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taz.mixtape

ByteFM: taz.mixtape vom 25.05.2018

Sendung vom 25.05.2018

Kuti, Mergia, Banda Internationale, Barnett, Mouse on Mars u.a.

„Meine früheste Erinnerung an Musik ist das Saxofon meines Vaters in unserem Wohnzimmer“, sagt Seun Anikulapo Kuti. Längst hat der Sohn des Afrobeat-Begründers Fela Kuti dessen Erbe angetreten. Ein Porträt von Lorina Speder.

Reynaldo Anderson greift mit seinem Black Speculative Arts Movement den Afrofuturismus auf und schafft eine neue schwarze kulturelle Gegenerzählung in Zeiten eines Rassisten im Weißen Haus. Eine Einführung von Philipp Rhensius.

Wer ist mein Taxifahrer? Hailu Mergia, einer der Großen des äthiopischen Funkjazz, veröffentlicht mit „Lala Belu“ das erste Album seit Langem. Es ist spirituell, meditativ und doch diesseitig, zur Freude von Detlef Diederichsen.

Das BDS-Bündnis ruft erneut zum Boykott des Pop-Kultur-Festivals auf. Der Grund: Die israelische Botschaft zahlt die Reisekosten zweier Acts. Jens Uthoff über schiefe Relationen, groteske Vergleiche, "Whitewashing" und Brian Eno.

Das andere Dresden: Die linke Brass-Kapelle Banda Comunale spielt seit einigen Jahren mit geflüchteten Musikern zusammen und nennt sich nun Banda Internationale – ein tolles Experiment mit Wumms, meint Steffen Greiner.

Mach Kunst aus deinem gebrochenen Herzen. Die australische Künstlerin Courtney Barnett haut mit „Tell Me How You Really Feel“ ein neues Album raus. Es bricht Emotion mit Gebratze und bringt Stephanie Grimm zum Lachen.

Mouse on Mars inszenieren auf „Dimensional People“ Musikmachen als soziales System. Zwischen Samplewahnsinn schimmern die Stimmen von Justin Vernon und Zach Condon durch. Christian Werthschulte ist entzückt.

Zwergantilopen gegen Jazzpolizei. Über Pfingsten gastierten in Moers Größen und Talente des internationalen Jazz. Unter der neuen Leitung von Tim Isfort hat sich das Festival stilistisch und thematisch geöffnet, sagt Philipp Rhensius.

Sowas von welthaltig. Jens Uthoff bespricht in der Global Pop-Beilage der taz „A Long Engagement“, das neue Album des New Yorker Musikers Nickodemus. Stilistisch wird abgebildet, was ihm auf seinen Reisen um die Erde begegnet ist.


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1.  Seun Kuti / Last Revolutionary
Black Times / Strut
2.  Seun Kuti / Black Times
Black Times / Strut
3.  Losoul / Overland
Belong / Playhouse
4.  Banda Internationale / Noch nicht komplett im Arsch
Kimlik / Trikont/Indigo
Banda Internationale / Noch nicht komplett im Arsch
Kimlik / Trikont/Indigo
6.  Mouse On Mars / Dimensional People Part 2
Dimensional People / Thrilljockey/Rough Trade
7.  Mouse On Mars / Foul Mouth
Dimensional People / Thrilljockey/Rough Trade
8.  Courtney Barnett / Crippling Self Doubt and a General Lack of Confidence
Tell Me How You Really Feel / Marathon Artists/Kobalt/Rough Trade
9.  Courtney Barnett / Nameless, Faceless
Tell Me How You Really Feel / Marathon Artists/Kobalt/Rough Trade
10.  Nick Cave & The Bad Seeds / Rings Of Saturn
Skeleton Tree / Bad Seeds Ltd.
11.  Hailu Mergia / Yegle Nesh
Lala Belu / Awesome Tapes From Africa
12.  Hailu Mergia / Addis Nat
Lala Belu / Awesome Tapes From Africa
13.  Chicago Underground Trio / Othello
Possible Cube / Delmark
14.  Chicago Underground Duo / The Human Economy
The Human Economy / Delmark
15.  Sun Ra / Space is The Place
Space is The Place / ZYX
16.  Janelle Monae / Dirty Computer
Dirty Computer / Universal
17.  Ras G. & The African Space Program / The Great Return
The Great Return / Universal
18.  Nickodemus / Music Man (With Reverend Grey)
A Long Engagement / Wonderwheel

ByteFM: taz.mixtape vom 25.05.2018
 
 


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Wöchentlich | Freitag 17 - 18 Uhr

Die Pop-Themen aus der taz der aktuellen Woche und ein Ausblick auf die taz.am Wochenende.

Das taz.mixtape wird konzipiert von taz-Musik-Redakteur Julian Weber.

Die Produktion und Moderation übernehmen die ByteFM RedakteurInnen Diviam Hoffmann und Klaus Walter.

Genres:
Anything Goes



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klauswalter vor einem Monat
Hallo Murak, danke für die Blumen, das freut uns. Eine zweite Version fürs Archiv zu produzieren, das ist in der Tat derzeit technisch und organisatorisch zu kompliziert. Best, Klaus

murak vor einem Monat
Großartige Sendung, alleine schon Dank Wiglaf und Grönemeyer. Rammstein waren auch gut, Big Black hätte ich so sicherlich nicht entdeckt. Deshalb macht die taz-print und das Mixtape so viel Sinn. Falls noch jemand zweifelt. dieser Artikel beweist, warum es gut funktioniert. Frage am Schluss: warum macht ihr für das Archiv nicht eine zweite Version, in der die Songs dann auch ausgespielt werden können? Technisch/organisatorisch zu kompliziert?

Alexander_aus_Genf vor 6 Monaten
Lieber Klaus, nicht schlecht - mohwähsöi, wobei das s summt. Weiter so mit den stets tollen Sendungen! Alexander aus Genf

klauswalter vor 11 Monaten
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor 11 Monaten
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor einem Jahr
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor einem Jahr
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor 2 Jahren
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 2 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 3 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 4 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

karstenfrehe vor 4 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
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