Rimbaud und von Papst Franziskus. Sie ist unsere treue Wegbegleiterin. Patti Smith never failed us yet?

Presseschau 16.08.: Och Kinners, jetzt streitet doch nicht!!

Von ByteFM Redaktion
(17.08.2011)
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Presseschau 16.08.: Och Kinners, jetzt streitet doch nicht!!
Und wo wir gerade bei intermedialer Kooperation sind (naja, in abgewandelter Form): Patti Smith arbeitet an einem Drehbuch zu ihrem Bucherfolg ‚Just Kids‘, schreibt der NME. Unterstützung bekommt sie von Drehbuchautor John Logan. Bis der Film allerdings fertig ist dauert es noch ein wenig. Zwischenzeitlich wartet Patti Smith noch mit einer ‚Greatest Hits‘-Auskopplung auf. Motto: Kampf der Langenweile!

13.02.: Wunderbar nichtschön

Von ByteFM Redaktion
(13.03.2010)
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13.02.: Wunderbar nichtschön
Nochmal taz: Nina Apin bespricht die demnächst erscheinende Biografie der „Bohemienne in Leder“, Patti Smith. „I’m gonna be somebody“, schreibt sie mit 16 Jahren verärgert in dem Gedicht „Piss Factory“ – und niemals versiegt der Glauben an das eigene Talent und die Faszination für ihre Rock’n’Roll-Helden. Patti Smith ist mittlerweile 63 Jahre alt, Edgar Frose von Tangerine Dream nur wenige Jahre älter. Im Gespräch mit dem englischen Quietus erzählt der Pionier der elektronischen Musik über Kunst und Kunstanspruch und die bevorstehende Tour.

Hillel „Hilly“ Kristal (23.09.1931 – 28.08.2007)

Von ByteFM Redaktion
(23.09.2011)
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Hillel „Hilly“ Kristal (23.09.1931 – 28.08.2007)
Unter diesem Namen wurde das CBGB später legendär als Punk- und New Wave-Club, in dem auftrat, wer Rang und Namen hatte: Blondie, The Ramones, Patti Smith, the Police. Gäste wie Mick Jagger, Andy Warhol oder Paul Simon gingen ein und aus. Der vollständige Namen des Ladens lautete CBGB OMFUG – eine Abkürzung für „Country, Bluegrass, Blues and Other Music For Uplifting Gormandizers“. Drastische Mieterhöhungen und finanzielle Probleme führten schließlich dazu, dass das CBGB im Oktober 2006 geschlossen wurde. Am letzten Abend stand Patti Smith auf der Bühne. Es gab damals Überlegungen, das CBGB an anderer Stelle wieder aufzubauen, daher lagerte Kristal alle Möbel aus dem CBGB ein, doch zu einer Neueröffnung kam es nie. Nach langer Krankheit starb Hilly Kristal am 28.08.2007 im Alter von 75 Jahren an Lungenkrebs.

The Slits – „Cut“ wird 40 Jahre alt

Von Kristin Theresa Drechsler
(07.09.2019)
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The Slits – „Cut“ wird 40 Jahre alt
Für die Punk-Pionierinnen The Slits war auf die Bühne zu pinkeln oder sich gebrauchte Tampons ans Ohr zu hängen Ausdruck eines Befreiungsschlags. Und eine Kampfansage an das männliche Establishment. Ihr Debütalbum „Cut“ wird heute, am 7. September 2019, 40 Jahre alt. Mit Wegbereiterin Patti Smith im Rücken forderten Gitarristin Viv Albertine, Bassistin Tessa Pollitt und Sängerin Ari Up eine Musikwelt heraus, in der Frauen bestenfalls im zweiten Rand vor der Bühne Geltung hatten – oder hinter der Bühne als After-Show-Unterhaltung. Es war die Hochzeit des Punks, aus der The Slits hervorgingen. Und von deren Nabelschnur sie sich zugleich abtrennen wollten. // Angefangen hat alles inmitten der damaligen Punkszene in London. Aris Mutter Nora heiratet 1979 den Ex-Sex-Pistols-Sänger John Lydon. Früh in Berührung mit den Ursprungswellen des Punk, entschließt sich Ari Gitarre zu lernen. Auf einem Konzert von Patti Smith lernt sie die zukünftige Schlagzeugerin Paloma Romero alias Palmolive kennen, die zeitweise die Freundin von The Clashs Joe Strummer war. Mit ihr war die Band komplett. Bis es 1979 ins Studio für die Aufnahmen von „Cut“ geht – allerdings ohne Paloma Romero, sondern mit Peter Edward Clarke alias Budgie an den Drums– , teilten die Musikerinnen die Bühne mit Acts wie The Clash oder Buzzcocks. Die Erfahrungen, die sie hierbei machten, trieben sie an, ihren eigenen Stil zu finden.

Zum 40. Geburtstag des CBGBs

Von ByteFM Redaktion
(10.12.2013)
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Zum 40. Geburtstag des CBGBs
Doch hier wurde nicht in die Mottenkiste gegriffen, im CBGBs kamen in den 70ern ganz neue Töne zum Klingen. Es wurde zum Dreh- und Angelpunkt der Punk- und Post-Punk-Szene. Patti Smith, Television und Blondie spielten hier einige ihrer ersten Konzerte. Und die Liste ist noch viel länger. Von den Ramones existiert eine besondere Live-Aufnahme ihres Konzerts im CBGB von 1977. Viele Bands zollten dem Club in Songs Tribut, zum Beispiel die Talking Heads in „Life During Wartime“. Viele Geschichten ranken sich um die Zeit, als in den schmutzigen Straßen der Lower East Side eine große Aufbruchstimmung herrschte und stets neue, aufregende und laute Bands auf den Plan traten. // Doch leider hat die Geschichte des Clubs ein Ende. Im Jahr 2006 musste Hilly Kristal das CBGBs schließen. Die Lower East Side war da schon längst nicht mehr schmutzig und verwegen, sondern aufpoliert und schick. Ein Streit um eine Mieterhöhung führte dazu, dass die Türen des Clubs am 15. Oktober 2006 ein letztes Mal für’s Publikum auf- und zugingen. Patti Smith spielte das Abschlusskonzert. Das CBGBs wird für immer im Gedächtnis von Punk und Rock’n’Roll verwurzelt bleiben.

Rob Tyner wäre heute 70 geworden

Von ByteFM Redaktion
(12.12.2014)
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Rob Tyner wäre heute 70 geworden
Rob Tyner, der am 12. Dezember 1944 in Michigan geboren wurde, traf Anfang der 60er in Detroit auf die Gitarristen Wayne Kramer und Fred Smith, den späteren Ehemann von Patti Smith. Gemeinsam gründeten sie MC5. Der Bandname soll eine Idee von Tyner gewesen sein. Sie waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort – mit ihren ersten Konzerten konnten MC5 eine immer größer werdende Fangemeinde mobilisieren.

ByteFM Magazin

Kelsey Lu, Patti Smith und Wiglaf Droste

(17.05.2019 / 19:00 Uhr)
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Außerdem mit Musik von unter anderem Hand Habits, International Music und Tyler, The Creator.

CBGB eröffnete vor 50 Jahren: „The Way (You Touch My Hand)“ von The Revelons

Von ByteFM Redaktion
(10.12.2023)
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CBGB eröffnete vor 50 Jahren: „The Way (You Touch My Hand)“ von The Revelons
Angeführt vom Gitarristen Mark Suall, gehörten zu Squeezes Line-up Fred Smith und Jay Dee Daugherty. Während Smith mit Television und Daugherty als Teil der Patti Smith Group Musikgeschichte schrieben, blieb solcherlei Erfolg Suall verwehrt. Dennoch prägte seine spätere Band The Revelons das New Yorker Nachtleben, als Punk entstand. The Revelons bespielten Venues wie den Mudd Club, Max’s Kansas City oder Hurrah. Im CBGB galt die Proto-Punk-Combo sogar als Hausband. Auch wenn sie keinen großen Plattenvertrag ergatterten und weniger bahnbrechend klangen als Blondie oder Talking Heads, die aus dieser Szene entstanden, bereiteten The Revelons der musikalischen Revolution den Boden.

ByteFM Themenwoche: 50 Jahre Punk

Von ByteFM Redaktion
(17.04.2026)
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ByteFM Themenwoche: 50 Jahre Punk
So geht die wohl einfachste Geschichte von der Geburt des Punk. Was nach (und auch vor) dem 23. April 1976, als besagtes Album erschien, passierte, ist viel komplexer, um es auf eine einzige LP herunterzubrechen. Schon Jahre vorher begannen Bands wie The Stooges oder MC5 in Detroit, Working-Class-Verzweiflung in knackige, dringliche Aggressionsmusik zu verwandeln. Noch ein wenig früher spielten Gruppen wie The Velvet Underground oder The Monks stoische, kaputte Rock-Musik, die heute gerne Proto-Punk genannt wird. Aber auch „Horses“, das Debütalbum von Patti Smith, das 1975 veröffentlicht wurde, legte mit seiner kaputten Dringlichkeit einen Grundstein für Punk und machte Smith zur „Godmother“ der Bewegung.

U.S. Girls – „Scratch It“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(23.06.2025)
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U.S. Girls – „Scratch It“ (Album der Woche)
Die nächste Ehrerbietung folgt direkt im Anschluss mit „Dear Patti“, einer herzzerreißenden Stax-Soul-Ballade – aber nicht über Liebesschmerz, sondern etwas ganz anderes: ein verpasstes Konzert ihrer Heldin Patti Smith. Auch die Songs, die keine direkten Reverenzen an vorige Legenden enthalten, sind mit klanglichen Zitaten gespickt: der rhythmische Minimalismus der Barfly-Ballade „Emptying The Jimador“ erinnert stark an The Velvet Underground, während das mit durchgetretenem Wah-Wah-Pedal gegniedelte Gitarren-Solo in „No Fruit“ direkt aus der The-Stooges-Schule stammt.

taz.mixtape

Smith, Guerilla Toss, South By Southwest, AC/DC ...

(25.03.2016 / 17:00 Uhr)
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Ganz schön viele Gräber hat man besucht, wenn man dieses Buch zugeklappt hat. Jens Uthoff liest "M Train", das Erinnerungsbuch von Patti Smith und findet, dass der esoterische Touch das Maß des Erträglichen überschreitet.

11.03.: Trash-Metal, die IFPI und der Tod

Von ByteFM Redaktion
(11.03.2010)
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11.03.: Trash-Metal, die IFPI und der Tod
Im Gespräch mit der Zeit erzählt Patti Smith über eine vergangene Ära. Auf üppigen fünf Seiten thematisiert die Dichterin, Performance-Künstlerin, Malerin und Fotografin Drogenklischees, das von ihr geschriebene Buch „Just Kids“, alte Freunde und den Tod. Ein interessanter Einblick in das Leben der Frau Smith.

10 bis 12

Treppe rauf: perfektioniert!

(10.11.2025 / 10:00 Uhr)
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Mit Musik von Stella Donnelly, Heems, Wombo, Ruth Lyon, Albertine Sarges, Patti Smith und vielen weiteren. 


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